Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers - Vorschau - 4Players.de

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Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers (Action) von Nintendo
Das Gamepad als Geister-Kamera
Survival-Horror
Entwickler: Koei Tecmo
Publisher: Nintendo
Release:
Q4 2015
Spielinfo Bilder Videos

Endlich kommt Project Zero wieder in den Westen: Beim fünften Teil der Horror-Reihe mit dem Untertitel Maiden of Black Water hat Nintendo die Entwicklung unter seine Fittiche genommen, daher erscheint das Spiel exklusiv für Wii U. Im verwunschenen Selbstmord-Wald wird das Gamepad zur magischen Kamera, mit der die Geister bekämpft werden. In unserer Vorschau nehmen wir die Bewegungssteuerung und erste Gespenster ins Visier.



Lange Auszeit für westliche Fotografen

Neun Jahre ist es bereits her, seit Project Zero 3: The Tormented auf der PS2 für knisternde Spannung sorgte; Grasshoppers Wii-Ableger von 2008 mit dem Untertitel Mask of the Lunar Eclipse erschien dagegen nur in Japan. Zwischendurch gab es mit Spirit Camera: Das verfluchte Tagebuch auch einen 3DS-Ableger, doch die kurzen und misslungenen Augmented-Reality-Spielchen konnten die Faszination des Originals nicht einfangen. Kein Wunder also, dass Teil 5 von westlichen Fans heiß erwartet wird. Da die Geister nach wie vor mit einer übersinnlichen Camera Obscura bekämpft werden, greifen Tecmo und Co-Entwickler Nintendo zu einem naheliegenden Kniff: Wenn im finsteren Wald eine gequälte Seele auf mich zu wankt, drücke ich schnell den X-Knopf, hebe das Gamepad vor den Fernseher, und behandle seinen Bildschirm wie den Sucher einer Fotokamera. Ein Klick auf die Schultertaste im passenden Moment und der angreifende Geist taumelt zurück, während ich den altmodischen Geisterfilm nachladen kann.

Yuri auf dem Weg zum Schrein.
Typisch japanisch: Die leicht bekleidete Yuri stakst mädchenhaft durch den Wald.
Die Attacke hat ein paar Splitter vom Untoten abgespalten, welche ihn nun jaulend umkreisen. Als sie gerade vor seinen Füßen vorbeischweben, wankt dahinter noch ein weiterer Geist herbei – also drehe ich das Gamepad schnell in die hochkante Portrait-Position und bekomme alle wichtigen Motive aufs Bild. Es blitzt, Schreie erklingen und eigentlich müsste ich die Widersacher jetzt aus ihrer Vorhölle befreit haben. In der Praxis klappt das leider nicht immer wie gedacht, weil sich die hektische Bewegungssteuerung auch mal  unerwartet wegdreht. Ab und zu kommt sie auch mit der übrigen Steuerung ins Gehege, doch dazu später mehr.

Im Frühtau zu Berge…und nie mehr zurück?

Vorher erkläre ich erst einmal, was mich überhaupt in die abgelegene Bergregion verschlagen hat. Die Geschichte dreht sich zunächst um Yuri, ein Mädchen mit übersinnlicher Begabung. Während ihrer Schicht stolpert eine ungewöhnliche Kundin ins traditionelle Café: Das verschüchterte Schulmädchen Fuyuhi vermisst seine Freundin. Die Verschollene hat sich offenbar auf eine Wanderung zum abgelegenen Hikami-Berg begeben, der für Selbstmord-Rituale und das mysteriöse Verschwinden zahlreicher Personen berüchtigt ist (und sogar ein reales Vorbild besitzt). Da Yuris Chefin und übersinnliche Mentorin gerade ebenfalls nicht auffindbar ist, fasst sie sich ein Herz und macht sich persönlich auf die Suche. Später schlüpfe ich auch in die Rolle zwei weiterer Protagonisten.

Nur auf dem Gamepad sieht man genau, was man anvisieren sollte.
Nur auf dem Gamepad sieht man genau, was man anvisieren sollte.
Dank ihres Spürsinns besitzt Yuri eine Art übernatürlichen Navi, den ich per Druck auf LZ aktiviere. Kurz danach sehe ich das weiß leuchtende Nachbild der gesuchten Person. Obwohl sich die Waldwege am Fuße des Berges ein wenig weiter und offener verzweigen als in den linearen Vorgängern, war es zumindest in den ersten Spielstunden kein Problem, zu den passenden Orten zu gelangen. Begebe ich mich einmal zu weit in einen anderen Bereich, dreht sich Yuri sogar automatisch um und erklärt mir, dass sie erst einmal ihrer aktuellen Aufgabe nachgehen will. Auch im verfallenen Gasthof helfen die Kamera und Yuris Sinn fürs Aufspüren weiter – und zwar in Form eines Minispiels. Spürt die Protagonistin übernatürliche Energie, zücke ich den antiken Fotoapparat, visiere auf Knopfdruck an und drehe das Gamepad, bis der Piepston immer hektischer wird. Im passenden Winkel offenbart das Foto einen Hinweis darauf, wo sich der Schlüssel befinden könnte. In diesem Fall ist das anderswo in der abgebrannten und unter Geröll vergrabenen Gaststätte. Neben dem entsprechenden Regal ist als Hinweis ein kleines Püppchen zu sehen. Im späteren Spielverlauf kann es auch helfen, ein Foto zu schießen, das einem anderen aus dem Inventar ähnelt.

 

Kommentare

$tranger schrieb am
Ich freu mich schon drauf. Hatte schon überlegt, an meiner Wii rumzufummeln, als der vierte Teil nicht bei uns rauskam.
Einer der wenigen Titel, die ich vorbestelle ^^
The Antagonist hat geschrieben:Hatte mich mal bei einem Gebrauchtwarenhändler des Vertrauens mit den alten Teilen (1. für Xbox, 2 für Wii) eingedeckt und wollte demnächst mal die Qualitäten der Reihe ergründen. ;)
Sind die Spiele eigentlich für sich abgeschlossen oder macht es (inhaltlich) Sinn, sie in der Reihenfolge des Erscheinens zu spielen? Würde sonst gerne mit Teil 2 einsteigen; dann muss die olle Box vorerst nicht mehr ausgepackt und entstaubt werden. ;)
Bin mal gespannt, warum der jetzige Teil (erstmalig?) ab 18 sein soll. Liegt's an den besagten Kindern im Wald, die man aus"knipsen" muss? :)
Der dritte Teil hat zwar Figuren aus dem ersten Teil, funktioniert aber auch so.
lAmbdA schrieb am
Wenn ich von unberechenbaren Geistern umzingelt bin, wirkt die hektische Bewegungssteuerung des Gamepads einfach nicht verlässlich genug.
Betracht ich pers;nlich als Feauter :D
Mal sehen, vllt. entsaub ich den Kasten doch nochmal for X.
Psykeks schrieb am
Mal eine doofe Frage: Kann man das Spiel auch nur auf dem Gamepad spielen ? Oder muss es auf dem Fernseher laufen ? Hab meine WiiU jetzt im Schlafzimmer stehen und nutze sie eher als "Handheld". Möchte ungern den ganzen Klumbatsch wieder in die Stube stellen.
4P|Benjamin schrieb am
Kannst einsteigen, wo du willst. Die Geschichten sind zumindest so in sich geschlossen, dass du keine Vorkenntnisse brauchst.
schrieb am

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