Combat Mission: Shock Force - First Facts, Strategie, PC - 4Players.de

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Mit dem Combat Mission-Dreigestirn "Beyond Overlord", "Barbarossa to Berlin" und "Afrika Korps" haben die Entwickler bei Battlefront ihren Namen alle Ehre gemacht und drei Militärsimulationen für Hardcore-Strategen hervorgebracht. Nach dreijähriger Produktionszeit soll im Sommer der vierte Spross folgen und nicht nur mit einer technisch runderneuerten Grafik-Engine glänzen.

Worum geht's?

Im Gegensatz zu den eher historisch orientierten Vorgängern schickt euch Combat Mission: Shock Force in einen hypothetischen Konflikt, der in der nahen Zukunft in Syrien stattfindet. Die dortige Regierung wurde mittels eines fundamentalistischen Staatsstreiches aus dem Weg geschafft und das fiktive neue Regime legt spontan alle Aktivitäten zur Terror-Bekämpfung auf Eis. Aufgrund dieses für die Region "schädlichen und destabilisierenden Effektes" schreitet die NATO ein und schickt Streitkräfte in den Krisenherd...

Einseitige Kampagne

Das Herzstück der Militärsimulation bildet eine "halbdynamische" Kampagne mit fortlaufender Hintergrundgeschichte, in der ihr auf Seiten der US-Streitkräfte gegen das syrische Militär antretet. Im Feldzug gilt es diverse Missionen im großen und kleinen Stil zu absolvieren, egal ob ihr in der weiten Wüste, kargen Wäldern, felsigen Gebirgen oder urbanen Territorien auf die Gegnerscharen trefft. Um dabei die Brisanz und Schnelligkeit der modernen Kriegsführung besser einzufangen, wird Combat Mission: Shock Force erstmals auf ein Kampfsystem in Echtzeit setzen. Doch bevor sich die Fans der Serie vergrault abwenden: Es wird weiterhin die Möglichkeit geben auf das klassische "WeGo - hybrid turn based system" der Vorgänger umzustellen.

Ausblick

Für die Hardcore-Taktiker und Hobby-Strategen, denen die bisherigen Schlachten bei Combat Mission gefallen haben, stellt sich ohnehin die Frage: Wie wird sich das Echtzeit-Kampfsystem im Detail auswirken? Bleibt die Kontrolle über die Einheiten erhalten oder endet alles im totalen Durcheinander? Diese Fragen werden letztendlich davon abhängen wie schlau sich die Truppen auch ohne explizite Befehle verhalten und wie schnell und effektiv das Interface die Zuteilung der Order ermöglicht. Erste Probepartien zeigten allerdings, dass das Spielgeschehen zu aufwändig bzw. langatmig für Echtzeit-Schlachten ist und mit einer furchtbaren Kamerasteuerung versehen wurde - glücklicherweise lässt sich das Runden-Hybridsystem der Vorgänger einschalten, um sich zumindest auf die taktische Planung konzentrieren zu können. Bis zur Veröffentlichung haben die Entwickler also noch einige Schwachstellen auszumerzen, aber für eine Generalüberholung der kargen Umgebungsgrafik ist es wohl zu spät. Vielleicht kann die Kampagne ja über die technischen Schwachstellen hinwegtrösten. Nichtsdestotrotz bleibe ich skeptisch was die endgültige Qualität von Combat Mission: Shock Force angeht.

Features

- realistische Gefechtssimulation, Planung und Aufstellung sind ebenfalls wichtig
- "Stand Alone"-Missionen abseits der Kampagne
- "Quick Battle Generator"
- Kartengrößen von 224 m² bis zu 16 km²
- detailliert nachgebildetes Waffen- und Fahrzeugarsenal, z.B. M1A2 Abrams, T-72M1, M1128 Stryker, M2A3 Bradley
- Moral beeinflusst die Soldaten, erweiterte Taktik-KI, jede Einheit hat ein eigenes Sichtfeld
- Gebäude (bis zu acht Stockwerke) können im Kampf verwendet werden, Türen und Fenster werden korrekt simuliert
- deformierbares Gelände, zerstörbare Häuser
- Wettereffekte, Nacht-Missionen
- Multiplayer-Modus (LAN, Internet, Hotseat)
- Kampfmöglichkeiten: NATO vs. NATO , Syrien vs. Syrien, NATO vs. Syrien

Wie bei den Vorgängern gilt: Der wahre Wert von Combat Mission liegt versteckt im Inneren und nicht im äußeren Schein.

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