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Qin (Strategie) von Reiner Knizia/Boris Kholmyansky
Legetaktik im alten China
Runden-Strategie
Publisher: -
Release:
11.01.2012
15.10.2012
Spielinfo Bilder Videos
Auf der Brettspielmesse in Essen hatte Qin bereits einen vielversprechenden Eindruck hinterlassen. Mittlerweile konnten wir das neue Spiel von Reiner Knizia (Keltis, Einfach genial) genauer unter die Lupe nehmen – sowohl auf dem iPad als auch auf dem Tisch. Kann die chinesisch angehauchte Legetaktik langfristig unterhalten?

Kampf um Provinzen

Qin ist beim Pegasus Verlag erschienen, kostet knapp 25 Euro und ist für zwei bis vier Spieler ausgelegt.
Qin ist beim Pegasus Verlag erschienen, kostet knapp 25 Euro und ist für zwei bis vier Spieler ausgelegt. Lust auf die iPad-Version? Mehr dazu im Test.
Was einst Steppe war, ist mittlerweile ein bunter Flickenteppich aus gelben, blauen und roten Provinzen. Es gibt kleine, die sich über nur zwei Felder erstrecken, und große, die sich auf bis zu zehn ausgeweitet haben.  Aber auf der edel mit Drachen verzierten, fast vollständig gefüllten Karte herrscht alles andere als Harmonie: Vier Spieler kämpfen immer noch um den Sieg ihrer Dynastie. Wo diese herrscht, erkennt man an der Farbe der Pagode, die eine Provinz markiert.

Weil jeder Spieler nur noch zwei oder drei Pagoden setzen kann, knistert es am Tisch: Findet jemand eine Möglichkeit, zwei oder gar drei der Türme gleichzeitig zu setzen? Kann jemand vielleicht in letzter Sekunde ein Dorf befreien oder eine Provinz des anderen Spielers erobern? Das Schöne an Qin ist, dass sich die Kräfteverhältnisse auf der großen Karte jederzeit ändern können. Es kommt zu einem angenehmen Spielfluss, bei dem es bis zum Schluss spannend hin und her geht.

Meister der letzten Pagode


Es gibt keine Siegpunkteleiste, man muss auch nichts aufschreiben: Ziel der flotten Legetaktik ist es, als Erster alle Pagoden auf der Karte zu setzen. Je nach Teilnehmerzahl können das  15 (zu viert), 19 (zu dritt) oder 24 (zu zweit) sein. Eine Partie dauert zwischen fünfzehn und vierzig Minuten.

Wer am Zug ist, darf eines von drei zufällig gezogenen Plättchen überall dort anlegen, wo bereits eines liegt oder ein Startfeld markiert ist; diese ändern sich je nachdem, welche der zwei  Karten man nutzt: Dreht man den Spielplan um, hat man z.B. eine mit Gewässern
Schon auf der Spielemesse in Essen hat die Legetaktik von Reiner Knizia neugierig gemacht.
Schon auf der Spielemesse in Essen hat die Legetaktik von Reiner Knizia neugierig gemacht.
und anderer Dorfstruktur.

Man muss beim Legen seiner Plättchen nicht auf die Farbe achten – Blau darf also an Gelb oder Rot angelegt werden. Das hört sich vielleicht beliebig an, sorgt aber später für angenehme Freiheit bei der Eroberung und Expansion. Das Besondere an den Plättchen: Sie bestehen immer aus zwei Feldern, die entweder zwei oder nur eine der drei Farben Rot, Geld oder Blau darstellen.

Die einfarbigen Plättchen sind mächtiger, denn sie stellen bereits eine kleinstmögliche Provinz dar, auf die man sofort eine Pagode setzen darf. Ab fünf Feldern einer Farbe darf man eine Doppelpagode errichten, indem man zwei übereinander stapelt – diese Großprovinzen sind sicher und können nicht mehr erobert werden.

Kommentare

  • Da gabs doch mal ein Spiel, namens World of Qin. War echt ne Qual. Etwa Ende des ersten Viertels, gab es einen Bug, der ein Weiterkommen im Spiel verhinderte, da er innerhalb des Hauptstorystranges auftauchte. Es gab imho nie einen Patch der das behob und auch keine Möglichkeit das zu umgehen.

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