Remnant: From the Ashes - gc-Vorschau, Action, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

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Remnant: From the Ashes (Action) von Perfect World
Mein Feind, der Baum
Survival-Horror
Entwickler: Gunfire Games
Publisher: Perfect World
Release:
2019
2019
2019
Spielinfo Bilder Videos
In Köln haben wir uns durch den bizarr überwucherten Untergrund von Remnant: From the Ashes gekämpft, der trotz prozedural in der Unreal-Engine generierter Kulissen ein spannendes Spielgefühl aufbot. Während die Welt in Trümmern liegt, werden die wenigen verbleibenden Menschen von baumähnlichen Monstern aus einer anderen Welt gejagt und sind mittlerweile vom Aussterben bedroht.

Wuchtiger Überlebenskampf

Die meisten von ihnen leben wie Ratten in den Ruinen der Städte. Ein paar Überlebende entdecken eine Technologie, die sich nicht nur - wie zunächst erwartet - als Energiequelle erweist, sondern auch als Portal zu alternativen Welten, aus denen leider die oben genannten Invasoren kriechen. Ressourcen sammeln, kämpfen, craften, die Ausrüstung verbessern: Verbleibende Krieger wie meine Spielfigur widmen sich dem Wiederaufbau und erobern zurück, was einst ihnen gehörte.

Die wandlungsfähigen Invasoren ähneln übrigens nur deshalb Bäumen, weil sie auf den Planeten ihrer Opfer meist die Form dominanter Lebensformen annehmen.
Die wandlungsfähigen Invasoren ähneln übrigens nur deshalb Bäumen, weil sie auf den Planeten ihrer Opfer meist die Form dominanter Lebensformen annehmen.
Eine netter Kniff der Geschichte ist die Sekte, der meine Ex-Kultistin angehörte. Die Gruppe glaubt daran, dass in Wahrheit die Menschheit die Wurzel allen Übels ist und die „Root“ genannten Monster geschickt wurden, um den Planeten davon zu befreien. Als Ex-Mitglied hat sie sich von diesem Glauben losgesagt, besitzt aber nach wie vor die nützliche Fähigkeit, kurzzeitig drei kleine Root-Helfer herbeizurufen, während sie die Gegner mit ihrem Gewehr aus einer größeren Distanz aufs Korn nimmt.

Keine Müdigkeit vorschützen!

Ausruhen kann sie sich dabei aber nicht, denn die wankenden Roots schnellen manchmal blitzartig vor, so dass man sich nur noch mit der Ausweichrolle in Sicherheit bringen kann. Auch danach setzen die aufdringlichen Biester schön nach, was in Kombination mit der knappen Lebensenergie und dem Nahkampfschwert für ein unterhaltsames Survival-Action-Gefühl sorgt. Die beiden wählbaren Helden sind schließlich ehemalige Durchschnittsbürger ohne Militär-Hintergrund oder Martial-Arts-Ausbildung. Der zweite vorgestellte Held war übrigens ein Jäger mit Vorteilen wie einem Tarn-Tuch. Wir haben in Köln nur alleine gespielt, in der Vollversion sollen aber bis zu vier Spieler kooperativ loslegen können. Als Release-Termin haben Entwickler Gunfire Games und Publisher Perfect World das kommende Jahr angepeilt. Das Spiel soll für PC, Xbox One und PlayStation 4 erscheinen.
 

AUSBLICK



Meistens schreckt mich prozedural generierte Action ab, aber die Kämpfe gegen die baumartigen Invasoren in Remnant: From the Ashes verströmten trotzdem ein einladend mysteriöses Survival-Gefühl. Gut gefiel mir z.B., wie rigoros und ruckartig sich die knorrigen Invasoren im Kampf auf meine Heldin zu bewegten. Auch der Koop-Modus für bis zu vier Spieler dürfte gut dazu passen, zumal der Schwierigkeitsgrad möglichst gewissenhaft mit weiteren Biestern darauf abgestimmt werden soll.

Einschätzung:
gut

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