The Night of the Rabbit - Test, Adventure, PC - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.


 Einseiter 
Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.
 1   2   Fazit   Pro & Kontra   So testet 4Players 


The Night of the Rabbit (Adventure) von Rondomedia / Daedalic
The Night of the Rabbit

Daedalic wandelt auf den Pfaden von Harry Potter. Im Adventure The Night of The Rabbit verschlägt es die junge Hauptfigur Jerry Haselnuss nach Mauswald – eine alternative Welt voller magischer Nager, in der er als Zauberlehrling ergründet, was es mit einer finsteren Krähenplage auf sich hat.



Fast wie bei Enid Blyton

Video
Willkommen in Mauswald!
Jerrys Heimat wirkt wie ein spielbares Bilderbuch: Die Mutter steht mit wehendem Kleid auf der Wiese und Jerry erkundet am vorletzten Tag der Sommerferien den Wald voller mächtiger Bäume, knorriger Wurzeln und einem idyllischen Bach. Als Vorbild dienen z.B. die Filme von Hayao Miyazaki. Auch Whispered World-Schöpfer Marco Hüllen steuerte einige Animationen bei.

Als Jerry einen großen weißen Hasen erscheinen lässt, wird es noch zauberhafter: Der „Marquis de Hoto“ ist ein so genannter Baumläufer, welcher mit Hilfe verwunschener Baumwurzeln zwischen den Welten wandelt. Da Jerry schon immer Zauberer werden wollte, macht das Langohr ihn sogleich zum Schüler und nimmt ihn mit nach Mauswald. In der Parallelwelt stehen bekannte Dinge wie die Portalbäume oder Statuen herum, sie wird allerdings von Mäusen bewohnt, in deren Gesellschaft die Magie eine deutlich größere Rolle spielt.

Reise durch den Zauberwald


Die Idylle täuscht: Mauswalds Bewohner leiden unter regelmäßigen Krähen-Attacken.
Die Idylle täuscht: Mauswalds Bewohner leiden unter regelmäßigen Krähen-Attacken.
Die magische Welt wurde mit viel Liebe zum Detail gezeichnet, so dass sich das Erschließen neuer Gebiete motivierend gestaltet. Auch der mal ruhige, mal beschwingte Soundtrack unterstützt die Stimmung. Die Atmosphäre wird allerdings ständig von Jerry gestört - und zwar immer dann, wenn er den Mund aufmacht. Jerrys Synchronsprecher René Dawn-Claude spricht mit derart infantiler Stimme, dass es zeitweise an Kindersendungen  für die ganz Kleinen wie Dora erinnert. Auch in Textform wirken seine übertrieben euphorischen Kommentare ziemlich deplatziert. Wenn sich der junge Held mit den Einwohnern Mauswalds unterhält, beschränken sich die Dialoge viel zu sehr auf belanglosen Smalltalk.

Bevor Jerry loslegen kann, muss er zunächst einmal seine eigene Zauberlehrlingsfeier organisieren, indem er Gebäck, Blaubeersaft und die passende Einladung ausfindig macht. Nebenbei erfährt er von der Krähenplage, welche die Stadt in Atem hält. Immer wieder attackieren die zerzausten Vögel den Ort, weshalb die Stadtwachen bereits ständig an der Kanone stehen. Während ich den Stadtkern, den Wald, einen Garten und dahinter liegende Felder erkunde, muss ich jede Menge Gefälligkeiten erledigen. Der alte Ziesel will mich z.B. auf seinem Blattboot mitnehmen, doch das muss zunächst an anderer Stelle des Flusslaufs von den Igelbrüdern fertiggestellt werden. Sie werden wiederum von einem Kobold terrorisiert

 

Kommentare

SpookyNooky schrieb am
Haha, Poki hätte David Nathan mal fragen sollen, was für eine Vorstellung. xD
Na ja, manche Synchronsprecher sind tatsächlich nicht nur auf das große Geld aus, siehe Alexander Schottky und Franziska Pisgulla (richtig geschrieben?), die bei dem Fanprojekt (!) Baphomets Fluch 2.5 mitgewirkt haben und das für lau.
Und da ich gerne missverstanden werde: Ich bin Edna-Fan der ersten Stunde!
Dass man etwas großartig findet, heißt nicht, dass man es auch kritisieren darf.
Danny1981 schrieb am
Ich finde die Synchronsprecher von Daedalic so "gezwungen", weiss auch nicht, wie ich das besser beschreiben soll :) Klingt eben "krampfhaft verstellt", das ist mir persönlich etwas unangenehm zum Hören.
Die Spiele sind aber fast allesamt toll, deswegen stehen sie ja auch bei mir im Schrank.
King Art hat für mich z.B. die viel angenehmere Synchro und Adventures, die von David Nathan vertont werden liebe ich sowieso!
crewmate schrieb am
und 1000 mal besser als schon wieder die deutschen Synchronstimmen diverser Hollywood Darsteller zu hören. Ich finde die Deuschen Stimmen von Bruce Willis und Jonny Depp toll, aber genug ist genug. Daedalic haben was anderes probiert. Vor allem aus kostengründen, doch bei mir hats gefunkt.
4P|Jan schrieb am
SpookyNooky hat geschrieben:Also ich hab Edna bricht aus mehrmals durchgespielt und der Synchronsprecher von z.B. Stiesel oder König Adrian sind schon arg hart an der Grenze. Das klingt teilweise, als hätten sie mal ihren Nachbarn an's Mikro rangelassen.

Das wurde mit Theaterschauspielern aufgenommen, von denen viele im Hamburg Dungeon arbeite(te)n. Ich habe irgendwann die Sprecher ausgestellt und nur noch gelesen. Aber es war eben ein sehr frühes Projekt von Daedalic (und von der Vertonung abgesehen großartig!)
Bild
SpookyNooky schrieb am
Elderbunnie hat geschrieben:Ich weiß gar nicht, ob da nicht sogar was dran ist, denn Edna bricht aus war ja ursprünglich eine Studiumsarbeit von Poki die dann so viel Interesse geweckt hat, dass er Daedalic gegründet hat um es auf den Markt bringen zu können.

Ich glaub eher, ein paar vom Team mussten dran glauben. Wobei, mal gerade eben recherchiert, also Stiesel wurde von einem gewissen Janis Zaurins gesprochen, der in Hamburg durchaus Synchron spricht und schauspielert. Martin Sabel als Schlüsselmeister scheint auch die prominenteste Rolle zu sein, die Poki verpflichten konnte und so weit ich mich erinnern kann, hat er dies auch beim Audiokommentar extra erwähnt.
Das Gehirn im Glas wurde übrigens von Carsten Fichtelmann gesprochen. Jedem Daedalic-Fan sollte dieser Name sehr geläufig sein. ;)
Elderbunnie hat geschrieben:Harveys neue Augen ist allerdings absolut herrlich, weil der Erzähler aus dem Off hervorragend besetzt ist... "Oh nein! Jetzt war der tollpatschigen Lily auch noch das Bienennest in den Brunnen gefallen!" :lol:

Götz Otto war fabelhaft als Erzähler. :)
schrieb am

Facebook

Google+