StarCraft 2: Legacy of the Void - Test, Strategie, PC, Mac - 4Players.de

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StarCraft 2: Legacy of the Void (Strategie) von Activision Blizzard
Mehr als ein würdiger Abschluss
Echtzeit-Strategie
Entwickler: Blizzard
Release:
10.11.2015
10.11.2015
Spielinfo Bilder Videos
Mit StarCraft 2: Legacy of the Void möchte Blizzard Entertainment die StarCraft-2-Trilogie und die Geschichten rund um Raynor, Kerrigan und Artanis abschließen. Wird die Protoss-Kampagne nach der mauen Rache-Story aus Heart of the Swarm wieder interessanter? Wie spielen sich die kooperativen Einsätze? Und wie laufen die Multiplayer-Gefechte? Alle Fragen beantworten wir in im Test.

Von Hollywood-Gigantomanie und Phrasendreschern

Weder in StarCraft 2: Wings of Liberty noch in StarCraft 2: Heart of the Swarm waren die Geschichten in den Kampagnen die Highlights. Nein, vor allem die Story der Marke "Ich will Rache und bin so mächtig" rund um Kerrigan wirkte ziemlich schwach. Und auch StarCraft 2: Legacy of the Void schafft es nicht, eine spannende Story zu erzählen, denn abgesehen von einigen Parallelen zu Mass Effect 3 ernüchtert die Geschichte um die Rückkehr des Gottes Amon und die Vernichtung der Schöpfung - lediglich die Größendimensionen wirken "episch". Aber Größe ist eben nicht alles. An der Tiefe und den hintergründigen Überzeugungen mangelt es. So schlimm wie in einem Michael-Bay-Film ist es nicht, jedoch fühlt sich vieles wie Hollywood-Gigantomanie an - inkl. kitschigem Ende.
Die Missionen in der Solo-Kampagne sind einfalls- und abwechslungsreich. Hier kämpfen zwei Protoss-Charaktere (im weißen Kraftfeld) gegeneinander. Ihr Duell wird durch die Präsenz der jeweiligen Armee direkt beeinflusst.
Die Missionen in der Kampagne sind einfalls- und abwechslungsreich. Hier kämpfen zwei Protoss-Charaktere (im weißen Kraftfeld) gegeneinander. Ihr Duell wird durch die Präsenz der jeweiligen Armee direkt beeinflusst.


Ohne viel verraten zu wollen, liegt es u.a. an dem Feind Amon, der mit seinen Vernichtungsphantasien viel zu einseitig bleibt. Gleiches gilt für viele der Protoss-Charaktere. Bei den Gesprächen auf dem Protoss-Raumschiff "Speer des Adun" schwankt die Qualität zwischen pathetischen Aufrufen, unmissverständlich formulierten Standpunkten und netten Einblicken in die Welt der Protoss, während manche Vertreter sich als pure Phrasendrescher outen. Zwar ist es außerordentlich überraschend, dass Blizzard einen der Charaktere ziemlich früh sterben lässt, um zu zeigen, dass die Situation wirklich ernst ist, aber bis auf Alarak und Fenix sind die meisten Protoss-Charaktere recht eindimensionale Wesen. Interessante Themen wie die Vernetzung des Bewusstseins, die Roboter-Subfraktion als Diener oder der interessante Aspekt, dass eine hochentwickelte Rasse wie die Protoss an Götter glaubt und es in ihren Reihen Templer sowie Abtrünnige gibt, werden immer wieder angeschnitten, aber unzureichend vertieft. Etwas mehr Tiefe und Zeit für die Figuren hätte nicht geschadet. Verglichen mit Heart of the Swarm ist die Void-Geschichte längst nicht so dröge und so eintönig - zumal es mehr und unterschiedlichere Charaktere gibt, die jedoch nicht an Tychus und Co. heranreichen.

