Vermeer 2 - Test, Strategie, PC - 4Players.de

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Runden-Strategie
Entwickler: Ascaron
Publisher: Take 2
Release:
10.09.2004
Spielinfo Bilder Videos
Vermeer ist nicht nur der Name eines niederländischen Malers, dessen Liebesleben bald mit Scarlett Johansson auf der Kinoleinwand zu sehen sein wird. Vermeer ist auch ein aus den guten alten Tagen des C-64 bekanntes Spiel, bei dem es um Plantagen, Moneten und Kunstauktionen ging. Ascaron legte den Wirtschaftsklassiker jetzt ohne große Änderungen als Vermeer 2 neu auf.

Erben will gelernt sein!

Spielerisch gleicht Vermeer 2 seinem Urahn wie eine Kaffeebohne der anderen. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg findet ein Wettbewerb statt, der heutzutage wohl als Realityshow nach dem Motto "Erben Search" durchgehen würde: Euer Onkel, der nur noch wenige Jahre zu leben hat, schickt euch auf die Suche nach seiner Gemäldesammlung, die über die Metropolen der Welt verstreut ist. Ihr müsst euer Startkapital von 150.000 Dollar mittels Warenbörse, Aktienhandel und Pferdewetten vermehren, um an die teuren Bilder zu kommen. Vier Gegner versuchen euch aus dem Konzept zu bringen, denn nur der Punktbeste tritt am Schluss das Erbe an.

Siegbedingungen nach Wahl

Eine gewisse Atmosphäre kann man Vermeer 2 nicht absprechen!
Schon etwas makaber, dass ihr zu Beginn die voraussichtliche Lebensdauer eures geliebten Erbonkels auswählen müsst. Aber nur so lässt die Dauer der Partie bestimmen. Auch das Spielziel lässt sich festlegen: Entweder zählen die abgelieferten Kunstwerke oder aber das meiste Geld.

Für jedes abgelieferte Original oder für ein gelungene "Reproduktion" von Vico Vermeer erhaltet ihr Punkte. Wer gar alle sechs Bilder aus einer der neun Kunstrichtungen abliefert, bekommt dafür 28 Punkte. Das ist während der kurzen Spieldauer von zwei Jahren allerdings kaum zu schaffen. So etwas wie Ansehen gibt es zwar auch, aber das spielt nur bei der jährlich stattfindenden Tombola eine Rolle.


Handel mit der Welt


Die einträglichste Art bei Vermeer 2 an Geld zu kommen, ist der Verkauf von Waren an den Börsen in London und New York. Die fünf existierenden Waren erhaltet ihr durch den Bau von Plantagen in den 15 Städten, die über die Kontinente verteilt sind.

Ihr müsst also Rundreisen um den Erdball antreten, die zu Beginn der 20er-Jahre mangels Flugverkehr recht lange dauern. Dort angekommen, könnt ihr mit wenigen Mausklicks eine Plantage errichten, ausbauen und Arbeiter einstellen. Die produzierten Waren müsst ihr eigenhändig an die Börsen schicken. Bessere Preise erzielt ihr bei den begrenzt auftretenden Termingeschäften, bei denen ihr bis zu einem Zeitpunkt eine bestimmte Menge Ware abliefern müsst.

Gesetze des Marktes

Obwohl der Wirtschaftsteil eher simpel gestrickt ist, erweist sich der Markt als tückisch, denn die Preise für die Waren unterliegen je nach Angebot starken Schwankungen. Je mehr von einer Ware auf den Markt kommt, desto rapider sinkt der Preis. Noch eine elegante Möglichkeit, an Geld zu kommen, ist der Handel mit Aktien. Hierbei erwerbt ihr Anteilsscheine an den Speditionen, die euren weltweiten Warentransport übernehmen. Ihr solltet frühzeitig einsteigen, denn je mehr Waren verschickt werden, desto mehr steigen natürlich die Aktien, die ihr in jeder Bank erwerben könnt. Schließlich könnt ihr euch noch ein Darlehen holen, das ihr aufgrund der hohen Zinsen bald zurückzahlen solltet. Also nur im Notfall verwenden!
       

Kommentare

crewmate schrieb am
Wird gerade als "The Great Art Race" in einem Strategy First Bundle angeboten. Zusammen mit Darkstar One (von den Geheimakte Leuten) und Patrician III. 1,50.
Ultragore schrieb am
Tja, Ascaron...
komisch, die sind doch bekannt, um nicht zu sagen berüchtigt, dafür, dass sie nur ausgereifte Titel auf den Markt werfen. :twisted:
Cabal2k schrieb am
Der Test ist Goldrichtig. Ich ärgere mich auch schon das ich es gekauft habe. Einmal ausleihen übers Wochenende hätte auch gereicht.....
Schade, ich dachte Ascaron hätte mehr draus gemacht.
johndoe-freename-72272 schrieb am
Das war ein Klasse Game!
Lief geschmeidig auf einem Commodore PC-1 (4,77MHz) von einer 5,25\\\" Floppy (inkl. Kopierschutz).
Die Grafik begeisterte mit hochauflösenen 720x348 Punkten auf dem Monochromen Herkules Grafikadapter.
CGA/EGA mit 4 bzw. 64 Farben konnte ich mir noch nicht leisten...
Mit VESA-Modes und DirectX mußte/konnte man sich jedenfalls nicht rumschlagen.
Ein DOS 3.2 (ohne Aktivierung!) und 640k RAM hat auch gereicht. ;-)
CIAO!
AnonymousPHPBB3 schrieb am
Vermeer ist nicht nur der Name eines niederländischen Malers, dessen Liebesleben bald mit Scarlett Johansson auf der Kinoleinwand zu sehen sein wird. Vermeer ist auch ein aus den guten alten Tagen des C-64 bekanntes Spiel, bei dem es um Plantagen, Moneten und Kunstauktionen ging. Ascaron legte den Wirtschaftsklassiker jetzt ohne große Änderungen als Vermeer 2 neu auf.<br><br>Hier geht es zum gesamten Bericht: <a href="http://www.4players.de/rendersite.php?L ... CHTID=3118" target="_blank">Vermeer 2</a>
schrieb am

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