Lightning Returns: Final Fantasy 13 - Test, Rollenspiel, Xbox 360, PlayStation 3 - 4Players.de

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Lightning Returns: Final Fantasy 13 (Rollenspiel) von Square Enix
Ein Abenteuer, sie zu ernüchtern...
Mit Lightning Returns: Final Fantasy 13 schließt Square Enix das dreizehnte Kapitel der seit über 25 Jahren bestehenden Rollenspielreihe ab und macht damit endlich wieder Platz für neue Gesichter, Geschichten und Abenteuer. Warum uns der Abschied von Lightning & Co. nicht besonders schwer gefallen ist, verrät der Test.

Mürrischer Messias

500 Jahre sind seit dem Ende von Final Fantasy 13-2 vergangen. 500 Jahre, die Protagonistin Lightning schlafend in Walhalla verbracht hat, während die Welt langsam vom Chaos verschlungen wurde. Die nur mehr aus einer Insel namens Nova Chrysalia bestehende Oberfläche des Planeten Grand Pulse hat sich seither stark verändert. Ganz im Gegensatz zu den darauf noch lebenden Menschen, deren biologische Uhr die ganze Zeit über stillstand. Niemand ist gealtert, niemand hat Kinder zur Welt gebracht, niemand ist eines natürlichen Todes gestorben.

Doch damit wird schon bald Schluss sein, denn in spätestens 13 Tagen wird Schöpfergott Bhunivelze die Welt untergehen lassen und eine neue schaffen. Um dieser später auch Leben einhauchen zu können, hat er Lightning nicht nur dazu auserkoren eines Nachts mit pseudo-coolem Sonnenbrillen-Gepose auf die Erde zurückzukehren, sondern auch als Erlöserin die Seelen der verbliebenen Menschen einzusammeln. Als Belohnung wolle er sogar die verstorbene Schwester der gewohnt mürrischen Einzelgängerin wiederbeleben.

Nichts könnte sich Lightning mehr wünschen. Doch von Anfang an erfüllt sie ein Unbehagen, dass sich in Form einer ihrer Schwester wie aus dem Gesicht geschnittenen Geistergöre namens Lumina immer wieder zu Wort meldet und ihr Rätsel aufgibt.
Von Bord der Arche aus bricht Lightning jeden Morgen aufs Neue auf, um Seelen zu sammeln.
Von Bord der Arche aus bricht Lightning jeden Morgen aufs Neue auf, um Seelen zu sammeln.
Man kann sich denken, wo das hinführt, auch wenn sich Lumina noch so geheimnisvoll gibt und Lightnings einstiger Weggefährte Hope Estheim in göttlicher Mission assistiert...


Bröckelnde Faszination


Die stichelnden Auftritte Luminas haben zwar einen gewissen Charme, die eigentliche Handlung plätschert aber erschreckend belanglos vor sich hin, woran auch das apokalyptische Setting sowie konfliktgeladene Wiedersehen mit alten Bekannten wie Snow oder Noel nicht viel ändern. Geht es im Intro noch gewohnt opulent zur Sache, verflachen Dramaturgie und Inszenierung danach merklich.

Technisch präsentiert sich Nova Chrysalia zum Teil in wirklich beschämender Form: Während die detaillierten und perfekt lippensynchron agierenden Hauptcharaktere noch gefallen, wirken die klobig modellierten und hölzern animierten Randfiguren wie aus einem PS2-Titel importierte Marionetten bzw. Porzellanpuppen, da alles so übertrieben glänzt. Hinzu kommen teils bis zur Unkenntlichkeit vermatschte Texturen, Pop-Ups, Kantenflimmern und Bildstottern. Auch Sprung- und Kletteraktionen wirken eher holprig und unausgereift.

Kommentare

  • Lightning ist einer seiner liebsten Charaktere aus FF. Das reicht doch eigentlich, um seine Aussage sofort zu überlesen ^^
  • Wenn ich mir seine Posts so angucke, ist sein Text da nicht wunderlich.
  • Jetzt werden schon Wertungen abgegeben obwohl man das Spiel noch nichtmal gespielt hat. Nice. Aber gut Lightning ist super und daher auch das Spiel gut, scheis auf den rest Das musst du aber verstehen. Allein schon der Name: Lightning. Da kann man schon mal zwei bis dreihundert Prozentpunkte mehr  [...] Jetzt werden schon Wertungen abgegeben obwohl man das Spiel noch nichtmal gespielt hat. Nice. Aber gut Lightning ist super und daher auch das Spiel gut, scheis auf den rest Das musst du aber verstehen. Allein schon der Name: Lightning. Da kann man schon mal zwei bis dreihundert Prozentpunkte mehr vergeben.

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