Mobile Forces17.05.2002, Marcel Kleffmann
Mobile Forces

Vorschau:

Bei Command & Conquer: Renegade, Red Faction und Halo tauchten zum ersten Mal richtige fahrbare Untersätze in einem 3D-Shooter auf. Dass diese Mischung ungemein viel Spaß bringt, sich schnell eine große Fangemeinde bildet und die Verkaufszahlen ansprechend sind, ist sicherlich ein Ansporn, solch ein Spiel zu entwickeln. Mobile Forces (ab 15,00€ bei kaufen) heißt das aktuellste Spiel, das auf solche Vehikel setzt und diese sogar noch weiter in den Vordergrund stellt - mehr dazu in unserer Preview!

Bei Command & Conquer: Renegade, Red Faction und Halo tauchten zum ersten Mal richtige fahrbare Untersätze in einem 3D-Shooter auf. Dass diese Mischung ungemein viel Spaß bringt, sich schnell eine große Fangemeinde bildet und die Verkaufszahlen ansprechend sind, ist sicherlich ein Ansporn, solch ein Spiel zu entwickeln. Mobile Forces heißt das aktuellste Spiel, das auf solche Vehikel setzt und diese sogar noch weiter in den Vordergrund stellt - mehr dazu in unserer Preview!

Spielmodi

Basierend auf der neuesten Unreal-Engine liefert Ihr Euch actionreiche Taktik-Schlachten in Team-Manier. Im Einzelspieler-Modus kann, ähnlich wie bei UT, gegen entsprechende Bots angetreten werden. Das Hauptaugenmerk hat der Entwickler allerdings auf den Mehrspieler-Modus gelegt - so sind stolze acht Modi geplant. Neben dem normalen Deathmatch sowie einigen Team-Kampf-Modi, ist besonders der Capture-the-Flag-Modus mit den Fahrzeugen interessant. Eine Art Domination gibt es ebenso: Dort streiten sich die beiden Teams um bestimmte Punkte auf einer Karte, die eine festgelegte Zeit gehalten werden müssen.

Waffenwahl

Vor dem Start in die Mission gilt es, den Charakter ordentlich auszurüsten. Dabei kann der Kämpfer nur eine bestimmte Anzahl an Waffen tragen und Ihr müsst Euch entscheiden, mit welcher Ausrüstung Ihr in den Kampf ziehen wollt. Eine Panzerfaust nimmt beispielsweise so viel Platz weg, dass kein leichtes Maschinengewehr mehr mitgenommen werden kann. Ansonsten könnt Ihr im Waffenarsenal zwischen der Pistole, der Schrotflinte, einigen Maschinengewehren und einer Para-ähnlichen High-Speed-Knarre wählen; Handgranaten dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Künstliche Intelligenz

Im Einzelspieler-Modus kämpft Ihr logischerweise gegen Computergegner und auch das eigene Team wird wahlweise mit computergesteuerten Kollegen aufgefüllt. Dabei stellt sich die KI schon recht clever an: So warten die Kollegen hin und wieder in den Fahrzeugen auf den Spieler, bis er schließlich einsteigt. Andere Mitstreiter weichen im Team-Modus gar nicht von Eurer Seite und geben Euch im Kampf Deckung. Die Feinde besitzen ähnliche kluge Aktionen und sind vor allem bei Belagerungen des Domination-Punktes ziemlich hartnäckig.

Fahrzeuge

Vier Fahrzeuge stehen insgesamt im Fuhrpark bereit und alle haben ein etwas anderes Fahrverhalten. Der leichte Buggy verliert bei fast jedem Huckel den Boden unter den Rädern und brettert im Vergleich zum Jeep relativ schnell durchs Gelände. Der Jeep ist zwar etwas langsamer, hält dafür aber mehr aus. Stolze sechs Personen kann ein Mannschaftstransporter mitnehmen. Ein BMT rundet das Arsenal ab. Die Fahrzeuge an sich haben keine Bewaffnung. Es muss also immer ein anderer Spieler mitfahren, der den Gegner aus voller Fahrt aufs Korn nimmt. Besonders hakelig ist dieses Unterfangen, wenn Ihr zu zweit auf einem Buggy seid und gerade über eine Buckelpiste holpert.

Schwache Grafik

Trotz der neuesten Unreal-Engine bleibt die Grafik weit hinter den Möglichkeiten zurück. Die Spieler-Modelle sind ganz in Ordnung, werden allerdings locker von jedem Charakter bei C&C: Renegade oder Medal of Honor: Allied Assault in den Schatten gestellt. Die Waffen wirken ganz passabel, sind aber undetailliert und teilweise lieblos. Eine weitere Stärke der Unreal-Engine wird nicht vollkommen ausgespielt, denn eigentlich ist die Engine für beeindruckende, große Außenlevels bekannt. Bei Mobile Forces sind die Levels zwar einigermaßen groß, aber die Texturen sind niedrig aufgelöst und wirken ziemlich undetailliert und trist. Alles in allem in die Grafik nur Mittelklasse.

Ausblick

Die Spiel-Idee mit der beschränkten Anzahl der Waffen und den unterschiedlichen, sich realistisch verhaltenden Fahrzeuge, ist durchaus gelungen und bringt, vor allem im Mehrspieler-Modus, eine Menge Spielspaß. Durch die gelungene künstliche Intelligenz der computergesteuerten Mitspieler kann zusätzlich der Einzelspieler-Modus überzeugen. Schwachpunkt im Spiel ist derzeit noch die trotz der Unreal-Engine schwache Grafik und ein teilweise nicht optimales Level-Design.

Release: 03.06.2002

Entwickler: Rage

Publisher: Text 100 GmbH

Downloads: Mobile Forces Demo #2 (74,1 MB)

Ausblick

0
Kommentare

Du musst mit einem 4Players-Account angemeldet sein, um an der Diskussion teilzunehmen.

Es gibt noch keine Beiträge. Erstelle den ersten Beitrag und hole Dir einen 4Players Erfolg.