Der erste Kaiser: Aufstieg des Reichs der Mitte - Test, Strategie, PC - 4Players.de

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Das historische China diente noch nicht oft als Hintergrund für Strategiespiele. Eine fremde Welt also, in die Ihr mit Sierras neuem Aufbau-Titel "Der erste Kaiser: Aufstieg des Reichs der Mitte" eintauchen könnt. Nach Rom, Ägypten und Griechenland wendet sich die Strategie-Reihe nun dem fernen Osten zu. Ob das altbewährte Spielkonzept, das seit dem dritten Teil von Caesar existiert, auch angesichts der übermächtigen 3D-Konkurrenz noch überzeugen kann, erfahrt Ihr aus unserem Test.

Kaum verändertes Prinzip

Am Spielprinzip der epischen Aufbau-Reihe von Impressions Games, das nun in fernöstlicher Verpackung ins Reich der Mitte transferiert wurde, hat sich nur wenig geändert. Auch in den sieben historischen Kampagnen und im freien Modus geht es um die immer bessere Versorgung einer wachsenden Zahl von Einwohnern, den Ausbau der Städte, den Handel mit fernen Städten, die Aufstockung der Finanzen sowie die Sicherung der Grenzen. Erstmals umfasst das Spiel aber auch einen Multiplayer-Modus, der leider wenig gelungen ist und fast die einzige wirkliche Neuerung blieb. Die übrigen Verbesserungen bewegen sich eher im Detail.

Viertausendjährige Historie

Beschäftigten sich die Vorgänger Caesar, Pharao und Zeus noch mit der abendländischen Antike, so ist dieses Mal die Historie Chinas dran. Ganze 3000 Jahre Geschichte von den sagenhaften ersten Königreichen der Xia um 2100 v.Chr. bis zum Einfall der Mongolen zu Beginn des 13. Jahrhunderts haben sich die Entwickler vorgenommen. Einen Höhepunkt bildet zweifellos die Herrschaft Qin Shi Huangdi`s, der als erster Kaiser 221 v.Chr. das chinesische Reich begründete. Während seiner Regentschaft wurden Großprojekte wie der Bau der Großen Mauer, der Kaiserkanal oder sein riesiges Grabmal in Angriff genommen, die im Spiel als Monumente vorkommen.

__NEWCOL__Abwechslungsreiche Missionen

Wie schon in den Vorgängern, sind in den Kampagnen wieder bestimmte Ziele vorgegeben. Wenn Ihr eine Stadt für den Kaiser aus dem Boden stampfen sollt, sind beispielsweise Bevölkerung, Produktion und Diplomatie, die Ihr erreichen müsst, vorgegeben. Darüber hinaus ist oft gefordert, dass Ihr zusätzlich ein bestimmtes Monument errichten sollt, wie z.B. einen Teil der Großen Mauer, ein hünenhaftes Grab oder einen große Pagode. Schließlich kann Euer Auftrag auch darin bestehen, andere Städte zu erobern, was neuerdings auch möglich ist und für Abwechslung sorgt.

Fernöstliches Ambiente

Auf den ersten Blick verwirrt das neue Aussehen der Gebäude etwas, denn nun sieht eben alles chinesisch aus. Veteranen der Reihe werden jedoch schnell erkennen, dass die Gebäude im Kern noch dieselben geblieben sind. Der Getreidespeicher hat jetzt ein geschwungenes Dach, die taoistischen Tempel gibt es als Pagode und der Verwaltungssitz sieht ein wenig wie die verbotene Stadt aus. Auch Eure Lastenträger haben natürlich das Äußere von chinesischen Kulis, Priester und Mandarine gehen in kostbaren, bunten Seidengewändern von Haus zu Haus. Das neue Szenario hat natürlich auch bei den Handelswaren Niederschlag gefunden - dort findet Ihr Reis, Tee und Seide statt Olivenöl und Getreide.

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