"Run away!"
Man muss nicht mit dem Fernglas hinsehen, um die Ähnlichkeiten zwischen beiden Shootern auszumachen: Auch in The War Z treffen sich Onlinespieler in einem großen frei begehbaren Gebiet. Dessen Einwohner wurden in Zombies verwandelt, weshalb sämtliche Ortschaften von ächzendem, schlurfendem Gammelfleisch überlaufen sind. Weil Hunger und Durst an der Lebenskraft nagen, muss man aber genau in diese Dörfer – der apokalyptische Mensch ernährt sich von zurückgelassenen Kartoffelchips und Coladosen, die immer wieder in den Gebäuden auftauchen. Er findet außerdem Waffen, Munition und Rüstung. Ähnlich wie in DayZ wehrt er sich damit gegen Zombies und Spieler, so genannte Banditen, die es auf seine Ausrüstung abgesehen haben.
"friendly?"
"i kill u run away"
The Wa
Nein, ich finde es nicht verwerflich, dass das eine Z so frech vom anderen abkupfert. Lieber gut geklaut... Das große Problem ist der Zustand, in dem The War Z veröffentlicht wurde und in dem es sich noch immer befindet: Das Spiel ist ganz offensichtlich unfertig. Es gibt Menüpunkte, die nicht funktionieren und es gibt etliche Programmfehler. Gegenstände und Zombies schweben in der Luft, im Hauptmenü werden Optionen mitunter falsch beschriftet, ich habe Abstürze erlebt und meine Waffe verschwand schon mal aus der Hand meines Charakters, um kurz darauf wieder aufzutauchen.
Was hingegen schlicht noch fehlt ist die Möglichkeit, anderen Spielern Missionen anzubieten. Man darf zwar die Beschreibung verfassen und eine Belohnung ausloben – abschicken kann man die Aufträge allerdings nicht. Dabei könnten auf diesem Weg verfasste Hilferufe das soziale (oder auch unsoziale) Verhalten der Spieler fördern.
Interessant ist außerdem ein Menüpunkt namens "Skill Tree", der ebenfalls nicht funktioniert. Apropos: Auch die Einstellung für eine deutsche Lokalisierung findet man im Hauptmenü. Aber die gibt es natürlich noch nicht. Last but not least wurde das Benutzen von Fahrzeugen zuletzt sogar deaktiviert – irgendwie konsequent.
Entwickler Hammerpoint Interactive nennt es einen "Foundation Release" – doch das ist Augenwischerei. Immerhin sollte das "Fundament" eines Spiels als in sich geschlossenes Ganzes funktionieren, sobald es auf Steam verkauft wird. Von einer Alpha-Version war nie die Rede, genau so fühlt sich The War Z aber heute noch an. In der ursprünglichen Fassung des Verkaufstextes wurden sogar Spielelemente erwähnt, die noch nicht zur Verfügung standen. Natürlich ist es im Minecraft-Zeitalter in Ordnung, eine frühe Version zu verkaufen – nur muss man sie als solche kennzeichnen. Und genau das hat Hammerpoint versäumt, als sie ihr Spiel nach der offiziellen Beta-Phase als quasi fertig verkauften.
Man muss nicht mit dem Fernglas hinsehen, um die Ähnlichkeiten zwischen beiden Shootern auszumachen: Auch in The War Z treffen sich Onlinespieler in einem großen frei begehbaren Gebiet. Dessen Einwohner wurden in Zombies verwandelt, weshalb sämtliche Ortschaften von ächzendem, schlurfendem Gammelfleisch überlaufen sind. Weil Hunger und Durst an der Lebenskraft nagen, muss man aber genau in diese Dörfer – der apokalyptische Mensch ernährt sich von zurückgelassenen Kartoffelchips und Coladosen, die immer wieder in den Gebäuden auftauchen. Er findet außerdem Waffen, Munition und Rüstung. Ähnlich wie in DayZ wehrt er sich damit gegen Zombies und Spieler, so genannte Banditen, die es auf seine Ausrüstung abgesehen haben.
"friendly?"
"i kill u run away"
The Wa
Nein, ich finde es nicht verwerflich, dass das eine Z so frech vom anderen abkupfert. Lieber gut geklaut... Das große Problem ist der Zustand, in dem The War Z veröffentlicht wurde und in dem es sich noch immer befindet: Das Spiel ist ganz offensichtlich unfertig. Es gibt Menüpunkte, die nicht funktionieren und es gibt etliche Programmfehler. Gegenstände und Zombies schweben in der Luft, im Hauptmenü werden Optionen mitunter falsch beschriftet, ich habe Abstürze erlebt und meine Waffe verschwand schon mal aus der Hand meines Charakters, um kurz darauf wieder aufzutauchen.
Was hingegen schlicht noch fehlt ist die Möglichkeit, anderen Spielern Missionen anzubieten. Man darf zwar die Beschreibung verfassen und eine Belohnung ausloben – abschicken kann man die Aufträge allerdings nicht. Dabei könnten auf diesem Weg verfasste Hilferufe das soziale (oder auch unsoziale) Verhalten der Spieler fördern.
Die Steam-Kontroverse
Steam-Besitzer Valve hatte The War Z von der Verkaufsplattform entfernt. Informationen zum Spiel sind zwar noch verfügbar - kaufen kann man es derzeit nur auf der offiziellen Webseite.
Steam-Besitzer Valve hatte The War Z von der Verkaufsplattform entfernt. Informationen zum Spiel sind zwar noch verfügbar - kaufen kann man es derzeit nur auf der offiziellen Webseite.
Entwickler Hammerpoint Interactive nennt es einen "Foundation Release" – doch das ist Augenwischerei. Immerhin sollte das "Fundament" eines Spiels als in sich geschlossenes Ganzes funktionieren, sobald es auf Steam verkauft wird. Von einer Alpha-Version war nie die Rede, genau so fühlt sich The War Z aber heute noch an. In der ursprünglichen Fassung des Verkaufstextes wurden sogar Spielelemente erwähnt, die noch nicht zur Verfügung standen. Natürlich ist es im Minecraft-Zeitalter in Ordnung, eine frühe Version zu verkaufen – nur muss man sie als solche kennzeichnen. Und genau das hat Hammerpoint versäumt, als sie ihr Spiel nach der offiziellen Beta-Phase als quasi fertig verkauften.
