Warhammer 40.000: Dawn of War - Dark Crusade - Test, Strategie, PC - 4Players.de

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Die deutsche Fangemeinde rund um Warhammer 40.000: Dawn of War bekommt mit "Dark Crusade" bereits das zweite Add-On - kein Wunder angesichts der brachial inszenierten Echtzeit-Strategie-Schlachten, die vor allem im Mehrspieler-Modus bis heute begeistern. Inwiefern "Dark Crusade" stolze zwei Jahre nach dem Release noch überzeugen kann oder schon Staub angesetzt hat, offenbart der Test.

Sieben Feinde

In "Dawn of War" stürmten damals vier Fraktionen (Eldar, Orks, Chaos Marines und Space Marines) aufs Schlachtfeld und das erste Add-On "Winter Assault" erweiterte den Pool um die "Imperiale Garde". Auch "Dark Crusade" protzt mit zwei völlig neuen Parteien: tödliche Killerroboter, genannt "Necrons", sowie die "Tau", die als High-Tech-Fanatiker aufmarschieren. Im Gegensatz zu "Winter Assault" lässt sich "Dark Crusade" ohne Hauptprogramm spielen, allerdings bleiben euch dann die fünf anderen Fraktionen im Mehrspieler-Modus verwehrt. Im Skirmish oder der Kampagne könnt ihr hingegen aus dem vollen Völkerangebot schöpfen.

Herrschaft über Kronos

Apropos Kampagne: Anstatt einen normalen Feldzug mit durchgehender Story wie bei "Winter Assault zu servieren, hat sich Relic Entertainment von "Schlacht um Mittelerde 2" und "Rome: Total War" inspirieren lassen. Schauplatz ist der etwas zu

Auf der Karte von Kronos plant ihr den Vormarsch.
klein geratene Planet Kronos, den alle sieben Partien gerne erobern möchten. Nach der qualvollen Wahl eurer Fraktion bekommt ihr gleich die planetare Übersichtskarte zu Gesicht, auf der ihr à la Risiko eure Armee rundenweise von Region zu Region bewegt. Befindet sich der Zielpunkt in gegnerischer Hand, wechselt das Spiel in den altbekannten Echtzeit-Strategie-Modus, in dem ihr meistens die gegnerische Festung ausschalten müsst.

Als Belohnung für erfolgreiche Eroberungen gibt es diverse Boni und natürlich Rohstoffe, mit denen ihr zwischen den Einsätzen eure Armee erweitert. Zusätzlich lässt sich euer Hauptheld mit Upgrades (pro Kills und Siegen) individuell aufwerten, was den Großteil der Motivation in der Kampagne ausmacht, schließlich wird der Held immer effektiver und kampfstärker. So schön diese Neuerungen auch klingen, nach wenigen Stunden legt sich die anfängliche Euphorie, da es auf der Gebietskarte kaum strategische Handlungsmöglichkeiten gibt und die Eroberungsschlachten sowieso alle nach Schema F ablaufen: Basis bauen, Truppen aufstellen, Rekrutierungspunkte übernehmen und den Gegner plattwalzen. Dies ist definitiv zu wenig Abwechslung und die Story-Elemente, die "Winter Assault" auszeichneten, fehlen weitgehend. Lediglich in den Endmissionen, um das Hauptquartier der feindlichen Partei oder bei besonderen Bonus-Regionen, keimen Erinnerungen an die altbekannten hochklassigen Missionsziele auf.

Neue Einheiten für die alten Rassen:

Chaos: The Daemon Prince
Eldar: Harlequin
Imperial Guard: Heavy Weapon Platform
Orks: The Flash Gitz
Space Marines: Grey Knights

Tauziehen mit den Necrons

Während der Feldzug anfangs viel Spaß versprüht und mit zunehmender Zeit an Motivation verliert, versprechen die neuen Parteien eine längere Faszination - vor allem im Multiplayer. Die technisch vernarrten Tau orientieren sich vom Ressourcen- und Spielsystem her zunächst an den bisherigen Rassen. Grundlegend setzen sie auf Fernkampf und Feuerkraft, weshalb sie im Nahkampf zur leichten Beute werden. Der Clou bei den Tau ist jedoch ein verzweigter Technologiebaum, der durch den Bau eines Gebäudes eingeleitet wird. So könnt ihr euch innerhalb eines Matches entscheiden, ob ihr lieber mit den Tau-Fernkämpfern oder den Kroot-Nahkämpfern in die Schlacht ziehen wollt.

