Fussball Manager 14 - Test, Sport, PC - 4Players.de

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Fussball Manager 14 (Sport) von EA Sports
Fussball Manager 14
Fussball
Entwickler: Bright Future
Publisher: EA Sports
Release:
25.10.2013
Spielinfo Bilder Videos
Nanu? Es befindet sich kein namhafter Trainer auf dem Cover? Stattdessen werden die Meisterschalen der ersten und zweiten Bundesliga abgelichtet? Was soll denn das? Und dann fällt mir der kleine Hinweis "Legacy Edition" auf. Moment mal… Auf Vita und 3DS war dies doch das Zeichen für ein Kaderupate, oder? Richtig! Willkommen in der Welt des Fußball-Recycling.

Endlich: Das Update zum Fast-Vollpreis

Wem Team-Matrix & Co bekannt vorkommen sollten: EA hat sich dieses Jahr entschlossen, nur einen überteuerten Content-Patch für den FM zu veröffentlichen.
Wem Team-Matrix & Co bekannt vorkommen sollten: EA hat sich dieses Jahr entschlossen, nur einen überteuerten Content-Patch für den FM zu veröffentlichen.
Über einen erstaunlich großen Zeitraum hatte es das Bright-Future-Team um Gerald Köhler geschafft, das ominöse Update-zum-Vollpreis-Gespenst in Schach zu halten. Letztes Jahr hingegen haben die eingebrachten Neuerungen nicht die gewünschte Wirkung gezeigt. Prinzipiell handelte es sich zwar um gute Ideen wie zahlreiche Team-Funktionen, in denen es um Wünsche, Bedürfnisse und die Chemie innerhalb der Mannschaft ging. Doch letztlich wurde man mit unnötig viel Mikro-Management zugeschüttet, dessen Aufwand nicht in Relation zum Ergebnis stand. Im Fazit hatte ich dem Team sinngemäß geraten, sich zurückzuziehen und einen Neuanfang der Serie zu planen. Eine kreative Pause schien nötig.

Und die hat man sich augenscheinlich gegönnt. Denn der Fussball Manager 14 (FM 14) entspricht im Wesentlichen den Inhalten des Vorgängers, weshalb ich auf den Test aus dem letzten Jahr verweise. Mittlerweile sind allerdings alle Funktionen, die man vorher erst über Aktionen freischalten konnte (z.B. Team-Matrix, erweiterte Statistiken), von Anfang an zugänglich. Selbstverständlich gibt es aktuelle Kader. Und es gibt sogar ein paar minimale Neuerungen wie einen erweiterten Textmodus, eine z.B. um die tschechische Republik oder die Ukraine ergänzte Datenbank, neue Interviewfragen und einen ganz frischen Namenspool, aus dem Spieler generiert werden können. Sprich: Eigentlich bekommt man den FM13 inklusive eines umfangreichen Content-Patches - und minus der Live Season, die aber nicht schmerzlich vermisst werden dürfte. Und das alles zum Neupreis? Nein, Electronic Arts zeigt sich überaus spendabel und gibt angehenden Trainingsleitern die Möglichkeit, satte zehn Euro im Vergleich zum üblichen Neupreis zu sparen. 40 Euro für einen Patch ist doch ein faires Angebot, oder?

Was tun?

