Diablo 3: Rückkehr des Totenbeschwörers - Test, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

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Diablo 3: Rückkehr des Totenbeschwörers (Rollenspiel) von Activision Blizzard
Frische Leichen leben länger
Action-Rollenspiel
Release:
27.06.2017
27.06.2017
27.06.2017
Spielinfo Bilder Videos
Eine neue Klasse für 14,99 Euro? Puh! Das klingt ganz schön gesalzen. Wir haben uns die Rückkehr des Totenbeschwörers in Diablo 3: Reaper of Souls ausführlich angeschaut und dabei untote Diener befehligt, Knochen aus Leibern gerissen, fiese Flüche verteilt und natürlich viel Blut vergossen. Fügt sich der Neuling harmonisch in die bestehende Charakter-Riege ein oder ist er nur ein Relikt aus dem zweiten Diablo?

Kein zweiter Hexendoktor

Der neue Totenbeschwörer hebt sich dank seiner Fertigkeiten und der unterschiedlichen Spielweisen recht deutlich vom Hexendoktor ab, der anderen Klasse mit Begleitern in Diablo 3. Und das ist gut so - wobei der Nekromant im Vergleich zu Diablo 2 seine Gift-Zauber an den zappeligen Hexendoktor abtreten musste. Aber dafür verfügt er nun über Blut-Zauber und spezielle Blut-Runen, was thematisch ganz gut passt und schön morbide ist. Generell spielt sich der Totenbeschwörer deutlich aktiver als alle seine Klassenkumpanen. Während zum Beispiel beim Hexendoktor oder beim Dämonenjäger diverse Fertigkeiten entweder passiv oder automatisch zielsuchend waren, darf man beim Totenbeschwörer zum Glück selbst mehr machen - und zwar in allen "Builds" (Auswahl an Fertigkeiten, Runen, Ausrüstung).

Die grundlegende Ressource sind Essenzen, die wie bei anderen Klassen mit einem Primärangriff generiert werden, wenn man kämpft. Ansonsten braucht der Totenbeschwörer allerhand frische Leichen.
Die grundlegende Ressource sind Essenzen, die wie bei anderen Klassen mit einem Primärangriff generiert werden. Ansonsten braucht der Totenbeschwörer allerhand frische Leichen.
Frische Leichen

Die Spielweisen des Totenbeschwörers sind überraschend vielfältig und hängen von der Fähigkeitsauswahl, den Runen-Modifikationen und den ausgerüsteten Gegenständen ab, wobei gerade die (vier) Sets die Vorgehensweisen stark modifizieren bzw. verstärken.

Eine Spielweise ist der Summoner, also der eigentliche Beschwörer, der mit vielen Begleitern durch Sanktuario zieht. Mit einem Golem, Skelettkriegern, leider viel zu kurz "lebenden" Skelettmagiern und wiedererweckten, schattenhaften Monstern kann der Totenbeschwörer mehr als zwei Dutzend Diener im Schlepptau haben. Wobei sich Golem und Skelettkrieger aktiv befehligen lassen. Ein Tastendruck lässt die Skelettkrieger beispielsweise zu einem Gegner stürmen. Die Begleiter kümmern sich also um die "Drecksarbeit". Der Totenbeschwörer kümmert sich derweil um die Zielprioritäten und die Leichen-Beschaffung/Ressourcen.

Wichtig für solch einen Beschwörer sind "frische Leichen", wie es der Charakter selbst nennt. Getötete Gegner oder mit Runen modifizierte
Mit Skelettkriegern, Skelettmagiern bzw. Bogenschützen, einem Golem und zehn wiedererweckten Kreaturen führt der Totenbeschwörer eine kleine Armee an.
Mit Skelettkriegern, Skelettmagiern bzw. Bogenschützen, einem Golem und zehn wiedererweckten Kreaturen führt der Totenbeschwörer eine kleine Armee an.
(eigene) Beschwörungen hinterlassen nach ihrem Ableben einen Leichenhaufen, mit dem der Nekromant diverse Sachen anstellen kann. Aus diesen Leichen können Gegner als Diener auferstehen oder man sprengt die Leichen mit der optisch etwas übertriebenen, aber sehr unterhaltsamen Leichenexplosion. Man darf fiese Geschosse aus einer Leiche auf andere Feinde schleudern oder man verschlingt die Leichen für Essenzen. Leichen sind somit eine weitere "Ressource", die in manchen Bosskämpfen gar nicht so einfach zu bekommen sind. Hier muss man sich dann Gedanken machen, wie man aus erster Hand an neue Leichen kommt.

