WWE WrestleMania 21 - Test, Sport, Xbox - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Die letztjährige Wrestling-Saison ist an den Xbox-Besitzern vorbei gezogen, während sich PS2- und GameCube-User mit Smackdown vs. Raw einerseits und Day of Reckoning andererseits auf gehobenem Niveau im Ring bekämpfen konnten. Doch die lange Zeit des Wartens ist vorbei: Wrestlemania 21 ist da und möchte dem ruhmreichen Namen alle Ehre machen.

Neues Team, neues Glück

Obwohl WWE Raw 2 auf der Xbox wahrlich kein schlechtes Spiel war, ist es dem japanischen Team von Anchor nicht gelungen, dem Sports Entertainment auf der Xbox ein ähnliches Denkmal zu setzen wie es den Kollegen von Yukes mit Smackdown vs. Raw auf der PS2 gelungen ist.

Aussehen und Verhaltensweise der WWE-Superstars überzeugen und werden gut in Szene gesetzt.
Als Folge wurde bei THQ ein radikaler Schnitt vollzogen und für das neueste WWE-Projekt auf der Microsoft-Konsole mit Wrestlemania nicht nur ein neuer Titel, sondern mit den Tao Feng-Machern von Studio Gigante auch ein frisches Team mit der Aufgabe betraut. Doch kann sich die Gruppe um John Tobias mit den WWE Superstars die Lorbeeren verdienen, die ihr für das nur eingeschränkt gelungene Erstlings-Prügelwerk verwehrt blieb? Anders gefragt: Kann Studio Gigante mit seinem erst zweiten Projekt die hohen Erwartungen der WWE-Fans erfüllen?

Über den Konsolen-Zaun geschaut

Eifrigen Spielern der WWE-Produkte wird bereits nach kurzer Zeit auffallen, dass sich Wrestlemania 21 darum bemüht, erfolgreiche Elemente der letzten GameCube- und PS2-Inkarnationenen der Mattenkämpfer zu einem neuen Rundum-Glücklich-Paket zu vereinen:
Die lineare Kampagne, die ihr mit einem im Editor selbst erstellten Kämpfer bewältigen müsst, erinnert an Day of Reckoning. Ergänzt wird sie allerdings durch umfangreiche Sprachausgabe, für die alle im Spiel vorkommenden Superstars ins Studio gezerrt wurde und die man bereits aus Smackdown vs. Raw kennt. Im Gegensatz zur PS2 wurde hier allerdings auf ein sowohl technisches als auch inhaltlich hohes Niveau der Spracher geachtet. Die Zeiten, in denen sich Kurt Angle mit einer Hetztirade in einer voll besetzten Halle anhörte wie Mike Krüger in der Hinterhofgarage, sind vorbei: Sowohl Sprache als auch Umgebung sowie Zuschauer-Reaktionen sind gut abgemischt und aufeinander abgestimmt, so dass umgehend TV-Atmosphäre aufkommt, die von keinem anderen WWE-Titel geboten wird.

Dank Legenden wie Mankind und zahlreicher Matchtypen lassen sich auch Klassik-Matches wie das Hell in the Cell vom King of the Ring 1998 nachspielen!

Nah am TV

Überhaupt muss man sagen, dass die Präsentation der Matches samt Einmärschen ein echter Hingucker ist: Die Modelle der Wrestler sehen ihren realen Gegenstücken bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Chris Jericho) nicht nur verteufelt ähnlich, sondern zeigen sogar identische Verhaltensmuster. Beim Kampfgeschehen können die Animationen ebenfalls überzeugen und werden durch fernsehgerechte Wechsel der Kameraposition entsprechend in Szene gesetzt. Allerdings plagt Wrestlemania 21 das gleiche Problem wie seine Xbox-Vorgänger: Im Vergleich zu den PS2-Kollegen wirkt der Spielablauf langsam und bei weitem nicht so dynamisch wie in Smackdown vs. Raw.

Wenn man jetzt allerdings davon ausgeht, dass sich Studio Gigante ähnlich wie bei Raw 2 auf einen simulativen Spielcharakter gestürzt hat, liegt man falsch: Der Schwerpunkt liegt auf eingängiger Action, was durch die gute Steuerung und das innovativen Konter-System nahezu perfekt unterstützt würde – wenn nur die Action nicht so behäbig abliefe.

Fehler im System

Und so gut wie sich das Konter-System anhört, ist es in der letzten Instanz leider auch nicht: Zwar ist es möglich, mit gutem Timing wirklich jede Attacke des Gegners zu blocken und in einen Gegenangriff umzulenken, doch um sich dieses Timing anzutrainieren, ist mehr als bloße Geduld nötig. Auf einem niedrigen Schwierigkeitsgrad könnt ihr euch das Zeitfenster sogar anzeigen lassen, in dem ihr die richtige Taste drücken müsst, um den Konter zu starten. Doch egal, wie sehr man sich bemüht, seine Aktion in diesem Fenster zu initiieren, hat man nie das Gefühl, dass man die Konter-Möglichkeiten beherrscht. Das Ergebnis ist: Frust. Denn auch die KI ist nicht das Gelbe vom Ei. Mal reagiert sie übermenschlich, mal gar nicht und ein weiteres Mal geht sie in eine Aktionsschleife, aus der es für euch kein Entkommen gibt. Die Raw-Vorgänger waren vielleicht spielerisch nicht voll ausgereift, aber sie blieben wenigstens immer fair.

 

       

Kommentare

Kohr schrieb am
Also wenn man sich das spiel kauft is es am anfang richtig geil, aber nach und nach merkt man das es einfach nur grotten schlecht ist.
+ guter Story Modus (die echten Stimmen usw.)
+ eine tolle Grafik
- viel zu wenig moves und kleidung beim Wrestler zusammenstellen
- es läuft alles viel zu langsam
- Grafikfehler z. B. bei running moves fliegen die wrestler manchmal alleine in der Luft herum
- die Wrestler stehn alle gleich da
- manche moves schauen einfach nur bekloppt aus (auch Finisher)
- nur sehr wenig auf die einzelnen Wrestler spezialisiert, (also die Moves) außer beim Einmarsch
- das Kontersystem is manchmal richtig nervig
- der Computergegner nervt immer indem er einem immer wieder pinnen will.
Ich würde das spiel nur empfehlen wenn man keine PS2 oder einen Game Cube bestitzt (die besten Wrestlingspiele sind und ist die Smackdownreihe vom ersten bist zum letzten)
Als letztes, nichts gegen dich Mathias, aber ich finde du hast das Spiel mit 75% und 80% zu hoch angesetzt.
schrieb am

Facebook

Google+