The Legend of Zelda: Twilight Princess - Test - 4Players.de

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Action-Adventure
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
Release:
15.12.2006
08.12.2006
04.03.2016
Spielinfo Bilder Videos
Test, Teil #2:

Es riecht nach Epos

Herrlich: Ich bin zum ersten Mal gestorben. Ich habe zum ersten Mal das traurige Game Over gesehen. Verströmte The Legend of Zelda in den ersten Spielstunden noch ein kindliches Flair mit durchsichtigen Quests und einfachen Kämpfen, zieht die Regie jetzt angenehm an: Das Abenteuer wird anspruchsvoller, düsterer, intensiver. Die neue Wii-Steuerung geht in Fleisch und Blut über - ich schlage wie selbstverständlich mit dem Controller zu, die Hiebe landen präzise. Als Link in Wolfsgestalt in einer Sackgasse von drei Schattenwesen eingekreist wird, reichen Wirbelattacke und Sprungbisse nicht mehr aus, denn die Kreaturen stehen wie von Geisterhand geführt wieder auf - auch hier werden angenehme Erinnerungen an ICO geweckt.

Die kleine Dämonin Midna reitet auf eurem Wolfsrücken: Hier gibt es irgendwo ein Loch, durch das ihr euch wühlen könnt. Wo ist es? Aktiviert die Wolfssinne...
Die kleine Dämonin Midna bringt Link einen neuen Angriff bei: Er kann seine Energie konzentrieren und sie in einem rot wabernden Kreis um sich herum aufbauen, um mit dem richtigen Timimng alle Wesen darin auf einmal anzugreifen. Als Wolf wütetet er sich dann in Rage durch seine Feinde, herrlich animiert übrigens, die sich daraufhin in ihre dämonischen Einzelteile auflösen. Die glühenden Mauern der Sackgasse verschwinden, der Weg wird frei und man hat eine neue Kampftechnik erlernt - die Motivation wächst.

Der Glanz der Lichtgötter

Zelda zieht auch deshalb dramaturgisch an, weil es weitere märchenhafte Elemente in seine von der Dunkelheit bedrohte Welt bringt, die sie mysteriöser erscheinen lassen: die Lichtgötter. An einer heiligen Quelle erfährt der wölfische Link von einem gleißenden Wesen, wie er seine menschliche Gestalt wiedererlangen kann. Die Art und Weise, wie sich dieser Gott präsentiert, seine tierische Figur und die heilige Aura seiner Darstellung wecken angenehme Erinnerungen an den Stil des Animes Prinzessin Mononoke.

Was zu Beginn noch kitschig wirkt und eine billige Gut-Böse-Story vermuten lässt, gewinnt durch den Auftritt von Naturgeistern und ihren mysteriösen Andeutungen über die Zusammhänge der Spielwelt an Tiefe. Link kann sich nur dann zurückverwandeln und diesen Teil von Hyrule vom Schatten befreien, wenn er einen Tiegel mit zwanzig Lichtteilchen füllt, die überall von kleinen Monstern festgehalten werden. Plötzlich weitet sich die Karte und die Punkte tauchen auf, die er entdecken muss.

Neue Spielelemente, neue Techniken

Auf dieser Suche zieht Zelda weitere Joker - auch technische: Man kommt in ein nebelverhangenes Tal, in dem idyllische Rottöne locken und ein grauer Schleier wabert. Irgendwo glänzen Lichtpunkte und irgendwie sieht Zelda hier richtig klasse aus. Gegen die Levelgrenzen und einfachen Texturen setzen die Designer bisher allerdings nur die Illusion einer lebendigen Weite und räumlichen Tiefe. Der Wii deutet an, wozu er fähig ist, dass er auch technisch was auf dem Kasten hat. Auch die Animationen können sich sehen lassen: Das Wühlen des Wolfes, wie er sich durch Erdlöcher zwängt - das sieht sehr gut aus.

Wenn euch die schwarzen Kreaturen umzingeln, müsst ihr eure Energie bündeln und sie in einem Kreis abfeuern.
Ein kleines Highlight ist die Fackeleskorte des Affen: Eigentlich könnt ihr den giftigen Nebel nicht durchschreiten. Aber ein Affe, den ihr zu Beginn gerettet habt, schnappt euch plötzlich die Laterne weg und geleitet euch durch den Nebel. Dabei winkt er euch nervös heran und schwenkt die Laterne, so dass sich erhellte Kreise auftun. Diese Szene ist unheimlich liebevoll, unterstreicht den charmanten Charme des Abenteuers und zeigt auch, dass Atmosphäre nicht unbedingt Polygonpower braucht: Sie braucht die lebendige Stimmung des Augenblicks, das gezielte Arrangement von kleinen Highlights.