Kommentare

Falagar schrieb am
Jo ich widerspreche dir ja auch gar nicht... :)
casanoffi schrieb am
Alles ist relativ :-)
Ging mir ja auch nur um den subjektiven Wert, der mir in dem Fall einfach nicht gegeben ist.
Falagar schrieb am
Naja Gegenwert ist hier auch ein bisschen relativ - willst du einfach nur die Klasse ausprobieren und vielleicht einmal den Storymode zocken, dann sind 15 Euro vermutlich schon ziemlich happig - willst du dafür irgendwo in die Season einsteigen und "laddern", mit Kumpels in Gruppe zocken, diverse Builds des Necros ausprobieren (hat ja doch immerhin z.Zeit 3 recht hochlevelige Builds die spielbar sind), dann bist du eh sofort wieder 100+ Stunden erstmal beschäftigt, - dann interessieren dich die 15 Euro wahrscheinlich eher sekundär....
Wenn einem das Spiel selbst im Grunde keinen Spass mehr macht, macht es einem nur durch die neue Klasse hinterher auch nicht mehr Spass.....wenn einem das Spiel immer noch gefällt, oder man will nach einer längeren Abstinenzzeit wieder richtig einsteigen und muß nicht zwangsweise irgendwo aufs Geld schauen, kann man sich das schon antun...
casanoffi schrieb am
Hatte mich über die neue ?Erweiterung? nicht im Vorfeld informiert - als ich gerade mal wieder bei Blizzard reingeschaut habe, hätte ich fast blind zugeschlagen.
15 Euro für das neue Addon? Geiler Preis!
Immerhin hatte ich noch rechtzeitig gemerkt, dass das nur eine neue Klasse inkl. ein paar Goodies ist. Das war mir dann, rein aus Prinzip, doch etwas zu saftig ^^
Vor allem, wenn ich ein paar Erweiterungen ähnlicher Preisklasse anderer Spiele im Vergleich sehe, die ich zuletzt genießen durfte (z. B. Pillars of Eternity - The White March, Dark Souls 3 - The Ringed City), das passt für mich persönlich einfach nicht zusammen.
Da hätte Blizzard meiner Meinung nach besser eine ?vernünftige? Erweiterung inkl. des Totenbeschwörers raushauen können. Dann meinetwegen auch wieder für 40 Euro?
Ich bin wahrlich nicht geizig und haue schonmal zu viel Kohle für wenig Gegenwert raus.
Ist ja immer eine Sache der persönlichen emotionalen Wertschätzung.
Aber in dem Fall sag ich einfach nö - so gierig bin ich nach diesem kleine Zuckerl nun wirklich nicht.
Aber hey, jeder wie er mag. Viel Spaß an alle frischen Necromancer :D
Heruwath schrieb am
Bachstail hat geschrieben: ?
24.07.2017 17:50

Sicherlich kann man hier unterscheiden, nur ist die Frage, ob man das auch muss.
Man muss gar nichts. Hier geht es doch um eine Entscheidung. Möchte man, dass das feedback konstruktiv ist und vom Gegenüber angenommen wird, dann sollte man hier unterscheiden. Ansonsten ist es ungeschickt.
Bachstail hat geschrieben: ?
24.07.2017 17:50
Blizzard hat immer und immer wieder bewiesen, dass sie nicht kommunizieren können, ergo impliziert dies, dass sie auch genauso denken, wie sie sich verhalten.
Gerade erst vor ein, zwei Tagen hat Blizzard wieder bewiesen, wie man NICHT kommuniziert, denn Blizzard hat einem D3-Streamer ein Interview gegeben, in welchem wichtige Informationen zum Spiel preisgegeben wurden.
Das Problem ist :
Zum einen fand der Stream nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, die Informationen werden den Großteil der Spieler also gar nicht erreichen und zum anderen wurden nur Fragen beantwortet, welche von Personen gestellt wurden, welche dem Streamer Geld gespendet haben, man hat indirekt also dafür bezahlt, Fragen zu stellen.
Das ist kein Vorwurf an Blizzard, denn dass der Streamer nur Fragen stellt, welche "bezahlt" wurden, ist nicht Blizzards schuld, dennoch ist es sehr ungeschickt.
Warum ist das Forum oder der Battle Net Launcher nicht die erste Anlaufstelle zum Verbreiten von Informationen ?
Wenn...
schrieb am

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