Großartige Verpackung der Story

Aber Schwächen im narrativen Bereich sind bei einem Echtzeit-Strategiespiel nicht tragisch. Fast schon kaschiert wird die Schwäche der Geschichte angesichts der Präsentation mit imposant inszenierten Gesprächen,
An Bord der Speer des Adun können Missionen ausgewählt, die Armee angepasst und Gespräche geführt werden - wie schon auf der Hyperion und dem Leviathan.
An Bord der Speer des Adun können Missionen ausgewählt, die Armee angepasst und Gespräche geführt werden - wie schon auf der Hyperion und dem Leviathan.
zahlreichen Zwischensequenzen und Geschehnissen in den Missionen. Besonders die Einbettung mancher storyrelevanter Ereignisse mithilfe von sich vergrößernden Karten, Zwischensequenzen, Dialogen in Form von animierten Einheitenporträts und geskripteten Ereignissen in den laufenden Einsätzen gibt es in der Form und der Qualität nur bei StarCraft. Kein anderes Echtzeit-Strategiespiel inszeniert seine Geschichte so aufwändig und integriert sie so gut in den Spielablauf.

Diesmal ist die Kampagne auch nicht mit so vielen unnötigen Nebengeschichtchen aufgeplustert. Es wird wesentlich stringenter und auf ein klares Ziel hingearbeitet, ohne irgendwelche Abstecher zu machen, die weder Mehrwert noch Auswirkungen haben. Und die vorhandenen Nebenhandlungen rund um Moebius sowie die Vereinigung der versprengten Protoss-Fraktionen wurde überraschend gut in die 19 Missionen lange Rückeroberung der Heimatwelt Aiur eingebaut. Nur das Finale der Kampagne ist relativ schwach, wenn man betrachtet, wie mächtig Amon sein soll. Aber dafür gibt es einen drei Missionen langen und leider etwas zu kurz geratenen Epilog, indem man Protoss, Terraner und Zerg spielen darf und die Geschichten der Charaktere wirklich abgeschlossen werden - inkl. ziemlich eindrucksvoller Endbosskampfmission mit Lovecraft-Anleihen.

