Nimm Rache am Verkehr
Am crashlastigen Arcade-Flair hat sich zwar nichts verändert, aber im Vergleich zum Vorgänger geht die Optik einen Schritt in Richtung Realismus. Anstatt überall kräftige bunte Farben zu verwenden, wird die Revenge mit etwas düsteren Farben daherkommen. Das Streckendesign wird ebenfalls generalüberholt: freut euch alternative Abkürzungen, multiple Wege, mehr Interaktion oder plötzliche Einengungen. Diese Eigenarten dürft ihr u.a. im neuen Modus „Traffic Attack“ ausnutzen. Da euer Wagen diesmal wesentlich mehr als nur eine Kollision aushält, müsst ihr mitten in der Rush Hour durch die Stadt heizen und andere Autos von der Straße rammen oder ausschalten, ohne dabei selbst in einem Totalschaden zu enden. Für erfolgreich erledigte Fahrzeuge wird euch ein Zeitbonus gutgeschrieben, der langsam den Countdown aufhält – nur wer aggressiv fährt, kommt ins Ziel.
Wiedergeburt: Crash-Kreuzung
In Burnout 3: Takedown arteten die Crash-Kreuzungen in bloße Jagden nach Power-Ups aus. Die eigentlichen Unfälle gerieten mehr oder weniger ins Hintertreffen – Schluss damit! Der Crash-Multiplikator richtet sich diesmal nach der Anzahl der in den Unfall verwickelten Fahrzeuge und nicht nach einem Power-Up. Crashbreaker und Aftertouch bleiben bestehen, allerdings mit einer kleinen Erweiterung: So könnt ihr euer Auto nach dem Crashbreaker erneut in die Luft jagen, solange ihr genügend weitere Fahrzeuge in den Unfall verwickelt. Andere Verkehrsteilnehmer fliegen jetzt übrigens deutlich schneller in die Luft, somit knallt und kracht es an allen Ecken und Enden.
Ausblick
Crash-Fans aufgepasst! Im September sinnt Electronic Arts auf Rache und schickt Burnout: Revenge auf die Piste. Neben spektakulären Crashs in der Rush-Hour sowie bitterbösen Verfolgsjagen mit dem Erz-Rivalen im High-Speed-Rausch, verspricht der vierte Teil vor allem Unfälle ohne Ende. Besonders die Crash-Kreuzungen haben es mir angetan und die Besinnung auf die Autos als Punkte-Multiplikator ist eine wahrlich gute Idee – nicht, dass die Unfallkreuzungen im letzten Teil schlecht waren, aber so bleibt das Spiel seinen Wurzeln treu und verkommt nicht zu einer Power-Up-Jagd! Auch die neuen Spielmodi klingen viel versprechend und zusammen mit dem unwahrscheinlich intensiven Geschwindigkeitsgefühl sowie der etwas realistischeren Grafik dürfte der Vorgänger locker überholt werden. Wer braucht also eine Stock Car Crash Challenge? Ich jedenfalls brauch’ Burnout: Revenge!Features
- Arcade-Rennspiel mit Crash-Einlagen
- noch intensiveres Geschwindigkeitsgefühl
- "Rache als Punkte" - je fieser ihr seid, umso mehr Punkte gibt es
- Gegner werden neidisch und sammeln Wut an; es folgen Grudge-Matches
- Hockey-Spiele mit Fahrzeugen während der Rush Hour (Combo-Crashs)
- umfangreiche Strecken mit langen Sprüngen, mehreren Wegen & Abkürzungen
- Crash-Kreuzungen mit multiplen Startpunkten
- überarbeiteter Crashbreaker und Aftertouch
- dreimal so komplexes Schadensmodell wie im Vorgänger
- mehr herumfliegende Gegenstände und Objekte
- drei Car Classes (Race, Muscle und Crash)
- Rennstrecken auf drei Kontinenten, inspiriert von echten Metropolen (Detroit, Rom, Tokyo)
- hollywoodreife Präsentation mit dramatischen Kamera-Wechseln
- Online-Funktionalität für bis zu 6 Spieler (PS2 und Xbox)

High-Speed-Rennen und spektakuläre Crashs in der Rush Hour: Das ist typisch für Burnout 4: Revenge!