Metro Exodus - E3-Vorschau, Shooter - 4Players.de

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Metro Exodus (Shooter) von Deep Silver
Artjoms große Reise
Shooter
Entwickler: 4A Games
Publisher: Deep Silver
Release:
22.02.2019
22.02.2019
22.02.2019
Spielinfo Bilder Videos
Bereits seit 2013 werkelt 4A Games an Metro Exodus, dem dritten Teil der Reihe, die auf den Werken von Dmitri Alexejewitsch Gluchowski basiert. Dabei verlässt Protagonist Artjom erstmals die vertrauten U-Bahn-Schächte in und um Moskau, um sich auf eine transkontinentale Reise durch Russland zu begeben. Wir konnten den Titel für die Vorschau bereits ausgiebig anspielen und dabei erste Einrücke von den deutlich größeren sowie offeneren Arealen gewinnen...

Fanatische Technik-Verächter

Jamantau im Uralgebirge lautet eigentlich das Ziel, doch bei der Zugfahrt durch die idyllische Winterlandschaft kommt es schnell zu einem ungeplanten Halt. Nicht etwa wegen üblicher Bahn-Klassiker wie einer Signalstörung oder einer defekten Oberleitung, sondern weil die Gleise von irgendwelchen Leuten mit Gerümpel blockiert wurden, die kurz nach dem Notstopp auftauchen und umgehend aus der Entfernung das Feuer eröffnen. Was zur Hölle geht hier vor? Genau dieser Frage geht man mit Artjom zunächst nach, der sich nach einer kurzen Lagebesprechung zusammen mit Anna im Schlepptau aufmacht, um die Gegend zu erkunden und herauszufinden, woher die mysteriösen Schützen gekommen sind und warum sie so darauf erpicht waren, den Zug zum Stehen zu bringen.

Lange dauert es nicht, bis die beiden am anderen Ende eines Flussufers eine kleine Siedlung entdecken. Und wie es der Zufall will, ist auch das nächste Boot nicht weit. Während sich Anna eine gute Scharfschützenposition sucht, um alles im Auge zu

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Bereits seit 2013 werkelt 4A Games an Metro Exodus, dem dritten Teil der Reihe.
behalten und ihrem Partner im Notfall Unterstützung zu leisten, rudert man mit Artjom und bekommt dabei bereits erste Hinweise auf Mutationen, die unter der Wasseroberfläche lauern. Nähert man sich der künstlichen Insel, auf der ein Turm wie eine Kirche hervor ragt, werden Erinnerungen an das Dorf in Resident Evil 4 wach und es beschleicht einen ein ungutes Gefühl. Tatsächlich fängt der Empfang hier ähnlich feindselig aus: Wie sich herausstellt, handelt es sich bei diesen Leuten um eine radikale Sekte, die jegliche Form von Technologie ablehnt und entsprechend aggressiv gegen andere Menschen vorgeht, die sie weiterhin nutzen und sich den strengen Regeln nicht unterwerfen wollen. So wie Katya und ihre kleine Tochter, auf die man trifft, sobald man nach dem schmerzhaften Begrüßungsritual wieder zur Besinnung kommt. Die beiden werden ebenfalls als Gefangene gehalten und schnell sind die gemeinsamen Fluchtpläne geschmiedet. Einfach umzusetzen sind sie allerdings nicht: Denn um den Extremisten zu entkommen, muss man erst einen Weg zum Boot zurückfinden, bevor man die beiden Flüchtigen am vereinbarten Treffpunkt aufgabeln kann.

 

 

Schleichen oder Ballern

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Protagonist Artjom verlässt erstmals die vertrauten U-Bahn-Schächte in und um Moskau, um sich auf eine transkontinentale Reise durch Russland zu begeben.
Zunächst gilt es allerdings, eine Überzahl fanatischer Wachen zu überwinden, die nicht nur ausgezeichnet mit schweren Waffen ausgestattet sind, sondern umgehend Alarm schlagen, sollten sie Artjom entdecken. Wie in früheren Teilen empfiehlt es sich daher auch hier, lieber auf den Schleichweg mit leisen Nahkampfangriffen zu setzen, anstatt in Rambo-Manier das Feuer zu eröffnen, obwohl bei direkten Konfrontationen schnell deutlich wird, das die KI nur über einen begrenzten Aktionsradius verfügt, so dass man sich zur Not auch wieder zurückziehen kann. Beim Anspielen war ein Checkpunkt jedoch sehr unglücklich gesetzt, da man nach dem vorzeitigen Ableben immer wieder zum Start der Alarmphase ins Spiel zurückgebracht wurde und entsprechend keine Chance mehr hatte, lieber auf die sinnvollere Stealth-Alternative zu setzen.

