Zoo Tycoon 2: Endangered Species - Test, Strategie, PC - 4Players.de

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Bei Zoo Tycoon 2: Endangered Species wird euer Tierpark zur Arche Noah für bedrohte Tierarten wie Kommodowaran, Panzernashorn oder Orang-Utan, denen ihr ein möglichst artgerechtes Zuhause bieten sollt. Ganz nebenbei geht es natürlich auch darum, möglichst viel Geld zu machen, wofür euch nun Jeeptouren, Hochschwebebahnen und Aussichtswege zur Verfügung stehen. Ob das genug Gründe sind, das Add-On zu kaufen, erfahrt ihr im Test.

Tiere gegen Geld

Im Zoolexikon erfahrt ihr auch etwas über die Lebensweise der neuen Tiere. 
Ach, waren das noch schöne Zeiten bei Zoo Tycoon 1, denn damals konnte man sich neue Tiere noch kostenlos im Internet von der offiziellen Webseite herunterladen. Das ist nun nicht mehr der Fall, denn für die gerade mal 20 neuen Tierarten aus Zoo Tycoon 2: Endangered Species verlangt Microsoft gutes Geld. Mit von der Partie sind seltene Tiere wie die berühmten Riesenschildkröte von den Galapagos-Inseln, der nordamerikanische Bison oder der spanische Pardelluchs, die ihr euch erst durch steigendes Renommee freispielen müsst und die in vier Gefährdungsstufen eingeteilt sind. Die Beschreibung der Art wartet mit allerhand Details über das Leben der Tiere auf, die den Lernwert des Spiels steigern. Obwohl das Spiel den WWF-Button trägt, sucht ihr jedoch vergebens nach Informationen, warum die einzelnen Arten überhaupt vom Aussterben bedroht sind.

Kaum Herausforderung

Wie beim Grundspiel müsst ihr wieder dafür sorgen, dass sich die neuen Tiere in eurem Zoo wohl fühlen. Dafür gibt es Unterkunft, Futter und Spielzeug, das zur Anregung dient. Schwieriger ist Zoo Tycoon 2 mit dem Add-On allerdings nicht geworden, denn auch die neuen Tiere zeigen sich äußerst genügsam. Es hat den Anschein, als hätte Entwickler Blue Fang den ohnehin schon laschen Schwierigkeitsgrad noch einmal nach unten geschraubt. Selbst scheue Tiere wie der Elch sind nun nicht mehr leicht aufgeregt, wenn die Besuchermassen an ihrem Gehege vorbeiziehen. Auch bei schwereren Missionen dauert es selten länger als ein paar Minuten, bis ein Tier das erste Mal Junge bekommt. Bei anderen Zoomanagern ist das normalerweise die Krönung der Tätigkeit. Und das Knipsen der Besuchern in Egosicht für harte Dollars ist wahrlich keine große Herausforderung.

Neue Bauoptionen

Der Bau derart schwindelerregender Brücken ist eine der wenigen Neuerungen beim Add-On. 
Erstmals dürft ihr Teile eures Zoos nicht nach eurem Gutdünken verändern, da diese als Artenschutzzone erhalten bleiben sollen. Die neuen Hochwege helfen euch dabei, solche Teile zu überbrücken. Leider ist der Bau der Brücken nicht mehr ganz so kinderleicht wie der Bau der Gehege, da ihr die richtige Höhe treffen müsst. Da gibt es schon mal verwinkelten Bauschrott, den ihr dann wieder abreißen dürft. Nebenbei gibt es auch wieder eine Menge neuer Objekte, die ihr erforschen könnt. Ihr könnt nun erstmals auch einen Themenpark einrichten, bei dem sich das Thema Tundra durch den ganzen Park zieht. Dann habt ihr Tundrazäune, Tundraeisstände, Tundraklos und sogar passende Mülltonnen. Sündhaft teure Einrichtungen wie Jeepstationen und Schwebebahnen stellen extreme Besuchermagneten dar.

Äußerlich unverändert

Optisch hat sich ebenfalls wenig getan. Die frei dreh- und zoombare 3D-Landschaft ist genauso grob, detailarm und unnatürlich wie beim Grundspiel. Baut ihr einen Zoo im Gebirge auf, dann sieht das in etwa so echt aus, als tätet ihr es in Kulissen aus Pappmachee. Die Tiere sehen immer noch alle ein wenig pummelig um die Schnauze aus, was selbst bei grazienhaften Tierarten eine nicht vorhandene Verwandtschaft mit Meister Petz nahe legt. Der Photomodus und die Besuchersicht sind bloße Spielereien, die keinen großen Sinn besitzen. Irgendwelche auflockernde Filme gibt es immer noch nicht genauso wenig wie eine Sprachausgabe.
      

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