Total War: Warhammer 2 - Test, Strategie, PC - 4Players.de

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Total War: Warhammer 2 (Strategie) von SEGA
Die perfekte Symbiose
Strategie
Entwickler: Creative Assembly
Publisher: SEGA
Release:
28.09.2017
Spielinfo Bilder Videos
Total War: Warhammer 2 – oder auch: die perfekte Symbiose einer Fantasy-Welt und einer Videospiel-Serie, Teil zwei. Dabei ist es gerade mal ein gutes Jahr her, dass der Vorgänger den Beginn einer dreiteiligen Saga in der namhaften Fantasy-Welt markierte. Runde um Runde erobern Feldherren dort das Land, während sie in wuchtigen Echtzeit-Gefechten ihre Gegner niederstrecken. Am Prinzip hat sich nichts geändert. Im Test untersuchen wir aber, ob Entwickler Creative Assembly auch genug Zeit hatte, das vertraute Konzept sinnvoll zu erweitern.

Viel Wirbel um einen Wirbel

Eine direkte Weiterführung ist Warhammer 2 ja nicht, schließlich führt man anstelle der bisherigen Völker vier neue in den Kampf. So sind die Hochelfen ebenso dabei wie ihre verhassten Verwandten, die Dunkelelfen, während neben den Echsenmenschen auch die Skaven den Großen Vortex in ihre Gewalt bringen wollen.

Das ist neu: Dieser Wirbel ist nicht nur der optisch interessante Mittelpunkt der Neuen Welt, also dem Gebiet, in dem die Kampagne des zweiten Teils stattfindet. Der Wettlauf um die Kontrolle über den Vortex verleiht ihr auch ein übergeordnetes
Warhammer 2 betont die Unterschiede zwischen den Völkern viel stärker als jedes andere Total War.
Warhammer 2 betont die Unterschiede zwischen den Völkern viel stärker als jedes andere Total War.
Ziel, denn das Volk, dem das zuerst gelingt, entscheidet das Spiel für sich.

Sieg durch Krieg

Offen und lang ist die Kampagne dabei nach wie vor. Immerhin hebt man wie gewohnt Armeen aus, um Siedlungen einzunehmen und feindliche Fraktionen zu vernichten. Man schließt Nichtangriffsabkommen, geht wirtschaftliche sowie militärische Bündnisse ein, erforscht etliche Verbesserungen und ermöglicht durch den Ausbau der Städte das Rekrutieren stärkerer Truppen.

Tatsächlich dreht sich auch dieses Total War hauptsächlich um den Krieg; ein wirtschaftlicher Sieg ist ebenso wenig vorgesehen wie ein diplomatischer. Alleine die Einnahmen durch das Plündern besiegter Orte und das Besiegen anderer Armeen sind dermaßen hoch, dass sie den steten Geldfluss durch Steuern und Handel bei weitem übertreffen.
Jedes Volk forscht anders, kann in verschiedenen Klimazonen unterschiedlich gut siedeln und führt jeweils eigene Riten aus.
Jedes Volk forscht anders, kann in verschiedenen Klimazonen unterschiedlich gut siedeln und führt jeweils eigene Riten aus.

Künstliche Krumen

Im Wesentlichen fügt das Wettrennen um den Vortex der Kampagne also lediglich ein großzügiges Zeitlimit hinzu – wobei es nicht um das physikalische Erreichen des Wirbels geht. Vielmehr muss man fünf Rituale ausführen, bevor man die Kontrolle über den Vortex erhält und die haben es in sich. Denn um sie auszuführen, muss jedes Volk eine nur ihm eigene Ressource sammeln bzw. produzieren, die Dunkelelfen etwa so genannte Schriftrollen von Hekarti.

Die erhält man, indem man Aufgaben ausführt, zu denen das Zerstören einer bestimmten Stadt ebenso gehören kann wie das Schlagen bestimmter Schlachten. Doch wurden diese Aufgaben im Vorgänger noch von anderen Fraktionen erteilt, in deren Ansehen man nach einem erfolgreichen Abschluss stieg, kommen die Missionen diesmal wie aus dem Nichts und erklären auch nicht die Herkunft der Belohnung. Ganz allgemein sind die für die Rituale benötigten Ressourcen zu offensichtlich als künstliche Brotkrumen auf dem Weg zum Spielziel erkennbar, weshalb sie wie Fremdkörper in der ansonsten stimmigen Warhammer-Erzählung wirken.

