Total War: Shogun 2 - Fall of the Samurai - Test, Strategie, PC - 4Players.de

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Total War: Shogun 2 - Fall of the Samurai (Strategie) von Sega
Total War: Shogun 2 - Fall of the Samurai
Was wird aus Japan? Wie vertragen sich Tradition und Moderne, Katana und Karabiner? Im Jahr 1864 steht das asiatische Reich vor einer machtpolitischen Zerreißprobe: Auf der einen Seite die konservativen Shogunate, auf der anderen Seite die Kaisertreuen. Man kann sich für einen oder gegen alle entscheiden und so sein eigenes Reich gründen. Sechs Clans mit unterschiedlichen Startbedingungen stehen zur Verfügung.

Eine Frau gewinnt die Schlacht

Video
Japan im Wandel: Soll man sich dem Westen öffnen oder die Tradition verteidigen? Das Hauptspiel wird für die Reise in die Moderne nicht benötigt.
Benzaiten sei Dank! Was wäre ich ohne die Göttin der Beredsamkeit? Auf jeden Fall hunderte Soldaten und vielleicht sogar eine wichtige Stadt ärmer. Denn hätte meine Geisha die fremde Armee nicht mit ihren Künsten für ein paar Runden abgelenkt, hätte ich keine Zeit für die Rekrutierung frischer Truppen sowie den Marsch der Unterstützung gehabt. So kann ich gerade rechtzeitig eine schlagfertige Armee in die Schlacht schicken, um den Feind zurückzuschlagen. Hurra, das bringt Erfahrung, Ruhm und Ehre!

Lobenswert ist, dass man abseits der Kampagne bis zu vierzig Truppentypen befehligen und selbige allgemein geordneter manövrieren kann. Die Gruppenbildung wurde so angepasst, dass die Formationen beim Marsch beibehalten halten werden. Außerdem trägt die direkte Kontrolle der Artillerie zur Effizienz bei: Man kann quasi in eine Kanone schlüpfen, sie in
Man übernimmt die Führung eines von neun Clans mit speziellen Startpunkten und Fähigkeiten.
Man übernimmt die Führung eines von neun Clans mit speziellen Startpunkten und Fähigkeiten wie "+10 auf diplomatische Beziehungen" oder "+25% Einkommen durch Plündern".
Richtung sowie Höhe ausrichten und sobald man feuert, fliegt man wie Münchhausen auf der Kugel direkt in den Matsch – oder in die Leibwache des Generals. Aber von diesen ballistischen Egotrips bin ich zu Beginn der Kampagne weit entfernt, denn dafür braucht man eine Artillerie-Akademie.

Aller Anfang ist teuer

Ich bin schon froh, dass es diesmal nicht so viele Verluste gegeben hat, denn die Kasse meines Clans ist mal wieder leer. Und wenn ich auf die Karte schaue, wirkt Japan riesengroß: Während ich sparsam um den Erhalt von drei Provinzen kämpfe, breiten sich die Farben der anderen Clans weiter auf dem bunten Flickenteppich aus. Ich brauche mehr Häfen, bessere Landwirtschaft, Zugverbindungen für schnelle Truppentransporte! Am liebsten würde ich drei, vier Technologien gleichzeitig erforschen, aber ich werde zu einer Entscheidung und Geduld verdammt, muss meine Wirtschaft und mein Militär langsam reifen lassen - und genau das macht den Reiz des Spiels aus.

Je nach Einstellung reicht die Kampagne bis 1870 oder 1876; man muss eine bestimmte Zahl an Provinzen erobern (zwölf bis 36) sowie weitere für Shogune oder den Tenno sichern (35 bis 65).
Je nach Einstellung reicht die 1864 startende Kampagne bis 1870 oder 1876; man muss eine bestimmte Zahl an Provinzen erobern (zwölf bis 36) sowie weitere für Shogune oder den Tenno sichern (35 bis 65).
Immerhin kann ich die subversiven Fähigkeiten meiner Geisha direkt nach ihrem Erfolg weiter entwickeln: Wähle ich Gastgeberin oder Trostspenderin? Ersteres senkt die Kosten für ihre Dienste, Letzteres sorgt für mehr Zufriedenheit in der Bevölkerung. Der Einsatz der jetzt nur noch fünf Agenten ist wesentlich wirkungsvoller und konterfreudiger, so dass die Rundentaktik auf der Karte mehr Spaß macht. Es gibt Propaganda-Leute für Kaiser und Shogune, die abwechselnd die wankelmütige Bevölkerung aufwiegeln – dass Clans die Seiten wechseln, gehört zum politischen Alltag, wenn man diese Agenten nicht frühzeitig beseitigt. Hinzu kommen meuchelnde Shinobi sowie ausländische Veteranen, die z.B. Rekruten erfahrener  machen und gleichzeitig deren Kosten senken. Sehr nützlich, diese Rundaugen!

Übrigens hat man für seine Aktionen auf der Karte mehr Zeit als im Hauptspiel, wo jede Runde noch einer Jahreszeit entsprach: Hier steht sie für zwei Wochen. Es gibt also sechs Runden pro Frühling, Sommer, Herbst und Winter – das sorgt u.a. dafür, dass sich die Nachteile des Winters länger bemerkbar machen. Wer da an einer fremden Küste landet, wird nach einem langen Marsch zur Hauptstadt in Napoleonische Bedrängnis kommen.

