Empire: Total War - Vorschau, Strategie, PC - 4Players.de

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Amerika hat gerade seinen 44. Präsidenten begrüßt. Und während der feierlichen Zeremonie in Washington marschierten nicht nur moderne Soldaten in der Parade: Irgendwann tauchten auch blaue und rote Rockträger samt Musketen auf, die an den Unabhängigkeitskrieg und damit an die historischen Wurzeln des Landes erinnerten. Auch Empire: Total War thematisiert im März die Geschichte der Vereinigten Staaten. Welche Geschütze fährt das Strategiespiel sonst noch auf?

Von der Siedlung zum Staat


Video: Dieses Spiel könnte das Beste aus Runden- und Echtzeitstrategie in einem Szenario vereinen. Hoffentlich können KI und Diplomatie mit der großartigen Inszenierung mithalten.
Wir haben schon  über die neuen Seeschlachten berichtet, in dieser Vorschau geht es ausführlicher um Strategie und Diplomatie sowie die Landschlachten. Neben einer großen Weltkampagne, in der es quasi von Neufundland bis Indien auf der nördlichen Halbkugel zur Sache geht, gibt es auch ein rein amerikanisches Szenario - das haben wir uns näher angeschaut. Der Weg zur Unabhängigkeit wird in vier Episoden gespielt; vom ersten Auftauchen der englischen Siedler samt der Gründung Jamestowns bis hin zu den ersten Kriegen der Vereinigten Staaten. Im Jahr 1607 geht es noch darum, die Kolonie wirtschaftlich auszubauen und militärisch gegen die Irokesen zu behaupten. All das geschieht unter der englischen Flagge und im Auftrag des Königs, der für jede erledigte Mission noch großzügig Gold auf euer Konto überweist. Wer die erste Farm errichtet, bekommt gleich 500 Münzen. 

Schon die  ersten Scharmützel gegen die Indianer sind aus grafischer Sicht ein Genuss, erweisen sich aber aus strategischer Sicht noch als anspruchslos - das ist höchstwahrscheinlich dem Tutorialchrakter dieser Kampagne zu verdanken. Dafür
Creative Assembly bleibt vielen Tugenden treu: Dazu gehört ein wuchtiger Soundtrack, der für Kriegsstimmung sorgt, sowie Zitate in den Ladephasen von Voltaire bis Clausewitz, die für Kriegsweisheit sorgen. 
erinnert die Aufbauphase schon angenehm an Civilization IV: Colonization . Man kann Dörfer wie New Haven, Springfield, Providence oder Plymouth außerhalb der großen Hauptstadt entwickeln - bisher spielte sich in Total War alles in einer Stadt ab. Jetzt entstehen spezialisierte Bauern, Schulen, Handwerker oder Manufakturen in den ländlichen Gebieten im Umkreis der Gründerstädte. In den großen Städten kann man dafür ein halbes Dutzend Gebäude, darunter Kasernen oder Theater errichten; kulturelle Einrichtungen besänftigen übrigens Revoluzzer im eigenen Lande. Über die Dörfer außerhalb kann man seine Forschung, den Handel oder die Nahrungsversorgung sichern; außerdem lassen sich Spezialisten entsenden: Ein "Gentleman" beschleunigt z.B. die Forschung in einer Siedlung, so dass bestimmte Techniken oder Waffen schneller zur Verfügung stehen. Die Forschung kann sich dabei in drei Richtungen entwickeln: Militär, Wirtschaft oder Ideologie. Kenner der Serie dürfen sich also auf einen komplett neuen Technologiebaum und frische Strategien freuen.

Die Aufteilung der Wirtschaft auf viele kleine Orte ist natürlich auch im Ernstfall von Bedeutung: Im Gegensatz zu Medieval: Total War  muss man jetzt nicht gleich eine ganze Stadt schleifen, um dem Gegner zu schaden, man kann auch gezielt einzelne Siedlungen ins Visier nehmen, um damit bestimmte Teile der Forschung zu sabotieren - das funktioniert übrigens ohne langwierige Belagerung. Im Gegenzug muss man natürlich auch seine Einrichtungen schützen und Forts sowie Armeen
Viele kleine Zwischenfilme sorgen für historisches Flair: Können die Amerikaner mit den Irokesen ein Bündnis schließen? Hier hilft nur die Diplomatie...
klug auf der Karte platzieren. Übrigens: Steht man mit seiner Hauptarmee tief im Land des Gegners oder einfach nur weit weg von seiner Kaserne, kann man direkt Soldaten rekrutieren - diese werden sich dann nach der Ausbildung automatisch von der Stadt auf den Weg machen; damit entfällt lästiges Truppenzusammenführen.

Diplomatie & Strategie auf der Karte

1754 geht es schon darum, den Franzosen die Stirn zu bieten, die sich im Gegensatz zu den Engländern viel cleverer mit den Einheimischen verbünden. Also lautet der Auftrag des Königs: Einen Pakt mit den Irokesen zu schließen und die Franzosen zu vertreiben! Das Knifflige an der Ausgangsposition ist, dass das Gebiet des Feindes schon gut mit Forts gesichert ist und jede Grenzüberschreitung umgehend zum Krieg führt. Außerdem beherrschen die Irokesen den Korridor, der zu den Franzosen führt.

