S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky - Vorschau, Shooter, PC - 4Players.de

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Bei der EM sind sie zwar nicht dabei, aber dafür spielen die Ukrainer in der europäischen Liga der Spielentwicklung ganz oben mit: S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl konnte aufgrund der gelungenen Mischung aus Shooter und Rollenspiel im März 2007 unseren Gold-Award erobern. Am 29. August will euch das Team von GSC Game World mit der Vorgeschichte erneut in die verstrahlten Zonen locken.

Ein Team in der Marsch

Die Ruine einer Kirche lockt in der Ferne, während Krähen ihre Kreise in der Luft ziehen - auch in der Endzeitwelt gibt es idyllische Momente.
Vor mir schleicht sich eine kleine Truppe von vier Mann durchs hüfthohe Gras. An einer kleinen Ruine gehen sie in Deckung, schauen sich um und laden ihre Kalashnikovs - sieht richtig gut aus. Schade nur, dass ich dieser Kampfgruppe, die mir eigentlich als Teil meines Auftrags folgt, keine taktischen Befehle geben kann! Sie agieren selbstständig, suchen sich klug Schutz, lassen sich aber lediglich von einem Angriffsbefehl direkt leiten.

Ich gehe also geduckt durch mannshohes Gras hinterher. Irgendwo grunzt ein Tier. Vermutlich ein mutiertes Wildschwein. Besser ich öffne mein PDA, um mir die Karte anzeigen zu lassen: Feinde laufen als rot markierte Punkte etwa 1500 Meter südwestlich von mir rum, da ist mein Zielort, da muss ich hin. Warum werden die Viecher ein paar Meter vor mir nicht angezeigt? Egal. Und warum laufen die Jungs nicht weiter? Ach so: Ich muss erst selbst diese Mutantenvierbeiner besiegen...dafür kann ich später beobachten, wie sie bei der Erstürmung des Hauses durchaus militärisch geschickt agieren und gezielt höhere Positionen einnehmen. 

Was geht ab in der Zone?

 
Grafisch kann sich Clear Sky sehen lassen: Hier das DirectX 10-Video mit ansehnlichen Lichteffekten.
Ein Jahr vor den Ereignissen des Hauptspiels stromert ihr in der Rolle des Söldners Skar erneut durch viele bekannte, aber auch fünf neue Gebiete. Eines davon ist die Marsch, die ihr gleich zu Beginn erkunden könnt - und die hat es sowohl grafisch als auch größentechnisch in sich. Oleg Yavorsky, PR-Chef der Ukrainer,  spricht stolz von "sechs Millionen Polygonen"; das seien drei mal so viel wie zuvor. Egal ob die Arithmetik stimmt: Es sieht tatsächlich richtig gut aus!

Bei fließendem Tag- und Nachtwechsel marschiert ihr mal durch die pralle Sonne, genießt die authentisch mitlaufenden Schatten oder prasselnden Regen, erkennt bei enormer Weitsicht zahlreiche Ruinen, Höfe und Hügel. Die Spielwelt wirkt gerade unter DirectX 10 unheimlich authentisch und detailliert. Spätestens, wenn sich der Himmel nach einer atomaren Erschütterung plötzlich blutrot färbt, wird man von der postnuklearen Atmosphäre
Egal ob Texturen, Animationen oder Mimik: Die ukrainischen Entwickler haben das Spiel deutlich gegenüber dem Vorgänger aufgewertet.
eingefangen, die wie schon im Vorgänger durch Lagerfeueridylle und Gitarrenständchen aufgelockert wird. . Von diesen Explosionen, die euch dazu zwingen, schnell einen Unterschlupf zu finden, soll es immer wieder welche geben.

Standalone-Prequel

Man erlebt die Ereignisse aus einer anderen Perspektive und spielt quasi gegen Strelok, die mysteriöse Figur des Vorgängers. Der unternahm bekanntlich viele Reisen in das Zentrum der verbotenen Zone. Und eure Start-Fraktion, die Namen gebenden Clear Sky-Wissenschaftler, vermuten angesichts der vielen Explosionen, dass jemand in die Zone eingedrungen ist und das Ende der Welt herbei experimentieren könnte. Um das zu bestätigen, müsst ihr selbst in die Zone. Warum gerade ihr? Was zeichnet diesen Skar aus? Ihr wurdet nach einer schweren Explosion gefunden und habt zur Verwunderung der Wissenschaftler überlebt. Außerdem scheint euer Nervensystem ein besonderes zu sein, denn ihr widersteht den Gefahren der Strahlung besser als normale Menschen.
          

Kommentare

JansinTar schrieb am
Ich bin mir noch nicht schlüssig ob ichs wieder abgeben soll oder auf ein Patch warte der die Fehler wirklich behebt.
Der erste hatte zwar schon ein Großteil behoben, jedoch ist die KI immernoch nicht nachvollziehbar. So laufen die KI-Freunde der eigenen Fraktion sinnlos in die nächste Anomalie oder stürzen sich in ein heillosen Kampf mit den Muttanten der Zone. Wen das alles nicht stört wird sich jedoch über den mir noch nicht ergründbaren "Speicher und Speicher und Irgendwann stürzt es nur noch ab Fehler" ärgern und wie ich zu dem Ergebnis kommen es wieder zu deinstallieren.
Auch der Multiplayer ist im Augenblick noch nicht zum spielen geeignet das es alle paar Minuten abstürzt oder aber mit PINGS jenseits von gut und Böse aufwartet.
Dennoch allem die mehr Geduld haben viel Spaß.
Die Grafik war ja sehr gut nur bring das kein Spielespaß bei mir!
Hightake schrieb am
Einmal Stalker und beim Himmel, nie wieder.
Das einzige was mir einigermaßen am Vorgängertitel gefiel
was der MP. Alles andere kam in meiner Wertung nicht viel über
70%.
Dr.Schielt schrieb am
Grüße,
Das spiel ist wirklich genial,aber leider vermasseln ne menge Bugs den Spielspass.besonders das ständig die speicherstände zerschossen werden nervt schon gewaltig.Alle die leidensfähig sind und den Vorgänger gemocht hat kann gerne das spiel spielen die anderen sollten auf 1.2 oder 1.3 warten. :(
johndoe869725 schrieb am
Schnurx hat geschrieben:Wobei ich das anders sehe, was das Original angeht. Abseits vom Hype und auch von Gamedesign Schwächen gefällt mir die Atmosphäre so gut, das ich die 77 eine ganze 10 höher ansiedeln würde. Was aber eine sehr persönliche Wertung ist.
Naja... ich hab ja auch Boiling Point durchgespielt ;)

Natürlich kann man selbst ein Spiel immer besser oder schlechter finden, aber ein Testmagazin sollte eventuelle Schwächen zumindest erwähnen und nicht einfach totschweigen. Das Wort Laufweg kommt im Gamestar Test z.B. nicht einmal vor. Und bei der KI wird von "gelegentlichen" Aussetzern geschrieben. Ich hab Stalker kurz nach Release gespielt und hatte wahrscheinlich eine ähnliche Version wie die GS und da hatte die KI ständig schwere Aussetzer.
Schnurx schrieb am
Wobei ich das anders sehe, was das Original angeht. Abseits vom Hype und auch von Gamedesign Schwächen gefällt mir die Atmosphäre so gut, das ich die 77 eine ganze 10 höher ansiedeln würde. Was aber eine sehr persönliche Wertung ist.
Naja... ich hab ja auch Boiling Point durchgespielt ;)
schrieb am

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