WorldShift - Vorschau, Strategie, PC - 4Players.de

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Strategie
Entwickler: Black Sea Studios
Publisher: Black Inc.
Release:
08.05.2008
Spielinfo Bilder Videos
In WorldShift verändert sich die Erde durch eine kosmische Katastrophe. In der Science-Fiction-Welt streiten drei Fraktionen um die Macht, die in taktischen Kämpfen ausgefochten wird, bei denen mal nicht alles nach Schema F laufen soll. Das Hauptaugenmerk der Black Sea Studios (Knights of Honor) wird dabei auf dem Online-Multiplayer liegen. Wir konnten in Sofia einen ersten Blick auf das 2008 erscheinende Echtzeit-Strategiespiel werfen.

Ende und Neuanfang

WorldShift spielt in einer wenig tröstlichen Zukunft. Nach Einschlag eines  mysteriösen Objektes aus dem All verändert dessen tödliche Aura das Antlitz der Erde. Es gibt nur wenige Überlebende und ganze
Die Menschheit schickt sich einmal mehr an, dem Idyll mit der Waffe ein Ende zu setzen.
Kontinente werden verschoben, so dass zwischen Afrika und Asien ein Meeresgraben klafft. Eine letzte Stadt übersteht das Inferno, indem sie sich hinter einem massiven Schutzschild versteckt. Doch die undurchsichtigen Psychoexperimente, die in Desperanza durchgeführt werden, sind auch deren Untergang.

Von der einstigen Zivilisation zeugen bald nur noch Ruinen, in denen primitive Gruppen ihr Dasein fristen. Doch es gibt letzte Außenposten der Menschheit, die sich über ein Jahrtausend zu Metropolen entwickeln. Dort regiert eine kleine Oberschicht, die sie rücksichtslos ausbeutet. Jede Stadt steht für sich und schielt eifersüchtig auf ihre Nachbarn. Die Menschen schicken sich an, ihre Umgebung zu erobern. Schließlich geht es um neue Ressourcen wie das wundersame Xenolite, für die man Krieg führt.

Kampagne und Multiplayer

Drei Fraktionen werden spielbar sein - Menschen, Tribes und Aliens. Erstere kämpfen eher technologisch mit Soldaten im coolen Schutzanzug, Laserwaffen und teils riesigen Kampfmaschinen, während ihre Gegner, die primitiven Stämme, auf Magie setzen. Sie haben die besten Heiler in ihren Reihen und sind erste Wahl für alle, die eher auf Fantasy als Technologie stehen. Über die Außerirdischen ist bislang wenig bekannt. Für alle Hasser des Basisbaus: Er wird keine große Rolle spielen, da ihr neue Truppen von Zeit zu Zeit erhaltet.

Trotz der märchenhaften Landschaft soll es entscheidend auf die Taktik ankommen.
 
Obwohl es eher auf Gefechte zu mehreren ausgelegt sein wird, soll es auch einen umfangreichen Singleplayer geben. In der mit Story versehenen Kampagne wird es um die Eroberung der Erde durch die Menschen gehen. Der Einstieg in die PvP-Schlachten soll mit GameSpy-Unterstützung betont einfach funktionieren. Ihr wählt einen Einsatzort auf dem Erdball aus und schon werdet ihr gefragt, ob ihr allein zu zweit oder mit noch mehr spielen wollt. Bis zu sechs Spieler tummeln sich auf einer Karte, die auch kooperativ vorgehen können.

Taktik gefragt

Da die Kämpfe betont taktisch ablaufen, wird es keine großen Truppenmassen geben. Auf einer Karte sollen nie mehr als 50 Einheiten gleichzeitig agieren. Es kommt vielmehr auf die richtige Kombination der Einheiten oder auf den gezielten Einsatz der Anführer und deren Spezialfähigkeiten an, die Energie kosten. Es gibt Nah- und Fernkämpfer, die je nach Entfernung mehr Schaden anrichten. Vor großen Einheiten fürchten sich einfache Trooper sogar, so dass hier nur die Offiziere effektiv sind.

