Pocket Battles: Kelten vs. Römer (Strategie) von Pegasus Spiele
Feldschlachten im Miniformat
Pocket Battles: Kelten vs. Römer
Runden-Strategie
Entwickler: Paolo Mori, Francesco Sirocchi
Publisher: Pegasus Spiele
Release:
08.08.2009
Spielinfo Bilder Videos
Lust auf eine Feldschlacht in der Mittagspause oder im Urlaub? Das Ganze soll gut zu transportieren, in null Komma nichts aufgebaut, aber dennoch komplex genug sein? Dann könnte Pocket Battles: Kelten vs Römer interessant sein.

Ein Wargame im Miniformat

Pocket Battles: Kelten vs Römer ist auf Deutsch bei Pegasus Spiele erschienen und kostet knapp zehn Euro.
Pocket Battles: Kelten vs Römer ist auf Deutsch bei Pegasus Spiele erschienen und kostet knapp zehn Euro. In der Box gibt es 60 Truppenplättchen, zwanzig Befehlsmarker sowie sechs Würfel und Anleitungen. Es gibt übrigens auch "Orks gegen Elfen".
Lasst euch nicht von der kleinen Box und den Würfeln täuschen: Pocket Battles ist kein reines Glücksspiel mit antikem Flair, sondern inszeniert kompakte, aber anspruchsvolle Feldschlachten inkl. Manövertaktik. Natürlich erreicht man nicht die Komplexität ausgewachsener Wargames à la Julius Caesar oder Ringkrieg. Aber nachdem sich die Spieler von Kelten und Römern auf 50 bis 100 Punkte für ihre Armeen geeinigt haben, geht es schon mit der geheimen Tüftelei für die Aufstellung los.

Soll man als Kelte die Kriegskönigin für sieben Punkte einsetzen oder dafür lieber drei Speerwerfer? Nimmt man den Druiden und den Champion mit? Auf Seiten der Römer kann man auch über Skorpione oder Onager nachdenken.  Man bildet aus unterschiedlichen Truppentypen wie Bogenschützen, Legionären oder Kavallerie zusammen hängende Einheiten mit maximal drei Plättchen, indem man sie zunächst stapelt und später nebeneinander auslegt – so weiß man, dass sie als Ganzes Befehle erhalten.

Drei Spalten, fünf Zeilen – das Schlachtfeld

Man braucht nicht viel Platz für die Startaufstellung: Links die roten Römer und rechts die blauen Kelten mit ihren Truppen in jeweils drei Spalten mit Front und Rückraum.
Man braucht nicht viel Platz für die Startaufstellung: Links die roten Römer und rechts die blauen Kelten mit ihren Truppen in jeweils drei Spalten mit Front und Rückraum. Zwischen ihnen befindet sich die Gefechtszone.
Dann platziert man sie nacheinander als Stapel in eine Zone: Linke und rechten Flanke sowie Mitte gibt es sowohl als Front als auch Rückraum, so dass jeder Spieler ein Sechser-Raster zur Verfügung hat. Zwischen diesen Feldern können sich die Einheiten während der Schlacht bewegen, aber angreifen können nur die Frontsoldaten den direkt gegenüber liegenden Feind in derselben Spalte – hinten ist quasi die Reserve und selbst Schützen dürfen so lange nicht einfach diagonal in andere Spalten feuern, sondern nur gerade über die neutrale Zone hinweg, so lange sie Feinden gegenüber stehen.

Schon vor dem ersten Kampf beginnt also die taktische Spekulation, zumal man immer nur die oberste Truppe des Feindes erkennt und auf seine Platzierungen reagieren kann. Da es neben diverser Infanterie, Kavallerie und Fernkämpfern auch Artillerie sowie Helden mit Fähigkeiten wie Heilung oder Doppelbefehlen  gibt, hat man genug Auswahl. Wie stark eine Einheit im Angriff ist, welche Lebenspunkte  und Fähigkeiten sie besitzt, lässt sich auf den Plättchen ablesen. Schwarze (Nahkampf) oder weiße (Fernkampf) Würfel zeigen die Schlagkraft an, darunter gibt es Symbole für über ein Dutzend Eigenschaften wie „Raserei“, „Schnell“, „Lange Reichweite“ oder „Überwältigend“.

Kommentare

  • Oh ja das klingt echt nach ner richtigen Perle. Schade nur der Kritikpunkt mit den Formationen. Immer wieder toll eure Brettspiel-Specials!
  • Direkt bestellt. So etwas fehlt noch in meiner Sammlung. Danke für den Test.

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