Denn angesichts der gegnerischen Übermacht und des allgegenwärtigen Munitionsmangels ist der Actionweg deutlich härter – die noch etwas ungenaue Steuerung beim Zielen trägt sicher ebenfalls ihren Teil dazu bei. Manchmal kommt man allerdings nicht drum herum, sich mit Waffengewalt und Dauerfeuer durchzukämpfen. Etwa dann, wenn man erst eine Stellung halten und sämtliche Mutanten erledigen muss, bevor ein NPC seine Hilfe anbietet und eine etwas andere Art von Rettungsleiter hinab lässt. Schön: Die Bewohner der Welt sollen auf die Bewaffnung von Artjom reagieren. Im Fall der Banditen war es sogar so, dass die letzten verbliebenen Gegner einfach kapitulierten, nachdem ein paar ihrer Kameraden von mir ausgeschaltet wurden.


 

Kommentare

casanoffi schrieb am
Balla-Balla hat geschrieben: ?
14.06.2018 19:20
Erwartest du ernsthaft von einem Spiel, dass es annähernd eine Story hat, die der aus der Romanvorlage nahe kommt? Diese ewige Diskussionen gibt es ja auch beim Film und schon da ist es schwer weil niemals 400 bis 1000 Seiten in die Zeitvorgabe des movies gepresst werden können. Der gute Film und das gute Spiel gehen deshalb weg von den Details der Vorlage und schreiben das Ding notfalls völlig um.
Habe jetzt Metro nie gelesen, nie davon gehört und wüsste jetzt auch nicht, ob man da etwas verpasst hat, kann also wenig zur Umsetzung sagen. Letztlich ist Metro aber ohnehin eher ein Shooter mit besonderer Atmosphäre, dafür zockt man das Teil, die Geschichte ist ein netter Aufhänger, die einen durchs Geschehen treibt.
Mehr nicht und mehr erwarte ich zumindest da auch nicht. Ist düster, macht Laune und hat Wumms, Nummer 1 wie Nummer 2, wenn Nummer 3 ähnlich konstruiert ist, dabei aber spieltechnische Entwicklungen gemacht hat, reicht mir das wieder völlig um da einzusteigen. Sollte die Story ausnahmsweise besondere Feinheiten aufwarten, nehme ich das wohlwollend zur Kenntnis, falls nicht isses mir auch recht.
Nein, das hatte ich mir natürlich nicht erwartet.
Aber ich hatte mir erhofft, dass es überhaupt etwas mit der Story aus dem ersten Buch zu tun hat bzw. daran anknüpft.
Das war leider für mich eine herbe Enttäuschung, dass man gerade mal die Grundlage der Geschichte genommen hatte und daraus so überhaupt nichts gemacht hat.
Ja, Metro 2033 ist ein Shooter mit besonderer Atmosphäre.
Aber wenn man mit der Buchvorlage fast nichts zu tun hat, dann braucht man meiner Meinung nach damit auch nicht...
Vin Dos schrieb am
Ich hoffe sie schaffen es in diesem Teil mal eine höhere sensitivity für controller einzubauen. Bis Heute hab ich Metro Redux noch nicht weiter als 2 Stunden gespielt weil es viel zu langsam ist auf Konsole. Man braucht für eine 360° Drehung gute 2 Sekunden auf der höchsten Stufe. Hätte ich auch toll gefunden so etwas mal in einem Test zu lesen.
Balla-Balla schrieb am
casanoffi hat geschrieben: ?
14.06.2018 11:05
....
Es lag daran, weil es beide post-nuklearere Shooter sind und ich auch aufgrund der Romane hohe Erwartungen hatte.
Aber nach S.T.A.L.K.E.R. und den Metro-Romanen enttäuschte es vor allem im Bereich Story.
....
Erwartest du ernsthaft von einem Spiel, dass es annähernd eine Story hat, die der aus der Romanvorlage nahe kommt? Diese ewige Diskussionen gibt es ja auch beim Film und schon da ist es schwer weil niemals 400 bis 1000 Seiten in die Zeitvorgabe des movies gepresst werden können. Der gute Film und das gute Spiel gehen deshalb weg von den Details der Vorlage und schreiben das Ding notfalls völlig um.
Habe jetzt Metro nie gelesen, nie davon gehört und wüsste jetzt auch nicht, ob man da etwas verpasst hat, kann also wenig zur Umsetzung sagen. Letztlich ist Metro aber ohnehin eher ein Shooter mit besonderer Atmosphäre, dafür zockt man das Teil, die Geschichte ist ein netter Aufhänger, die einen durchs Geschehen treibt.