Für bestandene Missionen wird es als Belohnung besondere Items geben, die nach der Schlacht ins Armeeinventar wandern. Sie verbessern die Schlagkraft eurer Einheiten, indem sie etwa
Die 3D-Welt macht einen lebendigen Eindruck, was auch den Effekten zu verdanken ist.
Feuerrate und Wirkung  der Waffen modifizieren. Die Zahl der eingesetzten Items soll aber durch die Größe des Inventars begrenzt werden, so dass ihr entscheiden müsst, was ihr verwenden wollt. Die Items sollen aber weder unbesiegbar machen noch während der Schlacht veränderbar sein, sind aber für die Mitglieder der Community sichtbar.

Oblivion-Engine

Auch optisch hinterlässt das Spiel, obwohl es erst 2008 kommen soll, bereits einen runden Eindruck. Die vier 3D-Landschaften sehen atmosphärisch aus, wofür eine aufgebohrte Gamebryo-Engine sorgt, die auch schon Oblivion ins rechte Licht setzte. Schwieriges Gelände wie Sumpf, Dschungel oder Lava soll aber keine Auswirkungen auf die Kämpfe haben. Das Wasser, immer ein Indikator für moderne Grafik, glitzert kristallklar wie ein Gebirgsbach des Balkans. Insbesondere die Spezialaktionen der Anführer sind eindrücklich umgesetzt, damit es auch richtig kracht, wenn der etwa Hellfire-Roboter seinen Doppelschuss rollen lässt.
              
 

AUSBLICK



Obwohl WorldShift sicher nicht das erste Echtzeit-Strategiespiel mit Schwerpunkt auf Multiplayer wird, bemühen sich die bulgarischen Macher doch, frischen Wind ins eingefahrene Genre zu bringen. Dass auf den stets etwas zäh verlaufenden Basisbau verzichtet wird, ist sicher zu begrüßen. Ein waschechter Autor soll dafür sorgen, dass am Ende keine 08/15-Hintergrundgeschichte herauskommt. Das Spiel wird erstmals auf der diesjährigen GC der Öffentlichkeit vorgestellt. Derzeit ist es allerdings noch etwas früh, so dass sich noch nicht sagen lässt, ob es schließlich der erhoffte Geheimtipp wird.

Ersteindruck: gut


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Kommentare

Mind.in.a.box schrieb am
ICh finde die Jungs ham einfach drauf. Knights of Honor war so ein geiles Game ,dass Ich glaube ,dass das nicht anders wird. Ich werde mir diesen Titel auf jeden Fall merken.
HumanTrooper schrieb am
SKarma hat geschrieben:hört sich für mich wie ein 'verbessertes' dawn of war an. zumal die einheiten auch an space marines erinnern.

Hm, sehe ich nicht ganz so.. auch Dawn of War verzichtet ja nicht auf Basisbau, auch wenn der da nicht so umfangreich ist, wie bspw. in CnC. Mich reizt da (wohl genau wie Papergirl oben) an Worldshift besonders, dass du mit dem Kram handhaben musst, mit dem du in die Schlacht gehst. Heiler werden dann zum Beispiel elementar viel wichtiger, als wenn du den Kram, den du vorne verheizt, durch Nachbau in der Basis (am besten noch mit Waypoints) einfach immer wieder an die Front buttern kannst. Das wäre dann vielleicht (klar, wenns gut umgesetzt ist) echt mal einbissl frischer Wind in einem ansonsten meiner Ansicht nach etwas innovationsarm gewordenen Genre.
SKarma schrieb am
hört sich für mich wie ein 'verbessertes' dawn of war an. zumal die einheiten auch an space marines erinnern.
Papergirl schrieb am
Basenbau bedeutet Nachschubmöglichkeiten. Ich persönlich finde es aber deutlich spannender, auch in einer Echtzeitstrategie mal gehörig auf meinen Arsch aufpassen zu müssen, weil abgeknallte Truppenmitglieder eben nicht einfach so nachgefüllt werden können. Daher von mir ein: WorldShift yay! Ich freu mich drauf, noch mehr zu hören.
maniac91 schrieb am
warum verzichten eigentlich so viele neue strategiespiele auf den basisbau? ich finde, dass gerade die mischung aus aufbauen und kämpfen spass macht. aber das ist wahrscheinlich geschmackssache.
schrieb am

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