"Wir sind die Necrons! Widerstand ist zwecklos!".
Neben Aufklärunsdrohnen, die sich in Minen verwandeln, könnt ihr außerdem getarnte Einheiten mit Schadensverdoppler rekrutieren und euch auf insgesamt drei Super-Einheiten (allgemeine Verstärkungseinheit, großer Panzer, starker Nahkampf-Dino) freuen.

Neu und vollkommen anders im Vergleich zu den sechs Rassen spielen sich die Necrons. Als Ressource gibt es nur Strom und die Eroberung der strategischen Flecken bringt keine "Requisition Points", sondern erhöht das Einheiten-Limit und beschleunigt die Produktionsgeschwindigkeit - diese Punkte können nur von Arbeiter-Drohnen übernommen werden. Strom bekommen die Necrons durch den "Generator", dessen Preis pro errichteten Stromerzeuger ansteigt. Alle Einheiten bauen die im schwarzgrünen Borg-Stil aufmarschierenden Roboter im Haupthaus, das später sogar durch die Gegend fliegen kann und neben enormer Feuerkraft auch die Baufunktion behält. Gefallene Necrons bleiben übrigens auf dem Schlachtfeld liegen und gehen trotzdem zu Lasten des Truppenlimits, was den Leichensammler fast zwingend erforderlich macht oder ihr lasst die Gefallenen an der Front durch den Helden wiederauferstehen. Mit dieser Überraschung könnt ihr das Blatt in so manch einer Schlacht noch wenden.

Mehrspieler-Güteklasse A

Download: Demo (308 MB)
Bevor ihr die beiden neuen Rassen ausführlich auf Schwert und Schusswaffe austestet, solltet ihr euch im Tutorial oder Skirmish erstmal mit ihren Eigenarten (besonders bei den Necrons) vertraut machen und erst danach in die Kampagne reinschnuppern. Anschließend führt euch der Weg in den hochkarätigen Mehrspieler-Modus, in dem ihr euch mit menschlichen Kontrahenten enorm rasante Schlachten um die strategischen Punkte liefert. Letztendlich keimt in den Multiplayer-Schlachten mehr Spaß auf als in der Kampagne oder im Skirmish.

  

Kommentare

Malf.Tassadar schrieb am
Wenn mein keine Ahnung hat sollte man in der tat den mund halten, vorallendingen wenn man Matzl89 heisst
was meinst du eigentlich wie man vor und nachteiile der einzelnen rassen nennt: tatsächlich es wird BALANCE genannt
nach dem patch 1.2 is die BALANCE (falls du weisst was das ist Matzl89) PERFEKT
SIEG und NIEDERLAGE wird nur durch skill entschieden und nich dadurch das man necrons spielt
die necrons sind leicht zu vernichten wenn man mit den SMs mit plasma ankommt
alles eine frage der taktik
also sollte man seinen mund halten wenn man nicht weisst was BALANCE is
das spiel ist im multiplayer perfekt und es wird noch perfekter dadurch das die guten einheiten (terminatoren, etc.) nun bergrenzt sind und die "normalen" einheiten nicht vernachlässigt werden
ich persöhnlich hoffe ja das relic und THQ noch ein Addon machen mit den tyraniden, der inquisition, und vll noch den dark eldar
NOCHMA ZUM MITSCHREIBEN: B-------A-------L-------A-------N-------C-------E
johndoe-freename-105794 schrieb am
balancing bei DOW? seit ihr bekloppt? DOW kann man net balancen denn jede rasse hat vorteile und nachteile, beim Tabletop game ist das ja auch so, außerdem wollten die entwickler kein E-Sport game aufn markt bringen sondern ein game das sich am tabletop game orientiert.
wenn man keine ahnung hat sollte man ruhig sein -.-
matzl89
Sapor schrieb am
Also ich heb das spiel ja Hura^^
Macht mega bock.Aber die Necrons sind ehrlich gesagt :schlecht.
Ich bin ja Eldar spieler (Eldar an die macht ^^).
Aber die Tau sind echt geil bleib aber trozdem bei den Eldar.
(Find ich am besten und kann mit denen auch am besten spielen^^
Gamer_from_Greece schrieb am
DERDOHR hat geschrieben:Zur Fritzbox: Hab auch eine, stell das gute Stück doch einfach auf Routerbetrieb, dann brauchste keine Treiber... bei muckts aber auch nich, wenn ich mich über die Software einlogge...
Kleine Frage, wie mache ich das denn? Und hat es irgendwelche Nachteile, von denen ich wissen sollte? Ansonsten danke für den tipp^^
Mulzin schrieb am
4players sollte getrennte Noten für Single- und Mulitplayer einführen. OFt wird meiner Meinung nach der Singleplayer überbewertet - hier wäre eine Trennung sinnvoll, um Transparenz zu erreichen.
schrieb am

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