Teamwork gefragt
Die Entwickler haben sich hohe Ziele gesetzt: Left 4 Dead soll im Koop-Bereich das werden, was Counterstrike bei teambasierten Shootern ist - Vorreiter und Referenz! Zwar lässt sich nach den ersten Koop-Sessions noch nicht abschätzen, ob dieses Ziel auch wirklich erreicht werden kann fest steht aber, dass in diesem Titel eine ganze Menge Potenzial steckt. Klar, Koop steht im Mittelpunkt, wenn ihr euch zusammen mit bis zu drei weiteren Mitstreitern durch die Stadt schlagt, die im Chaos zu versinken droht. Vorbei an zerstörten Häusern und an brennenden Autowracks, mitten durch die düsteren, verregneten Kulissen, immer die Waffe im Anschlag. Es ist ruhig. Zu ruhig. Doch die anfängliche Ruhe verwandelt sich binnen
Sekunden in den bedrohlichen Sturm: Plötzlich rennen aus allen Himmelsrichtungen Zombies wie wilde Raubtiere auf euch und eure Kameraden zu, brechen durch Wände, nehmen euch in die Zange. Vorbei sind die Zeiten, als die Untoten noch behäbig und wackelig unter einem Stöhnen auf euch zugeschlurft sind. Diese Zombies sind agil. Sie rennen. Sie springen über Hindernisse. Sie klettern geschickt Häuserwände hinauf. Und dabei verfolgen sie nur ein Ziel: Sie wollen euch und eure Mitstreiter auseinander nehmen! Da steigt der Puls, da brüllen sich die Spieler gegenseitig panisch an, rufen um Hilfe. Kein Wunder, denn angesichts der Massen, in denen die Meute auf euch zustürmt, ist Teamwork überlebenswichtig - vor allem, wenn einer eurer Begleiter schon am Boden liegt und nur noch verzweifelt mit seiner Pistole um sich schießen kann. In diesem Fall müsst ihr schnell reagieren und alles daran setzen, ihn aus dieser unangenehmen Lage zu befreien, indem ihr ihn mit einer Heil-Injektion wieder auf die Beine bringt. Gar nicht so einfach, wenn ihr auch selbst gerade um euer Überleben kämpft, denn das, was die Entwickler hier auffahren, ist Survival Horror pur. Da ist man richtig froh, wenn man es bis zum nächsten Safe-House schafft, in dem zuvor verlorene Kameraden auch wieder ins Spiel einsteigen können. Besser ist es jedoch, erst gar keinen Mitstreiter zurücklassen zu müssen, während ihr euch zu den Speicherpunkten durchschlagt, was beileibe
keine einfache Aufgabe ist. Denn neben den Standard-Zombies, die teilweise wie eine Heuschreckenplage durch die Straßen und Häuser ziehen, erwarten euch zwischendurch auch noch fettere Mutationen, die z.B. mit ekligem Schleim spucken und euch damit die Sicht verzerren.
Holzpflock ins Herz?
Um euch gegen die wilden Angreifer zur Wehr zu setzen, steht euch ein umfangreiches Waffenarsenal zur Verfügung. Da der Einsatz von Holzpflöcken eher gegen Vampire sinnvoll erscheint und ihr bei den Gegnermassen schon einen ganzen Wald mit euch rumschleppen müsstet, verlasst ihr euch lieber auf modernere Methoden, sprich: WUMMEN! So hämmert ihr Kugeln aus diversen Maschinengewehren wie dem M16 in die Zombies, pumpt sie mit Schrot voll oder ballert stylish mit zwei Pistolen in den Händen. Was kommt im Kampf gegen Untote immer gut? Feuer! Ergo fackelt ihr sie auch mit Molotow-Cocktails ab oder schmeißt Rohrbomben. Und wenn es hart auf hart kommt, führt ihr einen Nahkampfangriff aus und zieht den Monstern die Gewehrkolben über ihre blassen Rüben oder bedient stationäre Geschütze. Selbst die mit atmosphärischen Lichteffekten schaurig-schön inszenierten Kulissen können als Waffe eingesetzt werden: Zwar sind der Zerstörung der Umgebung Grenzen gesetzt, doch dürft ihr z.B. Tankstellen hochjagen und dadurch die Straße in ein flammendes Inferno verwandeln. Dass es bei dem Kampf gegen das Heer von Untoten nicht zimperlich zugeht, versteht sich von selbst. Trotzdem hoffen die Entwickler, dass Left 4 Dead auch in Deutschland veröffentlicht werden kann und arbeiten deshalb bereits im Vorfeld mit den entsprechenden Stellen zusammen. Ob und was geschnitten werden muss, ist allerdings noch offen.
Die Entwickler haben sich hohe Ziele gesetzt: Left 4 Dead soll im Koop-Bereich das werden, was Counterstrike bei teambasierten Shootern ist - Vorreiter und Referenz! Zwar lässt sich nach den ersten Koop-Sessions noch nicht abschätzen, ob dieses Ziel auch wirklich erreicht werden kann fest steht aber, dass in diesem Titel eine ganze Menge Potenzial steckt. Klar, Koop steht im Mittelpunkt, wenn ihr euch zusammen mit bis zu drei weiteren Mitstreitern durch die Stadt schlagt, die im Chaos zu versinken droht. Vorbei an zerstörten Häusern und an brennenden Autowracks, mitten durch die düsteren, verregneten Kulissen, immer die Waffe im Anschlag. Es ist ruhig. Zu ruhig. Doch die anfängliche Ruhe verwandelt sich binnen
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| Hi, Mr. Zombie! Du hast da was im Gesicht... |
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| Das ist die Sprache, mit der man sich am besten mit fleischhungrigen Monster verständigt: pure Gewalt! |
Holzpflock ins Herz?
Um euch gegen die wilden Angreifer zur Wehr zu setzen, steht euch ein umfangreiches Waffenarsenal zur Verfügung. Da der Einsatz von Holzpflöcken eher gegen Vampire sinnvoll erscheint und ihr bei den Gegnermassen schon einen ganzen Wald mit euch rumschleppen müsstet, verlasst ihr euch lieber auf modernere Methoden, sprich: WUMMEN! So hämmert ihr Kugeln aus diversen Maschinengewehren wie dem M16 in die Zombies, pumpt sie mit Schrot voll oder ballert stylish mit zwei Pistolen in den Händen. Was kommt im Kampf gegen Untote immer gut? Feuer! Ergo fackelt ihr sie auch mit Molotow-Cocktails ab oder schmeißt Rohrbomben. Und wenn es hart auf hart kommt, führt ihr einen Nahkampfangriff aus und zieht den Monstern die Gewehrkolben über ihre blassen Rüben oder bedient stationäre Geschütze. Selbst die mit atmosphärischen Lichteffekten schaurig-schön inszenierten Kulissen können als Waffe eingesetzt werden: Zwar sind der Zerstörung der Umgebung Grenzen gesetzt, doch dürft ihr z.B. Tankstellen hochjagen und dadurch die Straße in ein flammendes Inferno verwandeln. Dass es bei dem Kampf gegen das Heer von Untoten nicht zimperlich zugeht, versteht sich von selbst. Trotzdem hoffen die Entwickler, dass Left 4 Dead auch in Deutschland veröffentlicht werden kann und arbeiten deshalb bereits im Vorfeld mit den entsprechenden Stellen zusammen. Ob und was geschnitten werden muss, ist allerdings noch offen.




