Battlefield: Bad Company 2
USK: 18

First Facts: Battlefield: Bad Company 2

So testet 4Players
Seite:  1 

Autor:
Michael Krosta

Preston Marlowe, Sweetwater, Haggard und der Sarge melden sich in der B-Kompanie zurück! Nachdem die durchgeknallte Truppe in Battlefield: Bad Company eine Söldner-Armee aufmischte und am Ende mit einem Truck voller Goldbarren dem Sonnenuntergang entgegen raste, müssen die Jungs jetzt wieder zu den Waffen greifen und alles in Schutt und Asche legen. Warum das so ist, wollte man uns beim Besuch bei DICE in Stockholm noch nicht verraten. Doch dafür haben wir erste Spielszenen gesehen, die es in sich haben...
Destruction 2.0

Schneeflocken bahnen sich langsam ihren Weg zum Boden, während im Hintergrund die weißen Berge ein wunderschönes Panorama bilden, bei dessen Anblick Wintersport-Freunde sofort seufzen. Wir befinden uns in einem kleinen Dorf nahe der russischen Grenze. Ein Stückchen heile Welt? Von wegen: Plötzlich wird die Stille von einer gewaltigen Detonation zerstört und innerhalb weniger Sekunden verwandelt sich der malerische Schauplatz in ein donnerndes Chaos, bei dem wir Zeuge der überarbeiteten Frostbite-Engine werden, die auch bei Battlefield 1943 zum Einsatz kommen wird. "Destruction 2.0" lautet das Stichwort, denn wo im ersten Teil manche Stützwände noch unzerstörbar waren, kann man jetzt alles, wirklich alles dem Erdboden gleich machen. Das ist nicht nur ein tolles Gefühl, sondern sieht auch fantastisch aus, wenn zig kleine und große Teile durch die Luft gewirbelt werden, Bäume umknicken und riesige Löcher in den Häuserwänden entstehen. Besonders der gezeigte Luftangriff resultierte in einer Zerstörungsorgie sondergleichen, bei der nicht nur das ganze Bild wackelte, sondern auch die brachiale Soundkodierung eindrucksvoll zeigte, was in ihr steckt. Man kann jetzt schon davon ausgehen, dass Bad Company 2 für Besitzer von 5.1.-Anlagen genau so ein Fest für die Ohren wird, wie es schon der Erstling war.

Ballern auf Schienen

Konnte man sich dort jederzeit frei per pedes oder in einem der zahlreichen Vehikel durch die Kulissen bewegen, schiebt man beim Nachfolger auch Rail-Sequenzen ein, bei denen man z.B. das Geschütz auf der Ladefläche eines Jeeps bedient, während das Fahren automatisch abläuft. In der gezeigten Sequenz musste man sich zunächst mit Buggys und gepanzerten Wagen auseinandersetzen, bis man sich zur Krönung schließlich mit einem Kampfhubschrauber konfrontiert sah, der die abtrünnigen Jungs der B-Kompanie selbst durch einen Tunnel hindurch verfolgte und ihnen dabei mit Railgun-Salven ordentlich einheizte. Vor allem die Inszenierung dieser enorm actionreichen Sequenz macht bereits jetzt Lust auf mehr. Überhaupt will DICE die zweite Runde der Bad Company sehr viel abwechslungsreicher gestalten - man kann also davon ausgehen, dass man nicht nur im Schnee unterwegs sein wird. Weitere Details wollte man allerdings noch nicht verraten. Fest steht nur, dass man die Authentizität mit originalgetreu nachmodelliertem Equipment und Vehikeln noch weiter steigern will. Zudem will man im Onlinebereich neue Maßstäbe setzen und das "beste Kriegsspiel mit Fahr- und Flugzeugen" auf die Beine stellen. Wir sind gespannt...

Ausblick

Der erste Auftritt des Bad Company-Quartetts hatte es schon in sich, obwohl man noch mit ein paar Schwächen wie den etwas zu passiven KI-Kollegen, der inkonsequenten Zerstörung sowie der Beschränkung auf einen Onlinemodus leben musste. Zumindest im Bereich der Zerstörung legt man im Nachfolger aber jetzt ordentlich zu, denn man kann tatsächlich alles platt machen, was man will. Wer braucht schon noch Stützwände? Hier wird es spannend sein zu sehen, wie sich die B-Kompanie gegen die Konkurrenz eines Red Faction: Guerilla schlägt, bei der die taktische Zerstörung ebenfalls im Mittelpunkt steht. Auch die gezeigte Rail-Sequenz konnte mit ihrer filmreifen Inszenierung schon begeistern und sorgt dabei gleichzeitig für Abwechslung. Doch erst eine spielbare Fassung wird offenbaren, was tatsächlich in Bad Company 2 steckt. Das Gesehene lässt jedenfalls auf eine hervorragende Fortsetzung hoffen...
Fakten:

- offene Spielwelt
- nahezu alles zerstörbar
- viele Vehikel
- packend inszenierte Rail-Sequenzen
- verheerende Luftangriffe möglich
- brachiale Soundkodierung

Im zweiten Teil geht noch mehr zu Bruch als im Vorgänger...
















- mehr Grafikdetails
- überarbeiteter Onlinemodus
- abwechslungsreiche Kulissen
- authentisches Waffenarsenal
- mehr Funkverkehr und Dialoge
- geplanter Release: Ende 2009 / Anfang 2010
- weitere Infos im Interview mit Produzent Patrick Bach


Wieder sind es vornehmlich Russen, die sich der Bad Company in den Weg stellen.

Kommentare

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  • ja hab au schon die demo gezockt un bin schon richtig heiß jetzt auf die vollversion :D so geil!!
  • Hab mich sooooo gefreut als ich las: battlefield bad company 2 !!!!!!!!! :D :D
  • Naja, wenn in COD bei mir ein kamerad stirbt, dann denke ich mir: "Och, schon wieder einer gestorben. Naja, kommt ja gleich ein klon vorbei" Mag vielleicht nicht schön klingen, ist aber leider so. In COD kommen tote kameraden wieder zurück und dadurch ermpfinde ich auch nix bei einem  [...] Naja, wenn in COD bei mir ein kamerad stirbt, dann denke ich mir: "Och, schon wieder einer gestorben. Naja, kommt ja gleich ein klon vorbei" Mag vielleicht nicht schön klingen, ist aber leider so. In COD kommen tote kameraden wieder zurück und dadurch ermpfinde ich auch nix bei einem tot von denen. Man muss allerdings auch sagen, dass Bad Company 1 in dieser hinsicht auch nicht viel besser ist. Die jungs leben einfach ewig. (jedenfalls bei mir auf nomal) Die COD-reihe hat nie viel auf realität gesetzt, spielt sich aber trotzdem gut und macht spaß. Besonders für zwischen durch. Und es spielt sich auch wie ein actionspiel. Man hat nie seine ruhe. :wink: Aber im allgemeinen wird nie ein shooter, das feeling und die grausamkeit eines echten krieges vermitteln, denn dafür ist der krieg einfach zu schrecklich. :wink:

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