Diablo 3: Reaper of Souls - Test, Rollenspiel, Nintendo Switch - 4Players.de

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Diablo 3: Reaper of Souls (Rollenspiel) von Activision Blizzard
Der Teufel auf Reisen
Action-Rollenspiel
Release:
19.08.2014
25.03.2014
19.08.2014
19.08.2014
02.11.2018
19.08.2014
Alias: Diablo III RoS , Diablo 3 , Diablo 3: Eternal Collection , Diablo III: Eternal Collection
Spielinfo Bilder Videos
Ab dem 2. November 2018 dürfen die diabolischen, dämonischen Horden in der Diablo 3: Eternal Collection auch auf Nintendo Switch weggeschnetzelt werden. Für unseren Test haben wir große und kleine Nephalemportale durchschritten, Abertausende von Gegnern erschlagen und legendäre Gegenstände gesucht, die natürlich partout nicht als Beute erscheinen wollen.

Das diabolische Komplettpaket

Nach mehrjähriger Pause erobert Diablo 3 nun auch die Nintendo-Welt auf der Switch. Die sogenannte Eternal Collection beinhaltet das Grundspiel Diablo 3, die Erweiterung Reaper of Souls, das Zusatzpaket Rückkehr des Totenbeschwörers und alle Patches (Stand Version 2.6.0). Sieben Klassen, fünf Akte, der Abenteuermodus (von Anfang an verfünbar) als freie Alternative zur Story-Kampagne und die Seasons sind dabei. Zusätzlich gibt es einige kosmetische Boni, wie Cucco als Gefährten, einen Triforce-Porträtrahmen, dekorative Flügel und ein Transmogrifikationsset auf Basis von Ganondorfs Phantomrüstung. Sogar amiibos werden unterstützt.

Diablo für Neulinge

Für alle, die das Spiel nicht von PC, PS3, PS4, Xbox 360 oder Xbox One kennen: Diablo 3 ist ein Hack-&-Slay bzw. ein Action-Rollenspiel mit Fokus auf Action und steter Charakterverbesserung durch das Sammeln von Gegenständen; Unmengen von Gegenständen.
Der Kamera-Winkel auf den Konsolen ist etwas flacher als auf dem PC. Dadurch gibt es manchmal Probleme mit der Übersichtlichkeit und der Sichtbarkeit bei großen Bossgegnern.
Der Kamera-Winkel auf den Konsolen ist etwas flacher als auf dem PC. Dadurch gibt es manchmal Probleme mit der Übersichtlichkeit und der Sichtbarkeit bei großen Bossgegnern.
Aus isometrischer Kamera-Perspektive kämpft man sich als übermenschlicher Nephalem durch Dämonenhorden, steigt im Level auf, schaltet neue Fertigkeiten frei und sammelt Gegenstände, welche die Kampfkraft erhöhen - wobei die stärksten Verbesserungseffekte meist neue Waffen, Amulette, legendäre Zusatztexte und Setboni versprechen. Das Spielprinzip geht schnell in Fleisch und Blut über und profitiert hauptsächlich von einem hervorragenden Spieltempo und sehr intensiven, brachialen Kämpfen. Während Diablo 3 in Sachen Charakterentwicklung locker durch andere Spiele (z.B. Path of Exile) in die Tasche gesteckt wird, kommt aktuell kein anderer Titel an die Intensität und Wucht der Kämpfe heran. Story und Co sind dabei eher sekundär. Es geht um das Sammeln von Gegenständen, die Verbesserung des Charakters, die vielfältigen Kampfstile je nach Klasse (modifiziert durch Items) und den actionbetonten Kampf, der im vor allem im Mehrspieler-Modus ungleich mehr Spaß macht.

Wie bei den anderen Konsolen-Fassungen wird der eigene Charakter direkt mit dem linken Stick gesteuert, was im Vergleich zur Mausklick-Steuerung auf dem PC zwar ungewohnt, aber erstaunlich gut funktioniert. Gleiches gilt für die Ausweichrolle, mit der man gegnerischen Attacken aus dem Weg rollen kann, sofern man nicht von Gegnern umzingelt wurde. Beide Änderungen sorgen dafür, dass sich das Spiel auf Konsolen direkter, kontrollierter und actionreicher anfühlt, wobei ich in über fünfzehn Stunden die Ausweichrolle kaum eingesetzt habe. Schließlich haben die meisten Klassen eigene Mobilitätsfähigkeiten. Wer braucht schon eine Ausweichrolle, wenn man als Barbar quer über den Bildschirm springen kann. Das Inventar-, Ausrüstungs- und Beute-Management via Radialmenü geht nach kurzer Eingewöhnungszeit gut von der Hand und profitiert vom großen Inventar (60 Plätze) sowie der praktischen Schnell-Ausrüsten-Funktion inklusive Schnellvergleich mit dem jeweiligen Gegenstand, den man angelegt hat.
Wenn die Kämpfe zu lange dauern, dann muss entweder eine neue Waffe oder andere Ausrüstung mit Synergie-Effekten her oder man senkt den Schwierigkeitsgrad.
Wenn die Kämpfe zu lange dauern, dann muss entweder eine neue Waffe oder andere Ausrüstung mit Synergie-Effekten her oder man senkt den Schwierigkeitsgrad.

