Test: Capitalism 2

15.03.2002, Autor: Bodo Naser

Aufbau-Strategie f√ľr PC







In den hektischen Zeiten der Einf√ľhrung der XBox w√ľnscht sich ein passionierter PC-Spieler nichts sehnlicher, als etwas ganz klassisch Strategisches zu spielen. M√∂glichst ein Spiel, das es so auf den Next-Generation-Konsolen nie geben d√ľrfte. Dazu geh√∂rt wohl auch Capitalism 2 von Ubi Soft, das nun endlich auch komplett auf Deutsch bei Publisher dtp erh√§ltlich ist. Wie im ersten Teil geht es rein um wirtschaftliche Zusammenh√§nge: K√∂nnt Ihr beispielsweise ein weltweit agierendes Unternehmen sicher durch die H√∂hen und Tiefen der konjunkturellen Entwicklung steuern? Vielleicht gelingt es Euch ja sogar, Eure eigene Konsole zu entwickeln und wie Microsoft auf den Markt zu werfen? Wer an derartigen √∂konomischen Spielereien Spa√ü hat, sollte sich unseren Test nicht entgehen lassen.

Kapitalismus-Sim

Schon der Vorg√§nger Capitalsm von Trevor Chan und Enlight Software aus dem Jahre 1995 war eine globale Wirtschafts-Simulation, bei der es haupts√§chlich um die Steigerung der Gewinne ging. Im Kern war das Spiel jedoch √§u√üerst komplex und keineswegs leicht zug√§nglich. Eigentlich konnten nur √∂konomisch Interessierte wirklich etwas damit anfangen. Capitalism 2 ist dem ersten Teil treu geblieben: Ziel der Wirtschafts-Simulation ist es noch immer, Produkte zu kaufen oder selbst zu herzustellen und anschlie√üend Gewinn bringend weiter zu verkaufen. Profite sollten dabei stets reinvestiert werden, um Produkte immer preisg√ľnstiger und zugleich qualitativ besser herstellen zu k√∂nnen. Schritt f√ľr Schritt expandiert Euer Konzern. Ihr sto√üt in neue St√§dte und Regionen der Erde vor und entwickelt ganz neue Waren und Herstellungsmethoden. So entsteht ein wahres Geflecht unterschiedlichster Firmen. Das Spiel macht also seinem Titel alle Ehre, da es sich tats√§chlich um eine Simulation der kapitalistischen Wirtschaftswelt handelt.


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