Kommentare

Fori schrieb am
Wollte nur mal im Forum mitteilen, dass mein Mitspieler und ich, jetzt bei Runde 80 in der kooperativen Multiplayer Kampagne, den "Desynch" haben - sehr schade.
Wolfenblut schrieb am
Soooo... einige viele Stunden Shogun FotS später.
Ich war auch recht skeptisch, aber letztendlich bin ich mehr als ein bisschen positiv überrascht.
Gut, ich bin als jahrelanger Mod-User etwas verwöhnt, und sein volles Potential entfalten die Titel für mich erst nachdem das Finetuning der Community abgeschlossen ist, aaaber...
dieses Mal macht das Spiel schon nach Release Spaß und ist, für CA-Verhältnisse, erfreulich fertig :)
Ansonsten kann ich mich inhaltlich Jörgs Fazit anschliessen, das trifft es wie ich finde janz jenau.
Ach ja,
FA_SaFraN hat geschrieben:Wie sag ich es ohne irgendwelche Gefühle zu verletzen?
Gar nicht

Es interessiert eigentlich keine Sau, aber wenn Dir das Verfassen seitenlanger Ergüsse irgendwie über Deine persönlichen Probleme hinweghilft bitte, machen wir doch gerne.
Aber wenn Du das Forum schon zur Therapierung Deiner Profilneurose missbrauchst, sei doch so gut, wirf wenigstens einen Euro in die Kaffeekasse oder so etwas.
Mort schrieb am
viele Phasen werden auch von Paradox Titeln abgebildet, aber die sind mir a) zu komplex und b) zu hässlich :D
Total War bietet die perfekte Mischung aus Geschichte (manchmal stimmts trotzdem nicht immer 100%) und Spiel und ist einfach polierter als z.b. Victoria II und ähnliche Mammutspiele
Cyb3rguerrillo schrieb am
Also persönlicher Höhepunkt der Serie war für mich eindeutig Empire:Total War. Zugegeben: ich bin erst mit Medieval II in die Serie eingestiegen und bisher hat mich die altbackene Optik von Rome abgeschreckt. Aber nicht zuletzt wegen des hohen taktischen Anspruchs und den vielen Gedankengängen über Formationen und dem Effektfeuerwerk der Artillerie habe ich mich mit Empire noch am wohlsten Gefühlt. Auch wenn sich Fall of the Samurai ebenfalls in die Moderne begibt, gefällt mir die europäische Karte besser. Vom Spielablauf gebe ich aber gerne zu, dass sich FotS (Oo hm klingt komisch diese Abk.) flüssiger Spielt und durch die gewaltigen Schiffgeschütze und moderne Artillerie etwas epischer daherkommt. Meinetwegen darf CA das Experiment wagen und an der Grenze zum Stellungskrieg kratzen wenn nicht sogar übertreten. Denn auch hier gäbe es in jedem Fall Möglichkeiten das traditionelle Prinzip zu übertragen. Spiele wie War Leaders haben dies bereits (sehr schlecht) vorgemacht.
Ich habe auch schon einen Titel für CA falls es tatsächlich einmal in das Jahr 1939 gehen sollte:
Total War: Total War :roll: Auweia....
Über Rome II würde ich mich aber genauso freuen wie ein Szenario im Sezesionskrieg denn die Serie ist einfach das Festmahl für Hobbynapoleons, die sich sowohl Strategisch als auch Taktisch mit den Konflikten der Vergangenheit auseinandersetzen wollen.
blei96 schrieb am
moin, und nochmal meine 2 cent
Donnerstag konnte ich den test leider noch nich lesen da ich erstmal deponia durchhaben wollte bevor ich nicht mehr dazu komme, egal hab das spiel freitag gekauf. Und ja im einzelhandel und natürlich die limited edition (das poster hängt links von mir und der daimyo aus dem hauptspiel schaut mir beim tippen zu !).
Den test hab ich dann beim instalieren gelesen (wie üblich gut geschrieben btw) und, nunja, seit dem hab ich ca. 30h gespielt...
ich finde das spiel großartig.
Mit den saga bin ich jetzt einmal durch und ich glaube der rest wird bald nachziehen...
Zum thema was als nästes kommt: mein favorit wäre ja (bzw war er schon vor shogun 2) ein total war spiel zu der mongolischen expansion (ich weiss die mongolen hatten bereits ihre auftritte aber ich hätte gerne einen ihnen gewidmeten teil... vieleicht bin ich da ja auch alleine).
Ansonsten würde mir noch als möglichkeiten für total war spiele die zeit der streitenden reiche in china vor dem jahre 0 unserer zeitrechnung und das erste perser reich + x (inclusive den den krieg mit dem helenenbund und vieleicht bis zu alexander dem großen) einfallen. Wobei ich fürchte das es leute geben würde die sich beschweren wenn die standartmäßige armee größe bei letzderem unter zwei millionen mann liegt...
aber ganz abgesehen davon: ein rome 2 würde ich natürlich keinesfals verschmähen ;)
und noch zum thema ladezeiten: ich spiele recht viel moba's.
will heissen ich bin teilweise schlimmeres gewöhnt ^^
ok es waren eher 5 cent...
mfg blei96
schrieb am

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