Machinarium - Vorschau, Adventure, PC - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


2D-Adventure
Publisher: Daedalic
Release:
19.09.2011
27.10.2009
2012
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos
Eigentlich müsste Machinarium ja Samorost 3 heißen, denn genau so hießen die Vorgänger des kunstvollen Science-Fiction-Abenteuers. Wie bei den erfolgreichen Browservettern wird es darum gehen, immer den richtigen Weg zu finden. Kann diese Auskopplung genau so außergewöhnlich werden wie seine Vorgänger?

Unscheinbarer Kerl

Was haben wir nicht alles schon im Adventure gespielt? Einen Typen, der sich für einen waschechten Piraten hält, einen
Roboter auf Abwegen. Zu Beginn braucht der metallene Held erst mal neue Gliedmaßen. Wie sich das Spiel anfühlt, vermittelt der Debüt-Trailer... 
allwissenden britischen Detektiv, eine Vampirsängerin auf dem Weg nach Paris oder eine liebenswerte Verrückte auf der Flucht. Jetzt kommt bald noch ein Held dazu: Ein kleiner Roboter, der auf den ersten Blick nicht sonderlich spektakulär wirkt. Er gleicht eher einem zerbeulten Blecheimer als einer raketenbestückten Kampfmaschine.

Der Kleine wirkt ein wenig verloren in der kalten Welt aus Maschinen und Schrott, die ihn umgibt. Obwohl er auch etwas vom schwermütigen Marvin aus "Per Anhalter durch die Galaxis" hat, beklagt er sich nicht groß und schreitet mutig voran, um seinen Weg zu finden. Da er eigentlich entsorgt wurde, kann er am Anfang noch gar nix, außer Dinge in Reichweite zu greifen. Der Spieler wird ihm zeigen müssen, wo er seine Gliedmaßen herbekommt, was ein wenig an eine Geburt erinnert.

Kreatives Sammeln und Knobeln

Zum Glück wurden alle wichtigen Teile auf einen Haufen geworfen. Immer wieder stößt der glubschäugige Roboter an tatsächliche oder gedachte Barrieren, die es zu überwinden gilt. Dabei kommen eigentlich fast immer die grauen Gehirnzellen zum Einsatz, denn viel mehr hat man nicht. Der kleine Kerl kann sich grad mal etwas lang machen, Stufen hoch klettern oder einen Aufsatz auf den Kopf schrauben - das war's dann schon.

Dinge, die man mitnehmen möchte, landen im Inventar, das sich im metallenen Inneren befindet. Mit ihnen lassen sich dann Stangen herunterziehen, ansaugen oder Hebel umlegen, um ein Stück weiter zu kommen. Wer auf dem Schlauch
An jeder Ecke der liebevoll gezeichneten Welt gibt es was zu entdecken und manches Rätsel zu lösen.  
steht, kann sich Tipps holen, wie es weitergehen soll. Der Schwierigkeitsgrad der Rätsel wird sich kontinuierlich steigern, so dass die ersten Szenen noch ohne größere Hänger zu bewältigen sind. Bild für Bild kommt man so dem Ziel näher: Der blecherne Held will zurück in die Stadt, wo er herstammt und die wie eine endzeitliche Burg aussieht. Dort muss er noch einiges regeln.

Wundersame Welt

Amanita Design wird seinem Stil in Machinarium treu bleiben, denn es wird ähnlich kunstvoll wie seine Vorgänger. Die Grafik setzt weniger auf große Effekte als auf eine möglichst atmosphärische Umgebung. Die liebevoll gezeichneten Figuren besiedeln eine fantastische Welt. Und überall wird es was zu staunen geben: Hier schweben Maschinen durch die Luft, dort blinzeln seltsame Anemonen aus einem rostigen Loch. Vieles davon lässt sich durch Anklicken in Bewegung setzen, was viele aus Samorost kennen dürften; dazu gibt es den passenden Sound, der ebenfalls wunderlich klingt. Immer wieder stößt man auf Anleihen an die Welt der Menschen, wenn man etwa eine Zugbrücke überwinden muss, die von mechanischen Rittern bewacht wird.
         
 

AUSBLICK



Was soll man über ein Abenteuer wie Machinarium schreiben, das man einfach erfühlen muss? Wenn man nur davon liest, ergibt das allenfalls einen unvollständigen Eindruck. Die melancholische Geschichte um den Roboter auf dem Heimweg hört sich nicht nach viel an, verspricht aber dennoch große Emotionen. Der Blecheimer wurde einfach auf den Müll geworfen und sucht nun den Weg nach Hause. Was ist geschehen? Dabei wird ihm der Spieler helfen müssen, denn er ist hilflos in der Welt aus rostigen Maschinen und seltsamen Apparaturen. Trotz Inventar, Einführung und Spielhilfe wird man die Rätsel eher intuitiv angehen, weshalb es wie bei einem Browserspiel auch keiner großen Erklärung bedarf. Es findet sich eigentlich immer ein Weg, obwohl man oft denkt, dass es nun nicht weitergehen kann. Das Adventure der Samorost-Macher lädt zum Entdecken ein, denn die kunstvoll gezeichnete Welt verspricht eine Menge Geheimnisse. Ich freue mich darauf.Ersteindruck: gut

Machinarium
Ab 2.49€
Jetzt kaufen

Vergleichbare Spiele

Kommentare

DasGraueAuge schrieb am
Kauft es euch beim Entwickler. Da hat nicht nur Amanita Design mehr davon, sondern ihr selbst auch. Bei Direktkauf auf der website
http://machinarium.com
gibt es die Vollversion für Windows und Mac und Linux und den Soundtrack dazu. (paypal oder Kreditkarte vorrausgesetzt)
Ausserdem bleibt bei den Entwicklern deutlich mehr Geld hängen, als wenn ihr das Ganze über Steam kauft.
luilu schrieb am
Ich werde es mir auf jeden Fall zulegen,habe eben die Demo gespielt und war enttäuscht das die Demo nur so kurz war. Publisher und Entwickler wollen das Spiel ohne Kopierschutz rausbringen, sehr vorbildlich.
:tanzen:
lichtpunkt schrieb am
Joar, ich habs mir schon vorbestellt und kanns auch kaum erwarten dieses kleine Kunstwerk zu spielen...
Bin auch kein Fan von steriler 3D-Grafik in PointAndClickAdventures, das ist einfach das verkehrte Genre dafür.
Chosenone84 schrieb am
Na darauf kann man sich ja mal evtl freuen ;)
Jazzdude schrieb am
Da ich den Grafikstil von Whispered World nicht mochte (zu Bunt), kommt mir das hier sehr gelegen.
Scheint was taugen zu können, und wirklich wunderschön gezeichnet :banane:
schrieb am

Facebook

Google+