Rust - Vorschau, Rollenspiel, PC - 4Players.de

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Rust (Rollenspiel) von Facepunch Studios
Rust
Online-Rollenspiel
Entwickler: Facepunch Studios
Release:
kein Termin
kein Termin
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos
"Rust nahm seinen Anfang als DayZ-Klon", schreiben die Entwickler auf ihrer Webseite. Na, großartig! Davon gab es ja nicht schon genug... Doch vor einigen Wochen merkte das Team, dass ihre Spieler gar nicht glücklich über Zombies waren. Die Rufe nach einer gammelfleischfreien Welt wurden lauter. Und da hat Facepunch Studios die Zombies einfach entfernt. Das ist die Stärke von Early Access!


Minecraft ohne Klötzchen

Video
Nach Garry's Mod kommt Rust.
Facepunch ist keine unbekannte Größe: Garry Newman ist derselbe Garry, dessen Namen das höchst erfolgreiche Garry's Mod trägt – eine Spielerei mit den physikalischen Möglichkeiten der Source-Engine zu Zeiten von Half-Life 2. Von DayZ inspiriert will Garry jetzt einen ähnlichen Überlebenskampf erstellen. Weil er aber nicht auf den bereitsexistierenden Schauplatz der ArmA-2-Modifikation zurückgreifen konnte, müssen seine Spieler eben ihre eigene Welt erschaffen. Und so erwache ich auch hier nahezu mittellos in einer offenen Welt, muss Nahrung finden, mir am besten eine Waffe beschaffen. Und ich sollte ein Dach über dem Kopf errichten – mein eigenes Heim, ganz ähnlich wie in Minecraft.

Mit Klötzchen baue ich aber nicht. Stattdessen wähle ich aus einer Tabelle die gewünschte Wand, Treppe oder Tür und klicke auf "herstellen".  Waffen, Kleidung, Lagerfeuer, Kisten oder Munition erhalte ich auf die gleiche Weise – falls ausreichend Materialien wie Holz, Stein oder Fell vorhanden sind. Ich stelle mich deshalb vor einen Baum, einen Findling oder ein Schwein und schlage zu. Manche Rohstoffe und Gegenstände finde ich auch in einem der wenigen heruntergekommenen Gebäude. In von Spielern errichtete Häuser komme ich jedoch nicht ohne weiteres hinein, denn deren Türen bleiben mir verschlossen.

Nackte Einsteiger

Weil es bislang nur eingeschränkte Möglichkeiten zum Verbinden aller Bauteile gibt, gleichen sich die kastenförmigen Holz- und Metallbauten dabei sehr. Überhaupt existiert von Rust bisher nur das grobe Gerüst, die Entwickler sprechen von etwa zehn Prozent aller geplanten Inhalte. Animationen, Objekte, Handlungsmöglichkeiten: all das muss zum großen Teil erst geschaffen werden. Witzig finde ich, dass sämtliche Figuren bei einem
Stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen sorgen für Licht im harten Alltag.
Stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen sorgen für Licht im harten Alltag.
Neustart splitterfasernackt herumlaufen. Das bleibt hoffentlich so. Schade allerdings, dass Facepunch die geplante Entwicklung kaum dokumentiert. Auch Einträge auf der offiziellen Webseite sind meist kurz gehaltene Statusmitteilungen.

Ungesunde Rohkost

Es zeichnet sich aber ab, was Rust neben DayZ, Nether und anderen Überlebensabenteuern auszeichnen wird. Es ist der Überlebenskampf an sich. Denn es gibt zwar Raubtiere, doch im Mittelpunkt steht die Suche nach Nahrung, der Schutz vor Kälte sowie die ständige Vorsicht, keinem Banditen vor die Flinte zu laufen. Mit meinem Bogen hätte ich gegen einen geübten Gewehrschützen jedenfalls keine Chance.

Auf die harte Wiese musste ich außerdem lernen, dass ich mir die Zeit nehmen sollte, Fleisch über einem abgelegenen Lagerfeuer zu grillen: Nach dem ersten Stück "Rohkost" habe ich mich nämlich mehrmals übergeben – eine unangenehme und schwächende Erfahrung. Ich gebe außerdem darauf Acht, radioaktive Areale zu umgehen, denn auch die Strahlung schadet mir. Knifflig nur, dass sie gerade dort stark ist, wo ich in verlassenen Gebäuden vielleicht wertvolle Materialien finde...