Kommentare

DEMDEM schrieb am
Im Videospielbereich war Warcraft/Starcraft sehr wohl der Anfang und hat rein Genremäßig sehr viele Grundsteine gelegt, die von vielen noch heute nicht erreicht werden. Man sieht ja ganz klar die Einflüsse von Blizzards RTS auch in anderen Spiele hochkommen. Die Fokussierung um Helden bei Dawn of War kommt ja nicht von ungefähr, man könnte meinen, es habe eine Verschiebung von Starcraft zu Warcraft innerhalb der Dawn of War-Reihe (rein auf Gameplay runtergebrochen, nicht das "Aussehen") gegeben.
Ich will jetzt nicht sagen, dass Warcraft das erste RTS gewesen ist, das ist es nicht gewesen, es ist aber für das Genre richtungsweisend gewesen. Und die Warhammer-RTS haben sich eindeutig mehr an die Blizzard-Spiele orientiert, als an die alten KKND- und die ersten CnC-Spiele.
Das TW: Warhammer ist hier die Ausnahme, weil es auf der TW-Reihe basiert und somit eher zufällig dem TableTop-Original am nähesten kommt.
cahdar schrieb am
Um es nochmal in aller Deutlichkeit zu sagen, bevor hier noch ein kasper ankommt und meint, warhammer ist eine kopie von blizzards warcraft/starcraft.
Die Ähnlichkeit rührt daher, dass Blizzard - und nun aufgepasst - ein Spiel machen wollte ( und damit bei games workshop abgeblitzt ist) - das world of warhammer heissen sollte ( ja, ursprünglich wollten sie ein spiel im warhammer universum machen)... und nachdem das dann nix geworden ist ( games workshop wird sich heute noch in den arsch beissen) - haben sie ein eigenes universum ( respektive universen) geschaffen.
die ähnlichkeit von warhammer/ warcraft und warhammer4ok/ starcraft kommt also nicht von ungefähr.
nur war blizzard nicht der anfang, sondern nur die erfolgreiche kopie.
wers nicht glaubt solls nachlesen und/oder einfach schweigen.
nuff said.
DEMDEM schrieb am
Hamu-Sumo hat geschrieben: ?
01.10.2017 18:41
RalphWiggum hat geschrieben: ?
30.09.2017 01:55
Uwe Schütz hat geschrieben: ?
29.09.2017 16:22
ich möchte mal rückwirkend für alle total war teile bis hin zu shogun 2 fragen ob es denn wieder sinnvoll möglich ist NUR die rundenstrategiekarte zu spielen und die echtzeitsache auszuwürfeln? in shogun 2 war so definitiv kein stück weit zu kommen - die 2-3 teile davor konnte ich so problemlos lösen... (also bitte auch im bezug auf z.b. rome 2 und wie sie alle heissen^^)
Ich bin auch jemand, der die Total War Reihe nur über die Strategiekarte spielt und die Gefechte berechnen lässt. Daher würde mich das auch sehr interessieren. [...]
Ich lasse die Kämpfe meist vom Computer bestreiten, da er es in aller Regel besser hinbekommt mit weniger Verlusten aus Schlachten rauszukommen als ich. Nur bei Siedlungsverteidigungen in denen die Kampfkraft beider Armeen ausgeglichen sind, bestreite ich oft die Schlachten selbst, da (gefühlt) der Computer dann oft verliert.
Ihr wisst aber schon, dass es auch niedrigere Schwierigkeitsgrade gibt, oder? Das höre ich ja zum ersten...
Morgrim schrieb am
Marobod hat geschrieben: ?
30.09.2017 12:08
Morgrim hat geschrieben: ?
29.09.2017 22:33
Marobod hat geschrieben: ?
29.09.2017 17:44

Dir ist schon klar, daß ich das auf Warhammer bezogen habe, aber erstmal einen imbezilen Kommentar loslassen, Yaaay ...
Leute gibts..
"Imbezil"
Dieses Wort gibt es gar nicht.
steht soar im Duden, und verstaerkt nur meine Meinung ;)
Und bestätigt meine Meinung, dass du antiquiert und altmodisch denkst. ;)
Niemand sagt imbezil, außer um auf sein eigenes Spiegelbild zu fappieren.
Da haste noch ein Wort für deinen Duden.
Hamu-Sumo schrieb am
RalphWiggum hat geschrieben: ?
30.09.2017 01:55
Uwe Schütz hat geschrieben: ?
29.09.2017 16:22
ich möchte mal rückwirkend für alle total war teile bis hin zu shogun 2 fragen ob es denn wieder sinnvoll möglich ist NUR die rundenstrategiekarte zu spielen und die echtzeitsache auszuwürfeln? in shogun 2 war so definitiv kein stück weit zu kommen - die 2-3 teile davor konnte ich so problemlos lösen... (also bitte auch im bezug auf z.b. rome 2 und wie sie alle heissen^^)
Ich bin auch jemand, der die Total War Reihe nur über die Strategiekarte spielt und die Gefechte berechnen lässt. Daher würde mich das auch sehr interessieren. [...]
Ich lasse die Kämpfe meist vom Computer bestreiten, da er es in aller Regel besser hinbekommt mit weniger Verlusten aus Schlachten rauszukommen als ich. Nur bei Siedlungsverteidigungen in denen die Kampfkraft beider Armeen ausgeglichen sind, bestreite ich oft die Schlachten selbst, da (gefühlt) der Computer dann oft verliert.
schrieb am

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