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Wargame: AirLand Battle (Strategie) von Focus Home
Wargame: AirLand Battle

Nachdem in Wargame: European Escalation der Bodenkonflikt in Europa entbrannte, wird in Wargame: Airland Battle auch aus der Luft gekämpft. Können die kombinierten Streitkräfte, die sich in Skandinavien beharken, am durchwachsenen Vorgänger vorbeiziehen?



Über den Wolken

Video
Die Kampagne von Wargame: Airland Battle ist nicht gerade empfehlenswert: zu steril, zu belanglos.
Zunächst zur wichtigsten Frage: wie fügt sich die neue Luftwaffe ein? Diese kann, sobald ein Luftkorridor, ähnlich wie für den Landnachschub, gesichert wurde über ein separates Panel auf das Schlachtfeld gerufen werden.  Einmal im Kampfgebiet, darf ich den Jets auch manuell neue Bewegungs- und Zielefehle geben oder Notevakuierungen anordnen. Die Flugzeuge sind sehr flexibel einsetzbar und bei richtiger Aufklärung eine schlagkräftige Waffe. Abfangjäger, Jagdbomber, Bomber sowie Anti-Radar-Aufklärer bringen eine neue taktische Komponente ins Spiel, die in vielen Situationen zum Umdenken zwingt.

Nun gilt es, vor allem befestigte Stellungen und Kommandofahrzeuge mit mobiler Luftabwehr zu beschützen und Nachschubrouten nicht aus dem Blick zu verlieren. Eine A-10 Warthog verwandelt die wichtigen Logistikfahrzeuge nämlich schnell in rauchende Trümmer. Auch Helikopter, so mächtig sie gegen Kampfpanzer sind, werden von ein, zwei Sidewinder-Raketen schnell vom Himmel gepustet und Artillerie im Wald zu verstecken reicht gegen die Bomben einer F-117A Nighthawk nicht mehr aus.  Trotzdem sind die Flugzeuge verletzlich genug, um die Balance nicht zu zerstören. Oft reicht ein gut platziertes radargelenktes Raketensystem oder zwei, drei mobile Luftabwehrgeschütze um die Luftüberlegenheit des Gegners zu beenden. Warum ich allerdings z.B. mit einem Tornado Gebiete nicht aufklären kann ist unverständlich; gerade Jets im Tiefflug sollten eigentlich dafür prädestiniert sein, Panzergruppen aufzuspüren.

Fokusgruppe Multiplayer

Die neuen Flugzeuge sind gut integriert und erhöhen die Spannung in den Gefechten.
Die neuen Flugzeuge sind gut integriert und erhöhen die Spannung in den Gefechten.
Vor allem im Mehrspielermodus, auf dem schon zuvor das Hauptaugenmerk der Entwickler lag, kann das neue Spielelement überzeugen. Die Flugzeuge werden in diesen Matches vor allem zu schnellen Kontermaßnahmen, was Erinnerungen an R.U.S.E. weckt, auch wenn die Jets nichts mit den Ablenkungsmaßnahmen des Titels zu tun haben. Gerade Spieler die hauptsächlich auf Artillerie setzen, können durch die Bomber eine böse Überraschung erleben. Das Einigeln in Stellungen wird schwieriger und durch die notwendige Luftabwehr punkteintensiver, sodass sich das Tempo der Gefechte etwas erhöht.

Der 10-gegen-10-Modus, in dem 20 Spieler auf einer der großen Karten gegeneinander antreten, ist dadurch sehr spannend. Hier wird nämlich deutlich, wer seine Armeezusammenstellung (Deck) perfektioniert hat. Richtig gewitzte Spielergruppen haben natürlich für jede der acht Waffengattungen einen Spezialisten im Team und koordinieren ihre Taktik im großen Stil.

Die Decks können von den Spielern nach Belieben zusammengestellt und mit einer Auswahl aus den weit über 300 verschiedenen Vehikeln, Flugzeugen und Infanteristen  bestückt werden, sofern sie denn über Punkte und Levelaufstiege freigeschaltet wurden.  Dies eröffnet eine große Anzahl von taktischen Möglichkeiten und Strategien, erfordert aber auch Mut zur Lücke, da man nie so genau weiß mit was für Truppen der Gegner in die Schlacht zieht. Die Onlinematches sind spannend, taktisch und können bei hohen Siegpunktelimits durchaus die Stundenmarke knacken.

