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Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Mit ihren angegebenen Daten bildet die Lachesis zumindest in technischer Hinsicht die Speerspitze der aktuellen Mäusegeneration.



 

Rein von der dpi-Leistung und den sonstigen Merkmalen gibt es derzeit keine Gaming-Maus die an die brachiale Leistungsgewalt der Lachesis heranreicht. Aber wie spielt es sich mit diesem Nagetier aus den kalifornischen Werkstätten von Razer? Zunächst sorgt ein Feature des Nagers in der Redaktion für Aufsehen. Die Lachesis ist für Rechts- und Linkshänder geeignet. Ein Segen für die nicht gerade mit einer riesigen Auswahlmöglichkeit gesegneten Spieler aus dem Linkshand-Lager. Razerüblich stammt der Mausname aus der Welt der giftigsten Kriech- und Krabbelviecher. Die Giftschlange Lachesis Muta oder Bushmaster stammt aus den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas. Der Giftbiss ist für den Menschen ohne medizinische Hilfe zumeist tödlich. Die Schmerzen, die durch das stark hämotoxische Gift des Buschmeisters verursacht werden, werden als außergewöhnlich stark beschrieben. 

 
Model Razer Lachesis
Sensor

Tazer Precision 3G-Lasersensor

 

Abtastrate

100 Inch pro Sekunde

Max. dpi
4000 dpi
dpi-Stufen
1 - 4000 in 125 dpi-Schritten
Kabellänge

in cm: 250

Anschluss

USB (Anschl. vergoldet)

Tastenanzahl
9
Gewicht der Maus
128 Gramm
Aufbau
Rechts- / Linkshänder
Betriebssysteme

Win 2000/XP/X64/MCE 2005/Vista/Vista64

Sonstiges
1000 Hz Ultrapolling / 1ms Response
Besonderes
Razer Synapse 32kb Onboard Speicher
UVP des Herstellers

79,99 Euro

Marktpreis

50,00 Euro

 

Die razertypische Edelverpackung glänzt mit den üblichen Dreingaben.  Neben der Treiber-CD, einer leider sehr kurzen englischsprachigen Anleitung, dem Echtheitszertifikat und einer kleinen Produktübersicht, finden sich für "Gruselfreunde" und "Yps-Leser" auch noch zwei nachts leuchtende Aufkleber mit dem Razer-Logo in der Schachtel. Für die Lachesis stehen drei Farbversionen zur Verfügung. Es gibt sie in weiß (Phantom White), rot (Wraith Red) und blau (Banshee Blue). Der Grundkörper besteht allerdings bei allen drei Varianten aus schwarzem Kunststoff, lediglich das Logo leuchtet pulsierend entsprechend der gewählten Farbe auf. Bei unserem Testmodell handelte es sich um die blaue Variante. Erfreulich ist die Länge des sich nicht verdrehenden Mauskabels. Mit 250cm ist auch noch der extravaganteste Austellungsplatz ohne Probleme möglich. Die großen und leicht gebogenen Tasten bieten, dank Antirutsch-Oberfläche, einen sicheren Halt. Allerdings nur, wenn man über ausreichend große Extremitäten verfügt. Für kleinhändige Zeitgenossen artet das Spiel auf der Maus in ein oft unbequemes Biegen und Strecken aus. Nicht versäumen sollte man des weiteren die Abschaltung der am kleinen Finger liegenden Seitentasten, da diese zumindest in der Eingewöhnungszeit des öfteren ungewollt betätigt werden.

 

 

Die Installation ist problemlos und uns begrüßt das von Razer gewohnte opulente Einstellungsmenü. Mit allen Einstellungen im Maximalbereich beginnt die wilde Jagd. Wer mit dieser brachialen Technikgewalt und einer Beschleunigung von 2,5 m/s spielen oder sogar treffen kann, vor dem knien wir demutsvoll nieder. Wir selbst stellen die Maus kleinlaut auf mittlere Werte zurück und beenden den Ritt auf der Spitze einer Weltraumrakete.

 

Technisch gibt es also an dem Spitzenprodukt von Razer nicht viel auszusetzen. Eine Sache sollte man allerdings möglichst in den Griff bringen. Wenn die Maus auch nur minimal angehoben wird, neigt der Mauszeiger zu Sprüngen. Zwar kommt das nur sporadisch vor aber man muß schon sehr vorsichtig mit der Maus agieren um nicht mitten im Gefecht plötzlich den Himmel zu betrachten. Die Gleitfähigkeit ist hervorragend und die Präzision manchmal schon zuviel des Guten. Der Druckpunkt des Mausrads ist leichtgängig und hier wäre etwas mehr Feedback wünschenswert.

 

Mit einem auf der Mausunterseite angebrachten Button kann der User zwischen seinen Profilen hin- und herschalten. Die Sensorauflösung läßt sich in Schritten von 125 dpi auf die jeweiligen Anforderungen einstellen. Dieses wird durch die dpi-Tasten oberhalb des Mausrades realisiert. Der Mauskorpus hat nur eine geringe Bauhöhe weshalb die Hand ungewohnt flach auf der Maus ruht.

 

 

Ungewöhnlich auch die Formgebung. So ist der hintere Teil der Maus ist deutlich schmaler als die Frontpartie. Ein Blickfang, der Mausrücken mit dem pulsierenden Razerlogo. Nur während dem Spiel hat man leider nichts davon, weil logischerweise der Handrücken das Logo verdeckt.

Die Verarbeitung der Maus ist erstklassig und das Oberflächenmaterial lässt sich, auch wenn die Hände bei sommerlichen Temperaturen schweissnass sind, sehr gut greifen. Die Seitentasten sind auf der Daumenseite gut zu erreichen aber einen Tick zu weit nach hinten gesetzt. Im Gegensatz zu der unglücklichen Wippe der Diamondback 3G gibt es hier aber zwei getrennte und gut unterscheidbare Buttons. Der Druckpunkt ist etwas stärker, was ein unbeabsichtigtes Betätigen vermeidet. Sehr schön auch die Funktion im Treibermenü manche Buttons komplett abzuschalten.

Im normalen Alltagsbetrieb wirft man Perlen vor die Säue. Die Lachesis ist definitiv eine reinrassige Gaming-Maus. Sie zeigt aber auch im normalen Betrieb keine Schwächen.

Mit einem gelisteten Hersteller - Preis von 79,00 Euro ist die Razer Lachesis nicht gerade ein Preishit. Jedoch ist die Maus inzwischen schon für knapp 50 Euro erhältlich und dafür bekommt man den derzeitigen technischen Mount Everest unter den Gaming-Mäusen.

  

Komplette Kontrolle bei höchsten Einstellungen werden wohl nur professionelle Spieler haben. Der Rest freut sich über die gezeigte Leistung wird diese aber freiwillig herunterregeln. Erfreulich auch, dass diese Maus speziell für Links- und Rechtshänder konzipiert wurde. Gerade für Linkshänder ist Razer einer der wenigen Hersteller von Highend-Mäusen. Eine Passprobe ist Pflicht da man für das bequeme Spiel ausreichend große Hände benötigt. Dann ist die Lachesis der Gipfel des seligen Spielerglücks.

 
 
Getestet von: Jörg 
Getestet: Maus Razer Lachesis 
Hersteller: Razer Inc.
Testwertung:8,3 Punkte von 10 Möglichen
 
Optische Qualität:

Einstellmöglichkeiten:

Bedienungsanleitung:

Bedienung:

Verarbeitung:

Handling im Spiel:

Installation:

Präzision im Spiel

Belastbarkeit:

Preis/Leistung:

  
 

 

 

 

                                  

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