Kommentare

Brakiri schrieb am
|Chris| hat geschrieben:Mit Starcraft 2, dem ersten Teil, habe ich das Interesse verloren. Dort hat sich bereits diese furchtbare Story abgezeichnet die sich anfühlt als hätte man sie aus Warcraft 3 geklaut und Orks mit Zerg, Nachtelfen mit Protoss und, äh, Menschen mit Space Menschen ersetzt. Dieses furchtbare "wir hassen uns zwar alle aber nun müssen wir uns gegen das große böse Übel verbünden das das Universum vernichten möchte weil es einen quer sitzen hat". So ungefähr das Level eines RTL2 Nachmittagsanimes. (Gibt es die noch? Ich fühle mich so alt...).
Die beiden Addons haben mich gar nicht mehr gereizt, aber schön zu wissen das sie der Serie einen guten Abschluss beschert haben. Zumindest was das gameplay angeht.
Ich muss zugeben, dass ich bereits von Starcraft 2 nicht gross überwältigt war. Story ok, RTS-Part war ok. Im Heart of the Swarm wurde es mir dann zunehmend langweilig, weil sich vom Gameplay einfach seit Starcraft 1 zuwenig geändert hat. Altes in neuen Schläuchen.
Ich habe HotS nicht zuende gespielt und an LoV habe ich schon garkein Interesse mehr.
Da spiele ich lieber eine Runde Supreme Commander.
Marobod schrieb am
Leonardo Da Vinci hat geschrieben:
Marobod hat geschrieben:hab erst vor 6 Wochen mit 2 Freunden bei mir Borderlands 2 gezockt, auch wenn das nicht direkt ueber LAN laeuft, aber das feeling , das war identisch ;)
alle borderlands teile laufen über lan! ;)
sollte man meinen, aber WLAN hat nicht wirklich geklappt :D
ich hatte auch nur 2 kabel da :D
Leonardo Da Vinci schrieb am
Marobod hat geschrieben:hab erst vor 6 Wochen mit 2 Freunden bei mir Borderlands 2 gezockt, auch wenn das nicht direkt ueber LAN laeuft, aber das feeling , das war identisch ;)
alle borderlands teile laufen über lan! ;)
Marobod schrieb am
skSunstar hat geschrieben:
Ja mit Frauen, das ist ja wirklich okay ;)
Stimmt WC3 war noch dabei und UT 2004 auf jeden Fall. Teilweise auch noch PES.
Waren schon gute Zeiten, die Techniksprünge waren einfach groß und deutlich sichtbar.
Ich weiß noch wie ich dank einem Freund als erster und einziger in der Klasse Far Cry hatte (keiner von uns war damals 18). Es war einfach DAS Spiel des Jahres und für mich auch eines der Besten aller Zeiten. Alle haben es installiert und gecrackt und Far Cry war immer das Gesprächsthema. Brutales Spiel einfach. Gameplay, aber vor allem die Atmosphäre durch die atemberaubende und nie dagewesene Grafik. Es hat einen einfach förmlich umgehauen.
Ich weiß noch im ersten Level hat man ja Innen begonnen und der Moment als man dann nach paar Minuten aus dem Bunker rauskam ans Licht :D
Sowas gibts heute nichtmehr ;)
Doch schon,aber zu oft gesehen um mehr als ein "oooh schick" rauszuholen ;)
wenn ich wieder 16 waer und sowas dann sehe , wuerde ich es sicher wieder mit meinen Klassenkameraden stundenlang in den pausen bequatschen :D
Wenn ich daran denke, daß ich Half Life zuerst mit ner 4MB Graphikkarte gezockt habe , alles total verpixelt , aber spielbar, und dann mir ne Voodoo 2 Karte zugelegt habe, war auch alles auf einmal woooow XD, ploetzlich hatten alle Graphikbeschleuniger in ihren Maschinen.Wenn...
skSunstar schrieb am
Marobod hat geschrieben:
skSunstar hat geschrieben:Ja wir hatten früher meist Abends angefangen und dann die ganze Nacht durchgezockt.
Aber nach einer Woche mit ner Jungs Gruppe möchte ich nicht wissen wie das Haus aussieht ;)
Abgesehen von Entzugserscheinungen mit Frauen^^
Ich überlege gerade was wir so gezockt haben damals:
Battlefield 1942, vor allem Stalingrad Map
AoE III
Counterstrike natürlich
Mehr fällt mir gerade nicht ein, alles Spiele eben wo man auch leicht einen No-CD Crack hatte ;)

Naja wir hatten auch Frauen da, teilweise haben die uns besucht , wir haben Abends gefeiert zusammen, oder die haben migezockt war alles super. Und die Buden sahen eigentlich immer super aus, wenn wir ohne die Eltern waren oder auch wenn die da waren, das hat sich eigentlich ur in der Lautstaerke geaendert.
Entweder wenn die Eltern da waren ist ma im Partyraum gewesen und hat sich dort aufgebaut und gezockt und gefeiert in der Kueche gefuttert und irgendwo im haus gepennt, oder wir haben wenn die Eltern im urlaub waren das ganze haus okkupiert, anschlißend auch wenns mal dreckg war gemeinsam ratz fatz aufgeraeumt und abgewaschen etc, das sah anschließend meist besser aus als vorher.
gezockt, haben wir eigentlich alles von Sidler AoE 2, bis Half Life 1+ add ons und Mods(action Half Life war besoffen echt spaßig) und UT 99, selbst C&C RA oder Renegade oder halt Battlezone, Warcraft 2 und 3, Star Craft 1 , Diablo 2 (spiel mal zu 8 das Kuhlevel in Hoelle XD) BF 1942 Jedi Knight 2 und was man noch so alles in den jahren von 96-2006 an Titeln so hatte.
Wir waren auch Experimentierfreudig und haben in der Videothek Spiele...
schrieb am

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