Spieler ohne Diablo-3-Erfahrung sollten am besten mit dem Storymodus bzw. der Kampagne beginnen, denn dort werden viele Spielsysteme der Reihe nach eingeführt. Startet man als Neuling im Abenteuermodus könnten die zahlreichen Optionen, wie die großen und kleinen Nephalemportale, Herausforderungen, Nemesis-Kreaturen, sämtliche Handwerker, Kanais Würfel, Saisonreise, infernale Maschine, die Blutsplitter oder die vielen Schwierigkeitsgrade etwas überfordernd wirken. Ansonsten verweise ich auf den Test von Diablo 3: Reaper of Souls auf PC und Konsolen.

Grafische Abstriche

Die wichtigste Frage ist und bleibt aber, wie spielt sich Diablo 3 auf der Switch bzw. wie gut haben Blizzard Entertainment und das externe Studio Iron Galaxy (Skyrim-Switch) es auf die Nintendo-Konsole gebracht? Die Antwort fällt erfreulich aus: Die Eternal Collection von Diablo 3 spielt sich auf der Switch richtig gut, jedoch muss man einige optische Abstriche in Kauf nehmen. Gerade die Qualität der Texturen (siehe Rüstungsdetails bei der Charakter-Auswahl) und der Effekte leidet deutlich im Vergleich zu den maximalen Grafikeinstellungen auf dem PC. Aber schlecht sieht es keinesfalls auf der Nintendo-Konsole aus, was hauptsächlich dem markanten Artdesign zu verdanken ist.

Kommentare

DEMDEM schrieb am
casanoffi hat geschrieben: ?
Heute 12:23

Aaaaaah, langsam kapier ich das - kannte es noch (Vanilla) vom PC, daher war ich ein wenig irritiert ^^
Jetzt kann man die einzelnen Acts im Menü (oder die einzelnen Quest in den Acts) auswählen und den, wie Du schon geschrieben hast, Schwierigkeitsgrad während des Spiels ändern.
Und da ist eben auch der Adventure mode zu finden.
Wenn man diesen startet, wird einem auch alles brav im Spiel erklärt ^^
Erfeulicherweise kann man da seinen aktuellen Charakter mitnehmen, bin erst auf Level 50...
Gleich mal auf Hard weitermachen, weil Normal wirklich komplett Brain-afk ist, wie Du schon erwähnt hast...
Danke für die Hilfe!
Ich habe getade mal den Test gelesen. Da steht, dass der Abenteuermodus sogar von Anfang an freigeschaltet ist. Den musste man früher zum Addonstart erst noch freischalten und die Voraussetzung für Seasons erst später entfernt wurde.
Auch gibt es anscheinend Seasons auf der Switch. Ich empfehle dir einen Season-Charakter zu spielen. Wenn die Season zu Ende ist, wird der Char NICHT gelöscht, sondern in ein Non-Season-Char umgewandelt, die Paragonlevel aus der Season werden dem normalen Paragonlvl draufgerechnet.
Die Seasons bieten halt ein paar nette Exclusives inlk. Starterset und ein kleinen "Fahrplan" für den Charakterprogress.
casanoffi schrieb am
DEMDEM hat geschrieben: ?
Heute 09:40
Das war in Vanilla-D3 nur so (ein Relikt aus den alten Teilen). Mit Reaper of Souls (dem Addon)wurde der Schwierigkeitsgrad überarbeitet. Nun kannst du während des normalen Spielens den Schwierigkeitsgrad frei einstellen (mit ein paar Mindestlevelbezogene Einschränkungen). Was man auch machen sollte. Auf den unteren Schwierigkeistgrade ist das Spiel ziemlicher Brain-afk-Beschäftigung. Auf höheren Schwierigkeitsgrade halten Gegner nicht nur mehr aus und geben mehr Exp, die Elite-Packs erhalten auch mehr Affixe. Und natürlich besserer Loot. Außerdem erreicht man so auch schon das Levelcap während der Kampagne. Nach dem Levelcap fängt man an das Paragonlevel zu grinden. Je höher das Paragonlevel, desto mehr Punkte kann man dann im neuen Talentsystem verteilen. Solltest du das Levelcap noch nicht erreicht haben, ist das auch kein Problem. Machst du das halt im Abenteuermodus.
Wenn du jetzt das Spiel einmal durchhast, schaltest du den Abenteuermodus frei. Dafür musste irgendwo im Charakterhauptbildschirmb vom Kampagnenmodus auf Abenteuermodus wechseln. Im Abenteuermodus hast du dann die Bounties und die Rifts als Endgamecontent.
Aaaaaah, langsam kapier ich das - kannte es noch (Vanilla) vom PC, daher war ich ein wenig irritiert ^^
Jetzt kann man die einzelnen Acts im Menü (oder die einzelnen Quest in den Acts) auswählen und den, wie Du schon geschrieben hast, Schwierigkeitsgrad während des Spiels ändern.
Und da ist eben auch der Adventure mode zu finden.
Wenn man diesen startet, wird einem auch alles brav im Spiel erklärt ^^
Erfeulicherweise kann man da seinen aktuellen Charakter mitnehmen, bin erst auf Level...
DEMDEM schrieb am
casanoffi hat geschrieben: ?
Gestern 19:07

