SpikeOut: Battle Street - Test, Action, Xbox - 4Players.de

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Zehn Jahre ist es her, seit in Diesel Town ein erbitterter Bandenkrieg zwischen Team Spike und Team Inferno für viele blaue Flecken gesorgt hat. Obwohl die Jungs und Mädels der Spike-Truppe damals die Ordnung wieder herstellen konnten, kehrt Inferno-Boss Michael  jetzt mit neuen Kämpfern zurück, um erneut Ärger zu machen. Zu dumm, dass der heldenhafte Spike nicht mehr in dem Städtchen ist. Glück für ihn, Pech für uns, denn so müssen wir uns mit seinem Sohn und anderen Recken in Segas Spikeout Battle Streets herumschlagen.

Sega goes Retro

Ach, was waren das noch für Zeiten, als wir uns in den 90er Jahren mit Final Fight, Double Dragon & Co in den Straßen der Großstadt gegenseitig mit Stahlrohren, Brecheisen und allem, was greifbar war, die Köpfe eingeschlagen und um uns getreten haben? Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2005 und 

Meistens greifen euch mehrere Gegner gleichzeitig an.
Straßenkampfspiele sind in Zeiten von Soul Calibur praktisch ausgestorben oder fristen ein Schattendasein als Bonus in Form des Tekken Force Mode. Mit Spikeout Battle Street bringt Sega für Retro-Freunde ein Prügelspiel auf den Markt, das die alten Zeiten wieder aufleben lassen will. Stellt sich nur die Frage, ob heute noch jemand dazu bereit ist, knapp 50 Euro dafür auszugeben…

Haut auf die Knöpfe!

Das Spielprinzip von Spikeout ist schnell erklärt: Ihr bewegt euch bei multidirektionalem Scrolling durch Abschnitte und hämmert auf die Buttons des Controllers ein, bis euch die Finger abfallen. Jaaaaa, es ist Buttonmashing angesagt! Um wenigstens einen Hauch von taktischen Möglichkeiten einzubauen, könnt ihr einen Schlag in verschiedenen Stufen aufladen oder gleich einen der begrenzt vorhandenen Special-Moves loslassen, um ihn dann an der angreifenden Meute anzuwenden. Eure Gegner haben übrigens den IQ einer DVD-Hülle, gleichen ihre Dämlichkeit allerdings durch massenhaftes Auftreten aus. Besonders ulkig wird’s, wenn sie zusammen mit einem Zwischenboss losprügeln: Kümmert ihr euch dabei zuerst um den Obermotz, nehmen die Handlanger ihre Beine in die Hand und rennen feige davon. Dumm nur, wenn die Areale in beiden Richtungen begrenzt sind und man sich als Spieler kaum einkriegt vor Lachen, wenn die Deppen unaufhörlich gegen die Wände oder Tore rennen, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, sich vielleicht zur Wehr zu setzen. Insgesamt sind die meisten Gegner nicht mehr als Dummys, auf die man problemlos eindreschen kann. Kniffliger wird’s da

So dämlich sich die meisten Widersacher auch verhalten:  End- und Zwischenbosse sind oft harte Brocken! 
schon bei den richtigen Endgegnern, die jeweils am Ende einer Stage auf euch warten. Hier zieht der Schwierigkeitsgrad oft unerwartet kräftig an und verlangt euren Prügelkünsten einiges ab. Werdet ihr an dieser Stelle ausgeknockt, dürft ihr übrigens das KOMPLETTE Level noch einmal von vorne beginnen, denn Rücksetzpunkte sucht ihr in den grafisch eher durchschnittlichen Abschnitten vergeblich.

Die Spielmodi

Bei den Spielmodi habt ihr die Auswahl zwischen einem Story-Modus, Straßenkampf oder einem Training. Abgesehen vom Dummy-Training gibt es bzgl. des Levelaufbaus keinerlei Unterschiede zwischen den beiden Varianten. Während ihr bei der Story die Abschnitte mit einem festgelegten Fighter alleine durchstehen müsst, habt ihr beim Straßenkampf die Auswahl zwischen verschiedenen Figuren und könnt mit bis zu vier Spielern prügelnd um die Häuser ziehen – und das auch via System Link oder über Xbox Live. Allerdings müsst ihr hier auf die Zwischensequenzen verzichten, deren dramaturgische Inhalte und Dialoge selbst GZSZ alt aussehen lassen.
 

  

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