Und erstmals wird Link auch in der Höhe der Baumwipfel aktiv und dort ist erstmals gutes Timing in Jump'n Run-Szenen nötig: Nur mit der Hilfe Midnas könnt ihr euch in der Höhe von Plattform zu Plattform, von Baum zu Baum schwingen, müsst zwischendurch auf Feinde achten und schwankenden Hindernissen ausweichen. Die Absprünge laufen auch in Zelda automatisch, allerdings müsst ihr Midna geschickt anvisieren, um nicht aus Versehen einen Feind zu attackieren und dann abzustürzen.
        

Kommentare

Danny1981 schrieb am
Ich spiele gerade zum 1. mal Twilight Princess und habe natürlich - wie immer - auch schön zum Einstimmen den Test gelesen.
In den Kommentaren fiel mir allerdings ein Posting auf :
ratzinger hat geschrieben:
TONY MONTANA83 hat geschrieben:@ratzinger
hol dir eine 360 oder play3 wenn du hightech-grafiken erleben willst ohne eine inovation oder spiel so ein scheiss wie final fantasy. du würdest dem spiel 70% geben nur weil die grafik nicht stimmt? tu mir einen gefallen okay? bitte fass das spiel namens zelda nicht mit deinen händen an okay? das spiel ist für kenner und genießer. :lol:
a) innovation schreibt man mit doppel-n
b) ich würde red steel 70% geben, weil das spiel und die grafik unterdurchschnittlich sind - bei zelda würde nur der grafik 70% geben, du humpen
c) 360 habe ich bereits
d) ps3 werde ich nicht kaufen, weil die auf platz 3 landen wird und in 2 jahren tot ist
[...]
Ps3-Owned!
johndoe803702 schrieb am
Ich bin mal gespannt, wie das DS-Remake wird, ich hoffe, dass endlich diese lästigen Bugs behoben werden:
1. Nach Beenden des Wassertempels ist das Zora-Reich immer noch eingefroren.
2. Nach Beenden des Waldtempels gibt es diese bösen Wächter immer noch im verlorenen Wald.
3. Das 2. Rennen gegen Boris ist nicht in unter 1.00 Minute zu schaffen, selbst dann nicht, wenn man kein einziges mal vom Feuer getroffen wird und den direkten Weg nimmt und die leichtesten Stiefel trägt. Man müsste Pegasus-Stiefel haben oder halt mehr Zeit. Es geht immer in etwa 1.09 Minuten aus. Das 1. Rennen (Enterhaken) war noch so eben machbar, da dafür 1.15 Minuten veranschlagt wurden und man etwa 1.09 für den perfekten Weg benötigt.
Also ich höre jetzt definitiv auf mit diesem Spiel, der Tempel von Ganon ist ja ne echte Zumutung, das macht schon keinen Spaß mehr, ich gehe direkt zu Wind Waker über, da ich alles in OOT erreicht habe, was ich erreichen wollte. Wer behauptet OOT sei nicht schlampig programmiert worden, der hat echt keine Ahnung von Videospielen, denn Wind Waker bot da einige Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger. OOT ist zwar sehr gut, aber manchmal doch sehr unfair und die Kamerasteuerung sowie die lästige und unpräzise Steuerung setzen mir da doch sehr zu, ich habe dem Spiel eine Chance gegeben, ihr habts in meinem Lets Play gesehen, aber so macht es echt gar keinen Spaß mehr.
Ansonsten ist das Spiel sehr gut, aber an einigen Stellen doch recht unfair leider. Puh aber ich habe endlich alle 100 goldenen Skulltullas, nur ein Herzteil fehlt mir noch und ich habe den maximalen Köcher für 40 Pfeile.
Mann was für eine lächerliche Belohnung, und dafür habe ich mir die ganze Arbeit gemacht um alle goldenen Skulltullas zu bekommen, ne Leute das ist echt fies. (Goldener Rubin, der 200 Rubine wert ist).
johndoe803702 schrieb am
Achso stimmt, hatte ich ganz vergessen, dass das ja als Junge war. Danke für den Tipp, den werde ich beherzigen.
So habe endlich den nervigen Wassertempel, sowie Schattentempel und auch den Geistertempel erledigt und habe somit alle 6 Medaillen/Amulette.
Jetzt kümmere ich mich erstmal um die restlichen Skultullas und Herzteile, bevor ich Ganon bzw. Ganon-Dorf Knockoute.
JesusOfCool schrieb am
nö, ich mein die eisenstiefel. die siblerne schuppe bekommt man ja als junge.
was die story anbelangt: bei zelda spielen hats davon nie viel gegeben.
johndoe803702 schrieb am
Leider fehlt hier etwas in der Ocarina of Time Storyline.
Also wie gesagt, im Manga werden Link und Volvagia sogar Freunde und dann muss Link als Erwachsener gegen seinen alten Freund kämpfen, das ist schon sehr traurig, also davon merkt man im Spiel leider gar nichts.
Edit: Falls du die silberne Schuppe meinst, danke ich dir für deinen Hinweis, aber mir war das Anglerglück diesmal hold (20 Pfund) und ich habe bereits die goldene Schuppe :-)
schrieb am

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