 

Kommentare

  • Hat jemand ein paar Tipps für mich? Was genau willst Du denn wissen? Kommandoketten kannst Du mit gedrückter Shift-Taste erteilen. Ansonsten habe ich ein wenig das Gefühl, daß Du Wargame so wie ein klassisches Echtzeitstrategiespiel spielst. Also so á la Command & Conquer & Co Weil von  [...] Hat jemand ein paar Tipps für mich? Was genau willst Du denn wissen? Kommandoketten kannst Du mit gedrückter Shift-Taste erteilen. Ansonsten habe ich ein wenig das Gefühl, daß Du Wargame so wie ein klassisches Echtzeitstrategiespiel spielst. Also so á la Command & Conquer & Co Weil von Patrouillen würde ich Dir dringend abraten in Wargame. Dort gibt es nichts zu "bewachen" und Deine Einheiten würden nur aufgerieben. Achte lieber auf eine gute Aufklärung, mit der Du Dich Stück für Stück vorwagst. Richte Verteidigungspunkte ein. Zum Beispiel billigere Panzer an Waldrändern. Oder Infantrie in den Wäldern an den Flanken der Karte. Viele versuchen einen so auszutricksen. Vergiss auch niemals eine Flugabwehr in der Kernzone (bei den FOB's), da manche Schlauberger gerne mit Helikoptern durchpreschen. Die Haupstreitmacht sollte aus Panzern, Panzerjägern und Flugabwehr bestehen. Infantrie solltest Du lieber zum sichern der Gebiete verwenden. Und die Flugzeuge, bei denen kommt es darauf an, wer die stärkeren Nerven hat. Wenn Du sie zu früh einsetzt, dann werden sie meist von der Flugabwehr runtergeholt. Am Anfang reichen 1-2 Jäger, um sich die lästigen Fliegen des Gegners vom Leib zu halten. Später dann, wenn der Nachschub beim Gegner anfängt zu schwächeln, dann schlage los. Welche Flieger Du nimmst hängt von Deinem Spielstil ab. Mit A-10 und SU-25 als Bodenangriffsflieger bzw. F-15 und SU-27 als Abfangjäger kannst Du aber nichts falsch machen. Und vergiss niemals das Deck zu optimieren. Viele Decks haben nur ein FOB (Nachschubcamp), was viel zu wenig ist. Ich habe meistens 3-4, welche ich auch bis zur letzten Patrone ausräume. Und die Tutorialmission, welche Du erwähnt hast, ist eher eine Verteidigungsmission. Warte erst eine Zeit lang im Anfangsgebiet (bzw. im Nächstgelegenen) und fange die Wellen ab, welche Dir der Gegner entgegenschickt. Benutze vor allem die Flieger sehr intensiv, denn die Mission ist darauf ausgelegt. Wenn Du merkst das die Angriffe schwächer werden oder gar ausbleiben, dann leg' los. Und zwar nach dem Prinzip "Vortasten". Kläre immer ein Stück auf und dann rein mit den Fliegern ps. Das beste "Tutorial" sind ein paar Skirmish-Matches gegen die KI. Stelle sie Anfangs ruhig auf "Leicht" oder "Mittel". Nach ein paar Matches hast Du es dann besser d'rauf als nach jedem YT-Video
  • 3.) Artillery nutzlos: Brauch ich nicht weiter darauf eingehen. Ausser das man durch die fummlige Steuerung Smoke Nades wirft brauch man artillery kaum. Das selbe gilt natürlich für die Rakettenwerfer Arts. Die sind wenigstens brauchbar für massen Stun Artillerie ist auch nicht zum Töten da, war  [...] 3.) Artillery nutzlos: Brauch ich nicht weiter darauf eingehen. Ausser das man durch die fummlige Steuerung Smoke Nades wirft brauch man artillery kaum. Das selbe gilt natürlich für die Rakettenwerfer Arts. Die sind wenigstens brauchbar für massen Stun Artillerie ist auch nicht zum Töten da, war sie übrigens auch noch nie, nichtmal im 1. oder 2. Weltkrieg. Sie ist dazu da die Moral in den kellr zu Bomben. Einheiten in Panik treffen schlechter, zielen schlechter oder fliehen sogar. Hahaha, genug 4players Forum für heute =D
  • Befehlsketten kannste wie fast bei allen anderen Strategiespielen mit der Shift-Taste machen. Patroullienrouten wären quatsch...man kann froh sein wenn eine Einheit unentdeckt in Stellung kommt. Sie dann ohne hin und her zu scheuchen macht in Wargame wenig Sinn. Finde ich das Spiel größtenteils  [...] Befehlsketten kannste wie fast bei allen anderen Strategiespielen mit der Shift-Taste machen. Patroullienrouten wären quatsch...man kann froh sein wenn eine Einheit unentdeckt in Stellung kommt. Sie dann ohne hin und her zu scheuchen macht in Wargame wenig Sinn. Finde ich das Spiel größtenteils selbsterklärend, sofern man sich ruhig 1-2h mal mit den Daten der Einheiten im Deckmenü befasst. Lediglich die einzelnen Schadenwirkung sind vllt ne Erklärung wert: HE ist gegen Infanterie und ungepanzerte Fahrzeuge und AP ist gegen gepanzerte Ziele. Ansonsten hab ich mich sehr gut und auch relativ schnell mit learn by doing rangetastet. Ansich finde ich das Spiel total unkompliziert, man muss sich wirklich mit den Einheiten und dem was sie können bzw nicht können auseinandersetzen.

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