Eine Sache müsst ihr mir noch erklären - nachdem Malthael besiegt ist und der Abspann läuft, springt das Spiel wieder mit dem gleichen Schwierigkeitsgrad zum Beginn von Act 5.
Ich dachte, das geht mit der nächst höheren Schwierigkeit ganz von vorne los? :Kratz:
Das war in Vanilla-D3 nur so (ein Relikt aus den alten Teilen). Mit Reaper of Souls (dem Addon)wurde der Schwierigkeitsgrad überarbeitet. Nun kannst du während des normalen Spielens den Schwierigkeitsgrad frei einstellen (mit ein paar Mindestlevelbezogene Einschränkungen). Was man auch machen sollte. Auf den unteren Schwierigkeistgrade ist das Spiel ziemlicher Brain-afk-Beschäftigung. Auf höheren Schwierigkeitsgrade halten Gegner nicht nur mehr aus und geben mehr Exp, die Elite-Packs erhalten auch mehr Affixe. Und natürlich besserer Loot. Außerdem erreicht man so auch schon das Levelcap während der Kampagne. Nach dem Levelcap fängt man an das Paragonlevel zu grinden. Je höher das Paragonlevel, desto mehr Punkte kann man dann im neuen Talentsystem verteilen. Solltest du das Levelcap noch nicht erreicht haben, ist das auch kein Problem. Machst du das halt im Abenteuermodus.
Wenn du jetzt das Spiel einmal durchhast, schaltest du den Abenteuermodus frei. Dafür musste irgendwo im Charakterhauptbildschirmb vom Kampagnenmodus auf Abenteuermodus wechseln. Im Abenteuermodus hast du dann die Bounties und die Rifts als Endgamecontent.
casanoffi schrieb am
Nach nunmehr zahlreichen Stunden (bin jetzt 1x durch) - die ich sehr genossen habe, sowohl im Dock als auch Handheld - habe ich dabei ein paar Abstürze beklagen müssen.
Nicht weiter wild, weil der Fortschritt ja regelmäßig gespeichert wird.
Ärgerlich dabei ist aber, dass - falls in dieser Zeit ein temporäres Portal geöffnet wurde und man sich gerade im Camp befindet, dieses Portal verschwunden ist. Auch wenn der prinzipielle Fortschritt (EP und Inventar) nicht verloren geht, man muss dann einen evtl. recht weiten Weg nochmal abgrasen, um wieder dort hin zu kommen, wo das temporäre Portal geöffnet wurde.
Ich kann daher nur empfehlen, nutzt nur im Ernstfall die temporären Portale ^^
Gibt ja genug feste Wegpunkte zum teleportieren...
Eine Sache müsst ihr mir noch erklären - nachdem Malthael besiegt ist und der Abspann läuft, springt das Spiel wieder mit dem gleichen Schwierigkeitsgrad zum Beginn von Act 5.
Ich dachte, das geht mit der nächst höheren Schwierigkeit ganz von vorne los? :Kratz:
ddd1308 schrieb am
Heute abgeholt und nen Necromancer angefangen. Ich hab auf PC schon nen Barbaren und nen Crusader hinter mir und auf der PS4 hab ich nen Demon Hunter gespielt, der Necromancer macht mir bisher aber am meisten Spaß. Fühlt sich zwar etwas OP an, aber trotzdem sehr geil was mit dem Necromancer alles auf dem Bildschirm los ist :lol: Bisher auch alles völlig flüssig. Definitiv ein sehr geiler Port.
schrieb am