Mehr nicht und mehr erwarte ich zumindest da auch nicht. Ist düster, macht Laune und hat Wumms, Nummer 1 wie Nummer 2, wenn Nummer 3 ähnlich konstruiert ist, dabei aber spieltechnische Entwicklungen gemacht hat, reicht mir das wieder völlig um da einzusteigen. Sollte die Story ausnahmsweise besondere Feinheiten aufwarten, nehme ich das wohlwollend zur Kenntnis, falls nicht isses mir auch recht.
casanoffi schrieb am
Balla-Balla hat geschrieben: ?
14.06.2018 07:31
Stalker war auch für mich ein highlight im videogaming, zumindest der erste Teil. Mit Metro habe ich den allerdings nie verglichen, dazu ist der Unterschied im Aufbau und Spieldesign doch viel zu groß.
Das Spieldesign allerdings ist es, was mir an Metro besonders gefallen hat, es hat doch tatsächlich geschafft, aus der Masse der sonstigen Angebote als relativ einzigartig herauszustechen. Nach zwei Titeln wäre aber ein dritter nur mit more of the same nicht sonderlich reizvoll gewesen. Daher finde ich die Entscheidung super, dass hier einige Veränderungen vorgenommen wurden.
Man darf also wieder gespannt sein. 2019 versprich mal wieder ein spannendes Jahr zu werden, auch wenn man i.A. eher keine neuen IPs erwarten kann. Immerhin wurde aber an den alten etwas geschraubt.
Ganz klar, Metro fand ich auch im Bereich Artdesign und Gameplay ungewöhnlich und sticht auch heute noch heraus.
Mein Vergleich mit S.T.A.L.K.E.R. ist definitiv unsinnig, weil es zwei völlig unterschiedliche Spiele sind.
Es lag daran, weil es beide post-nuklearere Shooter sind und ich auch aufgrund der Romane hohe Erwartungen hatte.
Aber nach S.T.A.L.K.E.R. und den Metro-Romanen enttäuschte es vor allem im Bereich Story.
Auch von der Steuerung her empfand ich es nicht sehr flüssig, man hatte immer das Gefühl, als würde die Maus nachziehen, was ich bei einem Shooter überhaupt nicht ertrage ^^
Vielleicht kann ich mich ja irgendwann noch dazu bewegen, Last Light zu zocken.
Soll ja laut allen Berichten definitiv eine Steigerung zum ersten Teil sein.
Notfalls sogar mit einem Controller, wenn die Maus immer noch so zäh...
Balla-Balla schrieb am
casanoffi hat geschrieben: ?
13.06.2018 13:47
Leider konnte mich Metro 2033 nie so begeistern, wie S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl.
Ich weiß, weil ich für mich diesen hinkenden Vergleich ziehe und S.T.A.L.K.E.R. als nahezu unschlagbare Messlatte nehme, kann Metro ja nur verlieren, weil es im Prinzip zwei völlig unterschiedliche Spiele sind...
Trotzdem empfand ich, nachdem ich die Bücher gelesen hatte, eine herbe Enttäuschung beim spielen.
Da hatte ich mir vor allem in Sachen Story und Erzählung deutlich mehr erwartet.
Vor allem gegen Ende hin, als sich alles in eine fast schon Serious Sam artige Schuss-Gefechte mit frustrierend hohem Schwierigkeitsgrad entwickelte.
Last Light habe ich gar nicht mehr angefasst.
Stalker war auch für mich ein highlight im videogaming, zumindest der erste Teil. Mit Metro habe ich den allerdings nie verglichen, dazu ist der Unterschied im Aufbau und Spieldesign doch viel zu groß.
Das Spieldesign allerdings ist es, was mir an Metro besonders gefallen hat, es hat doch tatsächlich geschafft, aus der Masse der sonstigen Angebote als relativ einzigartig herauszustechen. Nach zwei Titeln wäre aber ein dritter nur mit more of the same nicht sonderlich reizvoll gewesen. Daher finde ich die Entscheidung super, dass hier einige Veränderungen vorgenommen wurden.
Man darf also wieder gespannt sein. 2019 versprich mal wieder ein spannendes Jahr zu werden, auch wenn man i.A. eher keine neuen IPs erwarten kann. Immerhin wurde aber an den alten etwas geschraubt.
schrieb am

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