Auch wenn man nie genug Messi "haben" kann: Dieses Jahr hat es Electronic Arts mit dem Recycling übertrieben.
Auch wenn man nie genug Messi "haben" kann: Dieses Jahr hat es Electronic Arts mit dem Recycling übertrieben.
Doch nicht einmal Neueinsteiger sollten hier zugreifen, sondern sich lieber für die günstigeren Versionen aus den Vorjahren entscheiden - zumal sich das Kaderupate nach ein paar gespielten Jahren ohnehin relativiert. Für die eingesessenen Anhänger der Serie, die ihr ggf. in den letzten Jahren trotz der nur per Import erhältlichen, aber dennoch dominierenden Konkurrenz von Sports Interactive die Treue gehalten haben, ist die Preispolitik ein Schlag ins Gesicht - mit der flachen Hand. Dass die neuen Inhalte Entwicklungs- bzw. Recherche-Zeit gekostet haben und refinanziert werden müssen, ist nachvollziehbar. Und die Lizenzen sind auch nicht billig. Doch da die letzten Fussball Manager ohnehin über Origin aktiviert werden mussten, wäre es ein leichtes gewesen, allen Spielern, die den FM13 besitzen, ein faires Sonderangebot für zehn bis 15 Euro zu machen. Oder noch besser: Je mehr Vorgänger man besitzt, umso günstiger wird der FM14.

Wie selten zuvor macht es sich EA unnötig schwer. Kennt man den FM nicht, wird man sich in dieser Ausgabe über die tiefgehenden, aber mechanisch nicht immer zusammenhängenden Möglichkeiten zur Trainings-Gestaltung, dem Kaderaufbau sowie dem Lenken der finanziellen Geschicke seines Vereins freuen. Man ergötzt sich an Statistiken, fiebert evtl. bei den Text- oder 3D-Matches mit und kann sogar seinen eigenen Verein gründen oder mit einer Nationalmannschaft auf Pokaljagd gehen. Kennt man dies jedoch alles schon und hat sich im Vorfeld nicht über den FM14 informiert, dürfte der Ärger groß sein. Aber immerhin könnte man das seit Anfang Oktober eingeräumte Rückgaberecht auf Origin auf Herz und Nieren prüfen.

Kommentare

Sugandhalaya schrieb am
Ich hätte dem Spiel noch eine deftige Abwertung wegen fehlender Lizenzen unterhalb der zweiten Liga und eines nach wie vor unbrauchbaren Handbuchs gegeben.
SWey90 schrieb am
Das Interview auf Anstoss-Base ist in der Rückschau schon interessant:
EA war damals bereits das größte Spiele-Unternehmen der Welt. Das ist, wie wenn man als Fußballer ein Angebot von Real Madrid bekommt, man muss es machen. Wir hatten persönlich einen Punkt erreicht, da war der Kopf voll und das Spiel hatte die maximale Größe erreicht. Wir haben damals sieben Monate jedes Wochenende durchgearbeitet [...]

Ob das damals der richtige Weg war? Auf Grundlage der Verakaufszahlen von ca. 200.000 Einheiten des EA-FMs im Verhältnis zu mittlerweile 1,2 Mio. Einheiten des SEGA-FMs muss man sagen, dass der Weg über EA vielleicht für ein paar Jahre gute "Auftragsarbeit" für BF war. Weltweit haben sie ihr Produkt jedoch nicht durchsetzen können. Manchmal ist für den Fussballer der Schritt zu Real Madrid zu groß, und man nimmt besser erst mal den Weg zu einem zuverlässigen, sicheren Partner...
Da haben wir aber wohl auch schon das Dilemma, denn sehr viel zu holen gab es für EA nicht

Ja, es bringt auch nichts, sich auf gute Wertungen aus Deutschland zu verlassen und hier den Markt abzuschöpfen. Das haben sie aber gemacht. Bloß keine großen Investitionen, bloß kein neues Fundament. Wenn der SEGA-Manager über 1 Mio. Vollpreis-Einheiten verkaufen kann, ist für ein ebenso lizensiertes Produkt - weltweit - auch Platz. Chance vertan.
Svenc schrieb am
Exist 2 Inspire hat geschrieben:der EA Fussball Manager kommt dagegen auf schlappe 0.04 Millionen verkaufter Exemplare die wahrscheinlich zu 90% aus Deutschland kommen.

