Imperium Romanum - Vorschau - 4Players.de

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Strategie
Entwickler: Haemimont Games
Publisher: Kalypso Media
Release:
21.02.2008
Spielinfo Bilder Videos
Die Römer weckten im Sommer 2006 falsche Erwartungen, da jeder dachte, es handele sich um ein antikes Die Siedler. Mit den wuseligen Gesellen hatte der Städtebau allerdings wenig zu tun und letztlich erwies er sich als recht einfallslos. Jetzt wagt sich Kalypso an einen zweiten Teil, der im Februar 2008 auf Deutsch erscheinen soll und den Titel Imperium Romanum trägt. Wird's diesmal besser?

Virtueller Kolonieverwalter

Genau genommen war das Imperium ursprünglich nur der Bereich eines Beamten (Magistrat) im alten Rom, für den er verantwortlich war. Insbesondere der militärische Oberbefehl wurde so bezeichnet, aber längst ist der Begriff auch zum
Ein schmuckes Städtchen, das vor allem eines braucht, um richtig zu gedeihen - eine ordnende Hand.   
 Synonym für das Reich als großes Ganzes geworden; Cicero sprach erstmals vom römischen Imperium. Im Spiel von Haemimont Games geht es um die Verwaltung eines Reichsteiles. Der Arbeitstitel Civitas ist da schon genauer, da er eine mittelgroße römische Siedlung bezeichnet, um die ihr euch sorgt und von denen es auch im römisch besetzten Teil Germaniens einige gab.

Ein Stück weit erweckt also auch der neue Titel wieder falsche Hoffnungen. Wer an ein raumübergreifendes Strategiespiel im Stil von Rome: Total War denkt, bei dem es auch ums Ganze geht, ist auf dem Holzweg. Auf einer schönen Römerstraße befindet sich hingegen, wer an eine Stadt im Reich inklusive Umland denkt, wie ihr das vielleicht noch aus Caesar kennt. Ihr werdet der Verwalter dieser Stadt sein, der sich einmal mehr um alle Probleme einer Siedlung kümmern muss. Allen voran der Wohnen, Vorsorgung, Sicherheit, Handel und Unterhaltung, aber auch die Finanzen sind nicht außer Acht zu lassen. Denn ohne Geld geht bekanntlich gar nichts - das war auch in der Antike schon nicht anders.

Tanz auf dem Vulkan

Neben einem zivilen und militärischen Tutorial wird Imperium Romanum verschiedene Spielmodi umfassen: Ihr spielt einen virtuellen Statthalter, der in fernen Regionen des Reiches Städte quasi aus dem Boden stampft. Es wird Siedlungen im Wald, am Meer oder in der Wüste geben, die alle ihre Eigenheiten haben. So schließen sich euch in Gallien Stämme und Dörfer an, die auch zu Rom gehören wollen. Ihr werdet euch aber auch als Stadtplaner Roms betätigen können, der die Probleme der Tibermetropole im Laufe der Jahrhunderte lösen muss. Natürlich werden weitere bekannte Römerstädte mit von der Partie sein, wie etwa Pompeji, das ihr vor dem Ausbruch des Vesuvs zur Blüte bringen sollt.

Obwohl ihr natürlich auch ohne große Vorgaben Städte errichten könnt, werden die Szenarien in der Regel mit Aufgaben angereichert sein, die es zu meistern gibt. Am Anfang noch einfach, wie dass ihr eine Bäckerei oder Metzgerei eröffnet, die zuvor abbrannte. Dann wird es immer komplexer und ihr müsst immer größere Ziele erreichen, um weiterzukommen. Oft müsst ihr einer bestimmte Anzahl Bürger haben oder eine Reihe von Villen. Ganz witzig ist, dass ihr dazu archaisch anmutende Steinplatten herunterklappen müsst, auf denen die Ziele stehen und die auch Hinkelsteinlieferant Obelix bestimmt gefallen würden.

Vieles wie gehabt

Erreicht ihr die Ziele, wird euch das auch Vorteile bringen, weil ihr dafür Belohnungen erhaltet. Ihr könnt dann ein paar Freigebäude errichten, die ausnahmsweise keine Denarii kosten. Ansonsten wird sich das Spiel eher konservativ geben,
Die zusätzlichen Aufgaben motivieren schon mal ziemlich. Wer sie artig erfüllt, der bekommt auch eine Belohnung.
denn alles ist schon mal so oder so ähnlich da gewesen: Die schmucken Bauten, die Versorgung der Leute mit Wasser und Essen und der Handel, der über die Straße und den Hafen laufen wird. Die Wohnhäuser, die ihr errichtet, werden sich wieder verändern und nicht wie zuletzt bei SimCity Societies statisch bleiben. Je nachdem, wie sich euer Viertel entwickelt, werden einfache Holzhäuser, mittelständische Steinbauten (Domus) oder marmorne Villen entstehen. Leider ist es nicht ganz einfach zu sehen, warum eigentlich der Wohnwert steigt, da es hierfür keine eigene Übersicht gibt. Und auch die Bürger auf der Straße geben sich zugeknöpft, da ihr sie zwar anklicken könnt aber nicht sonderlich viel über sie erfahrt.

Trotz dieses wenig innovativen Ansatzes dürfte das Spiel ein gewisses Suchtpotenzial besitzen. Es besteht darin, dass man seine Stadt einfach prosperieren sehen möchte. Als Spieler kann man es nur schwer ertragen, wenn es nicht voran geht, so dass man selbst Hand anlegt. Doch die Bürger glücklich zu machen, ist nicht immer ganz so einfach, da es schnell mal einen Aufstand gibt, wenn etwas fehlt. Da hilft dann die Präfektur, die für Ordnung auf den Straßen sorgt, Feuer bekämpft und wo Unruhestifter eingebuchtet werden. Wer auf Wasser, Nahrung, Kleidung und Bildung achtet, sollte allerdings kaum Probleme haben, denn so verzwickt ist es nicht, erste Erfolge zu erringen. Die Einstiegsschwelle wird also niedrig gehalten, um Neulinge nicht zu verschrecken.

                 

Kommentare

Lunikon schrieb am
Als ob es nicht auch schon längst "genug" Shooter gäbe...
glurff schrieb am
Mind.in.a.box hat geschrieben:Imperium Romanum? *Gähn*
Is doch alles schon mal dagewesen.
LAAANGWEILIG
also der erste Teil war auf jeden FAll übel langweilig, und dieser wird es wohl auch .
Mal abgesehn davon haste recht Römeraufbauspiele gibt es wirklich genug.
Mind.in.a.box schrieb am
Imperium Romanum? *Gähn*
Is doch alles schon mal dagewesen.
LAAANGWEILIG
schrieb am

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