Und damit kommen wir zum Thema Diplomatie. Während George Washington als General mit seiner Armee dafür
Verhandelt wird über einen Klick auf den Diplomatieknopf: Man hat sechs Möglichkeiten, kann Angebote mit Drohungen untermauern oder Gegenvorschläge machen.
sorgt, dass das eigene Land nicht von den Franzosen überrascht wird, muss man Kontakt mit den Indianern aufnehmen. Das geschieht nicht mehr über Diplomaten, die man als Figuren über die Karte schiebt, sondern ganz einfach über einen Klick auf das Diplomatiemenü. Dort erfährt man etwas über das aktuelle Verhältnis zu allen Nationen sowie deren Status (Macht, Verbündete, Reichtum etc.) und kann auf sechs Arten agieren: Handelsvertrag anbieten, Staatsgeschenk machen, Krieg erklären, militärische Durchgangsrechte erbitten, Provinzen anbieten/fordern oder Zahlungen anbieten/fordern.

Die Frage ist, ob mit der Zeit noch mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen - etwa ein gemeinsames Embargo, Technologie-Austausch oder ein Nichtangriffspakt.

Schon jetzt zeigt sich, dass man geduldig vorgehen muss: Wer die Irokesen direkt nach einem Bündnis fragt, wird umgehend eine Absage ihres Häuptlings à la "Wir sind doch nicht blöd!" erhalten - leider nicht über animierte Portraits oder Gesten; es bleibt bei einem statischen Bild der beiden Anführer. Hier hätte Creative Assembly etwas mehr Leben in die Bude bringen können. Dafür wirken die Reaktionen bereits interessant: Wenn man es bei den cleveren Irokesen mit einem Handelsabkommen versucht, dann kommt gleich ein Gegenvorschlag des Indianers, der gerne noch 467 Gold dazu bekommen würde. Okay, dann schlagen wir mal ein...
                        

Kommentare

autognom schrieb am
ich würd die demo ja gern über steam saugen. nur komisch dass steam mein inet abkacken lässt.wie das geht? keine ahnung. aber max 3 minuten nachdem ich steam gestartet hab und der download läuft bricht die verbindung zusammen und ich kann gar nicht mehr ins internet :x
rekuzar schrieb am
ReD_BuLL88 hat geschrieben:Gibt es überhaupt eine Demo?

In den meisten TW Threads wird über Eindrücke aus eben dieser geredet, es gibt eine News wo die Demo angekündigt wird und auch bei mir steht unter dem Reiter "Installiert" in Steam ein Empire: Total War Demo.
Könnte sein, weiß auch nicht so genau.
Babaluca schrieb am
SimonPodolski hat geschrieben:ich kann eure fazite nicht 100%ig nachvollziehen.
mal mein fazit:
landschlachten: die ki verhält sich allgemein besser als bei medieval, leistet sich aber auch aussetzter, wenn die ki defensiv agiert. die soundkulisse ist erbärmlich (soll aber angeblich noch verbessert werden).
die grafik ist klasse und die animationen gefallen mir auch (wenn z.b. einer fällt).
seeschlacht: die ki hier fand ich nicht gut. die ham nichmal ein schiff von mir versenkt, obwohl ich schon 2 mal gespielt hab (unterschiedliche taktiken). grafik und animationen find ich noch besser als an land.
wenn jetzt noch alles auf der kampagnenkarte mindstens so gut is wie bei medieval, dann würde ich 85 (wenn die soundkulisse verbessert wird)

Du darfst aber nicht vergessen, dass die Demo nicht wirklich aussagekräftig ist, sondern letzendlich das Gesamtpacket, also das Zusammenspiel aller Komponenten, denn nur eine Land- und Seeschlacht auszutesten ist auch nicht das Ware.
Man muß vielleicht sagen, dass die beiden Szenarien nicht optimal ausgesucht wurden um einen mehr Appetit auf das Spiel zu machen.
Die Grafik und die Soundkulisse werden denke ich anders im Hauptspiel zur Geltung kommen, da Grafik und Sound an den eigenen Möglichkeiten eingestellt werden können.
Ich bin noch immer guter Dinge, denn wenn man die Kampagnenkarte mit allen möglichkeiten hat spielt es sich halt anders...schade das die Demo nichts dergleichen zeigt...das ist das eigentlich enttäuschende an der Demo. Warten wir alle halt noch ein bischen ist nicht mehr lange hin.
:D
SimonPodolski schrieb am
ich kann eure fazite nicht 100%ig nachvollziehen.
mal mein fazit:
landschlachten: die ki verhält sich allgemein besser als bei medieval, leistet sich aber auch aussetzter, wenn die ki defensiv agiert. die soundkulisse ist erbärmlich (soll aber angeblich noch verbessert werden).
die grafik ist klasse und die animationen gefallen mir auch (wenn z.b. einer fällt).
seeschlacht: die ki hier fand ich nicht gut. die ham nichmal ein schiff von mir versenkt, obwohl ich schon 2 mal gespielt hab (unterschiedliche taktiken). grafik und animationen find ich noch besser als an land.
wenn jetzt noch alles auf der kampagnenkarte mindstens so gut is wie bei medieval, dann würde ich 85 (wenn die soundkulisse verbessert wird)
schrieb am

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