:Blauesauge:[/quote]
Wenn diese 40.000 weltweite Verkäufe sein sollen, stimmt die Zahl zu 100% nicht. Das Spiel verkauft vor allem in Deutschland, ja, bekommt aber jedes Jahr von der BIU den Award für über 100.000 verkaufte Einheiten dort. Das war nach diversen Quellen nie merklich höher.
http://wackerman.foreplay.4players.d...re_Awards.html
http://www.biu-online.de/de/presse/n...-den-hand.html
http://www.4players.de/4players.php/.../3941/2084337/
http://de.wikipedia.org/wiki/Bright_Future
http://de.wikipedia.org/wiki/Gerald_K%C3%B6hler
http://www.onlinewelten.com/games/fu...n-erfolg-7491/
Die Zahlen decken sich auch mit denen, die Designer Gerald Köhler 2007 in diesem Interview nannte: Bis dato noch kein ihm bekannter Vollpreismanager, der in Deutschland 200.000 Stück verkauft hätte. http://anstoss-base.de/include.php?path ... tentid=357
Da haben wir aber wohl auch schon das Dilemma, denn sehr viel zu holen gab es für EA nicht. Gravierend: Als Köhler mit Rolf Langenberg...
Exist 2 Inspire schrieb am
Die Sache ist halt das der EA Fußball Manager im Ausland keine Rolle spielt (und das seit dem es den EA Manager gibt), da ist kein vorbeikommen an SI's Football Manager. Bei VGChartz sieht man zB das sich der Football Manager 2012 weltweit 1,45 Millionen mal verkauft hat, der EA Fussball Manager kommt dagegen auf schlappe 0.04 Millionen verkaufter Exemplare die wahrscheinlich zu 90% aus Deutschland kommen. Ich würde soweit gehen und sagen: Hätte EA in Deutschland keine Exlusiv Lizenz, wäre die Serie schon längst weg vom Fenster.

:Blauesauge:
SWey90 schrieb am
Svenc hat geschrieben:
Ich glaube, ich schon. :-) Drück Pause und sieh Dir an, wie das Spiel aussieht, wenn der Ball das letzte Drittel erreicht. Lässt sich immer schön reproduzieren. Hier ist eine Szene aus meinem Testlauf mit unausgegorener Taktik. Beide Außenverteidiger bleiben ebenfalls immer zurück, bieten damit keine Optionen in der Breite. Die zwei Flügelspieler ziehen als Inside Forwards nach innen und besetzen den selben Raum wie der Stürmer. Das Spiel ist eng gemacht. Kroos ist ohne Optionen - erfolgreich abgeschlossen wird das nur, weil Kroos gleich den Hammer auspackt: http://s14.directupload.net/file/d/3386 ... td_png.htm Gerade gegen defensive Gegner willst Du nicht, dass das Spiel so durch die Mitte kanalisiert ist und niemand mit nach vorn geht. Das ist von defensiven, tief spielenden Teams leicht zu verteidigen. Jetzt werden wir wirklich Off-topic, deshalb such mal nch einem "Twelve step guide" für ein paar grobe Richtlinien. Alle Außenverteidiger an der Leine halten tue ich jedenfalls nur, wenn ich ein Ergebnis verteidigen will. Ohne Verteidiger, die nach vorne gehen, ist es übrigens auch schwerer, weiter vorne den Ball in zu halten (logisch), da weniger Passoptionen.

Das ist eine gute Erklärung, obwohl nur Dedic auf "nach Innen ziehen" gesetzt ist und beide Flügelspieler grundsätzlich auf "Angreifen" sind, bzgl. der AV stimmt es aber definitiv. Hatte nach den Testspielsiegen gedacht, es läge an der Chancenverwertung und mir daher nur die Highlights angeschaut, abgewartet ohne Änderungen also. Deine Argumentation macht Sinn, da ich ja meist mehr Ballbesitz und Schüsse (daneben) habe - Tore fehlen dann wahrscheinlich, weil (u.a.) keine Anspielmöglichkeiten.
Svenc hat geschrieben:Meinst Du? Ein Championship Manager...
schrieb am

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