Lionheart: Kings' Crusade - Special, Strategie, PC - 4Players.de

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Strategie
Entwickler: Neocore Games
Release:
08.10.2010
Spielinfo Bilder Videos
Richard Löwenherz und Sultan Saladin sind die Protagonisten des Dritten Kreuzzugs. Kein Wunder also, dass man bei auch Lionheart: King's Crusade diese beiden Erzfeinde spielen kann. Verspricht das fürs zweite Quartal 2010 angekündigte Echtzeit-Strategiespiel der King Arthur-Macher wirklich echtes Kreuzzugsfeeling oder ist eher eine Fortsetzung des mauen Crusaders zu befürchten?

Kreuzzug - die zweite

Mit Crusaders hat Neocore Games das mittelalterliche Feld bereitet, jetzt kehren sie ins Heilige Land zurück. Allerdings wird es dieses Mal nicht der Erste Kreuzzug sein, der als Hintergrund dient, sondern der dritte, der von 1189 - 92 tobte. Dieser hat mit Richard I von England und dem deutschen Kaiser Friedrich I. Barbarossa heldentaugliche Protagonisten, die fast jeder kennt. Denen gegenüber stand Saladin, der sich als gefährlicher Widersacher entpuppte. 1187 gelang es ihm, Jerusalem einzunehmen, das die Kreuzfahrer zurück erobern wollten. In den beiden Kampagnen wird man sowohl Kreuzritter als auch Sarazenen spielen können.

Im Auftrag des Herrn

Da es keinen mit Medieval 2: Total War vergleichbaren Welteroberungsmodus und auch keine Rollenspielanteil wie bei King Arthur geben soll, wird man sich wohl oder übel mit missionsbasierten Kampagnen zufrieden geben müssen. Das kann auch Spaß machen, wenn es fesselnd gemacht ist. Hier wird man Festungen beschützen, neue Landstriche besetzen oder heilige Reliquien horten, die im Kampf Vorteile bringen. Wie man das kennt, werden nach und nach mehr Optionen freigeschaltet, was immer bessere Soldaten bedeutet. Zwischen den mit Hunderten von Kämpfern inszenierten Ritterschlachten muss man seine Kerntruppe verwalten, damit sie an Schlagkraft gewinnt.

Ausblick

Einige werden sich vielleicht noch an Crusaders erinnern, das wenig mehr als eine bloße Aneinanderreihung von kaum spannenden Missionen war. Genau hier liegt der Knackpunkt: Lionheart: King's Crusade muss mehr bieten als einfache Kämpfe, um einen bei der Stange halten zu können. Die mittelalterliche Story muss fesseln, egal ob man nun den kampfstarken englischen König spielt oder den listigen Sultan Saladin. Die Missionen solltenauch mehr bieten als das schiere Abklappern von vorgegebenen Punkten, wo dann eine aus dem Nichts auftauchenden Armee auf einen lauert. Wenn die 3D-Schlachten auch nicht an Medieval 2: Total War heranreichen dürften, müssen sie doch echtes Kampfgetümmel bieten, das einen ins Geschehen reinzieht. Weil das Spiel bei Paradox erscheint, sind wir jedoch optimistisch, dass Löwenherz, das im zweiten Quartal heranreiten soll, letztlich mehr kann als sein blasser Vorgänger.

Fakten:

- Echtzeit-Strategie
- mittelalterliche Schlachten
- zwei Kampagnen
- Hintergrund: Dritter Kreuzzug
- Missionsziele erreichen
- Armee verwalten
- Kreuzfahrer und Sarazenen spielbar
- historische Anführer als Helden
- 3D-Ländereien

Dieses Mal kann man neben schwer gepanzerten Reitern auch die leichter bewaffneten Sarazenen ins Getümmel führen. 

 

 

 

 

 

Kommentare

4P|Bodo schrieb am
Spaßbremse hat geschrieben:
4P|Bodo hat geschrieben:
Ich hab's eigentlich auch nicht negativ gemeint, denn er gilt nicht umsonst als großer Anführer. Wie er die Kreuzfahrer bei Hattin 1187 in die Falle gelockt hat, war in der Tat clever.
Gruß,
4P|Bodo
Na gut, ich will mich jetzt nicht an der Formulierung aufhängen, aber ich empfinde "verschlagen" schon eher als abwertend, im Vergleich zu "listig", oder "clever". :)
Schon ausgebessert. Jetzt lautet es listig, damit es nicht zu weiteren Verwechslungen kommt.
Gruß,
4P|Bodo
Spaßbremse schrieb am
4P|Bodo hat geschrieben:
Ich hab's eigentlich auch nicht negativ gemeint, denn er gilt nicht umsonst als großer Anführer. Wie er die Kreuzfahrer bei Hattin 1187 in die Falle gelockt hat, war in der Tat clever.
Gruß,
4P|Bodo
Na gut, ich will mich jetzt nicht an der Formulierung aufhängen, aber ich empfinde "verschlagen" schon eher als abwertend, im Vergleich zu "listig", oder "clever". :)
4P|Bodo schrieb am
Spaßbremse hat geschrieben:Interessantes Spiel, aber ich störe mich ein wenig an der Formulierung "...den verschlagenen Saladin".
Man sollte nicht vergessen, dass der Mann bereits noch zu Lebzeiten in Europa (!) als edler und ritterlicher Gegner geschätzt und verehrt wurde.
Oder ich verweise auf Lessing, der in "Nathan der Weise" Saladin als Idealtypus eines aufgeklärten, weisen Herrschers darstellt.
Sicherlich wurde der historische Saladin romantisch verklärt, aber ganz von ungefähr kann diese Wertschätzung nicht herrühren - also sollte man sich doch bitte tunlichst solche abwertenden Beschreibungen verkneifen!
Ich hab's eigentlich auch nicht negativ gemeint, denn er gilt nicht umsonst als großer Anführer. Wie er die Kreuzfahrer bei Hattin 1187 in die Falle gelockt hat, war in der Tat clever.
Gruß,
4P|Bodo
Ares101 schrieb am
Verschlagen muss man ja nicht unbedingt negativ besetzen. Im Sinne von Listenreich ist das nichts schlechtes, so wird ja auch Odysseus beschrieben. Bei den Hörnern von Hattin hat Saladin jedenfalls sein eigenes Trojanisches Pferd auf die Beine gestellt.
Was mich an diesem Spiel und besonders am Vorgänger den ich angespielt habe stört ist vorallem die Historische unkorrektheit. Da werden die einzelnen Kreuzzugsstationen akribisch recherchiert, aber im Kampf haben die eigenen Ritter absolute Phantasierüstungen an oder dinge die ins 14 Jahrhundert passen, also lange nach den Kreuzzügen und für Orientalisches Klima einfach unpassend waren.
Spaßbremse schrieb am
Interessantes Spiel, aber ich störe mich ein wenig an der Formulierung "...den verschlagenen Saladin".
Man sollte nicht vergessen, dass der Mann bereits noch zu Lebzeiten in Europa (!) als edler und ritterlicher Gegner geschätzt und verehrt wurde.
Oder ich verweise auf Lessing, der in "Nathan der Weise" Saladin als Idealtypus eines aufgeklärten, weisen Herrschers darstellt.
Sicherlich wurde der historische Saladin romantisch verklärt, aber ganz von ungefähr kann diese Wertschätzung nicht herrühren - also sollte man sich doch bitte tunlichst solche abwertenden Beschreibungen verkneifen!
schrieb am

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