 

AUSBLICK



Die aktuelle Early-Access-Version von Rust ist kaum mehr als eine Designstudie. Sie zeigt grob, wo die die Entwickler hin wollen. Vorübergehende Bündnisse mit friedfertigen Mitspielern, der Austausch von Rohstoffen und ein Sprachchat, der meine Stimme nur in unmittelbarer Umgebung hörbar macht, lassen schon jetzt eine interessante soziale Spielwiese entstehen. Das Konstruieren eigener Gebäude erzeugt Minecraft-Flair ohne Klötzchenphobiker zu erschrecken. Starkes Lag, Hacker und die überschaubaren Spielelemente bremsen die Motivation allerdings früh aus. Im ausgewachsenen Zustand könnte der Überlebenskampf ganz ohne Fabelwesen eine Nische füllen, welche die blinden Nachahmer von DayZ sträflich vernachlässigen. Ärgerlich nur, dass die genaue Form der Nische aufgrund des mickrigen Feedbacks vonseiten der Entwickler bislang kaum erkennbar ist.

Einschätzung: befriedigend


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Kommentare

casanoffi schrieb am
Sieht interessant aus, aber mir ist Nether einfach sympathischer.
Hier spiele ich schon eine ganze Weile den Early Access und bin äußerst zufrieden.
Die Entwickler sind wirklich fleißig und gehen auch aktiv im Forum auf die Spieler ein.
Im allgemeinen versammelt sich hier eine sehr angenehme Community.
Man sieht und fühlt hier einen regelmäßigen Fortschritt und grundlegende Veränderungen werden immer erst im Forum diskutiert und abgestimmt.
Die gesamte Atmosphäre ist grandios, hier entsteht echte Endzeit-Stimmung.
Das Gameplay ist hauptsächich auf die Suche nach Nahrung und Schutz ausgelegt, PvP und PvE gehen oftmals ineinander über, obwohl hier der PvP im Vordergrund steht.
adventureFAN schrieb am
Ja, irgendwie schon. Hab zwar keine "praktische" Erfahrung, aber hab mir aus interesse mehrere LPs und Gameplay-Videos angeguckt und 7D2D fand ich weitaus interessanter und spaßiger als Rust.
Jedenfalls was den aktuellen Status von Rust betrifft, soll sich ja angeblich noch eine gaaaanze Menge ändern.
Kilsko schrieb am
adventureFAN hat geschrieben:Bietet mir noch zu wenig fürs Geld.
Ich würde eher zu "7 days to die" greifen.

Also bietet deiner Meinung nach "7D2D" mehr? Könntest du kurz aufklären warum dem so ist?
Besitze auch 7D2D aber so wirklich viel kann man da meiner Meinung nach auch nicht machen....und die Perfomance sowie einige andere Bugs trüben den Spielspaß noch ziemlich .
Würde mich also um einen kurzen Erfahrungsbericht deinerseits erfreuen. Vielleicht kann ich mich ja dann auch nochmal für 7D2D begeistern :)
adventureFAN schrieb am
Bietet mir noch zu wenig fürs Geld.
Ich würde eher zu "7 days to die" greifen.
spacys schrieb am
Ich kann Rust nur jedem empfehlen der mal Abwechslung von der Eintönigen AAA Front sucht/will. Der Überlebenpart beinhaltet nur einen kleinen Kampf gegen die Kälte, Natur und Hunger und der ganz große ist es gegen die Natur des Menschlichen in Mitspielern.
Man muss sich auf Rust einlassen, sich verschlingen lassen und einfach nur alles so hinnehmen wie es ist; ein PVP Survivale Game. Rust ist nichts für Spieler die mal Abends gemütlich ein paar Stunden verweilen oder überleben wollen und es ist nichts für Spieler die mit einem total Verlust nicht klar kommen (ultima online ;D )
Aber es ist verdammt unterhaltsam. Ich wurde mal von nen 12 jährigen Ami gekidnappt der mich gezwungen hat Häuser zu Raiden, später war er unser Governor ^^ da wir noch mehr Leute zwangen uns anzuschließen. Echt krass wie sehr emotional die Leute an ihren hab und gut hängen, aber hey, das hier ist kein Mincecraft sondern PVP.
Ich denke man darf hier nicht zu viel erwarten, wie zb Quests oder noch mehr Items, noch mehr Survival. Der Mainpart ist immer noch PvP.
schrieb am

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