Fazit
Runaway: A Twist of Fate beginnt interessant, hängt in der Mitte durch, um dann in Richtung Schluss wieder Fahrt aufzunehmen. Zunächst sticht einem die scharf gezeichnete Umgebung ins Auge, die einen stimmungsvollen Herbst inszeniert. In dieser eher realistischen als quietschbunten Comicwelt macht es einfach Spaß, dem Geheimnis um Bascos Verschwinden nachzugehen. Die Frustgrenze wird dieses Mal weniger oft erreicht als im Vorgänger, weil die Rätsel unterm Strich machbarer sind: Es werden keine übertriebenen Dinge verlangt, es gibt eine Hot-Spot-Anzeige und wenn man hängt, hilft einem der kleine Kerl aus dem Off. Zudem machen Brian und Gina eine sehr gute Figur, wenn sie sich durch die Szenen rätseln, was auch durch die coolen Filme unterstrichen wird. So könnte es eigentlich weiter gehen bis zum Schluss und eine gute Wertung wäre greifbar, aber dann schwächelt das Abenteuer. Der Mittelteil, wo man den Mord am Colonel untersucht, entfaltet keine hohe Motivation mehr. Man fragt sich zu oft, was das eigentlich soll, was man gerade macht und warum über so viel Unwichtiges gequatscht wird. Zudem bringt einen die Hilfe nicht immer weiter, weil die Kommentare undurchsichtig sind oder man Orte aufgrund fehlender Übersicht nicht findet. Um an wichtige Informationen zu kommen, muss man oft in ausuferndes Geschwätz einsteigen, obwohl es einen gar nicht interessiert. So verging mir in der Mitte des Spiels die Lust an diesem Abenteuer und den Rest der Strecke bis zum Finale habe ich mich regelrecht geschleppt. Schade, dass man den Schwung des Einstiegs nicht halten konnte.Pro |
Kontra |
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Gina und Brian spielen |
Mittelteil hängt durch |
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meist machbare Rätsel |
manche Ausgänge/Gegenstände schwer zu finden |
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umfangreiche Dialoge |
viel unwichtiges Geschwätz |
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spleenige Typen |
Hilfe hilft nicht immer |
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witzige Spielhilfe |
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Sonstiges |
Sonstiges |
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schöne Comicwelt |
Installation dauert ewig |
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ein Hauch realistischer als Vorgänger |
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schmissige Zwischensequenzen |
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Gespräche lassen sich abkürzen |
PC
„Nach gutem Beginn fällt die Spannung im Mittelteil deutlich ab. Immerhin sind die Rätsel machbarer als beim Vorgänger. ”
Kommentare
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Zitat:
ja es gibt eine Hot-Spot-Anzeige, aber die zeigt gar nicht alle Ausgänge an. Wenn ein Raum in mehrere Ansichten zerfällt wie etwa der Friedhof, dann ist es schwer zu sehen, wo's weitergeht, da ein Pfeil fehlt. So habe ich in der Anstalt im Aufenthaltsraum erst nach geraumer Zeit [...] span class="Quote">Zitat:
Zitat:
ja es gibt eine Hot-Spot-Anzeige, aber die zeigt gar nicht alle Ausgänge an. Wenn ein Raum in mehrere Ansichten zerfällt wie etwa der Friedhof, dann ist es schwer zu sehen, wo's weitergeht, da ein Pfeil fehlt. So habe ich in der Anstalt im Aufenthaltsraum erst nach geraumer Zeit rausgefunden, dass es da hinten noch weitergeht. Das ist besonders ärgerlich, wenn man wichtige Dinge deshalb nicht findet. Naja, sicherlich ist das ein kleiner Kritikpunkt - mehr aber auch nicht. Zitat:
Wenn sich die Akteure schon über Gott und die Welt unterhalten, dann muss das auch so gemacht sein, dass man es gern verfolgt. Genau das ist hier nicht der Fall. Es gibt einige Gespräche, die tödlich langweilig sind. Im Vorgänger waren die wenigstens immer noch einigermaßen witzig, hier fehlt der Humor oft. Reine Geschmackssache. Mir haben die Dialoge, die auch nie zu lang waren, zugesagt. Genau das ist das Problem von eurem völlig unzureichenden Bewertungssystem: Alles ist rein subjektiv hier. Gefällt dem Tester ein Spiel nicht, lässt es sich so leicht schlechtreden. Und genau das werfe ich Ihnen bei dieser Review vor. 70% sind eine unverschämte, nicht nachvollziehbare Bewertung! Und das sage ich nicht, weil ich alles toll finde an Runaway 3... -
Hi, finde das Spiel auf jeden Fall besser als 70%. Runaway ist meiner Meinung nach eine der besten Adventure Serien der letzten Jahre. Teil 1 war genial, Teil 2 kam da leider nicht ganz heran (oh Gott, ich darf nicht an den letzten Akt denken) und Teil 3 hebt die Fahne wieder nach oben. Das [...] Hi, finde das Spiel auf jeden Fall besser als 70%. Runaway ist meiner Meinung nach eine der besten Adventure Serien der letzten Jahre. Teil 1 war genial, Teil 2 kam da leider nicht ganz heran (oh Gott, ich darf nicht an den letzten Akt denken) und Teil 3 hebt die Fahne wieder nach oben. Das einzig negative was mir bis jetzt aufgefallen ist, betrifft die leicht geänderte Steuerung genüber den Vorgängern (z.B. Zugriff auf das Inventar, Cursorgrafik). Leute, warum sind wir nicht froh dass es noch so tolle Point & Click Adventures gibt wie dieses oder Tunguska, Black Mirror und The book of unwritten tales?
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Ich lese schon länger 4players, habe mich nun aber auch wegens des Runaway-Reviews angemeldet. Und ich habe selten über ein Testergebnis dermaßen den Kopf schütteln können. Leider offenbart dieser Test mal wieder das Grundproblem des 4players-Bewertungsystems: Da es keine echten [...] Ich lese schon länger 4players, habe mich nun aber auch wegens des Runaway-Reviews angemeldet. Und ich habe selten über ein Testergebnis dermaßen den Kopf schütteln können. Leider offenbart dieser Test mal wieder das Grundproblem des 4players-Bewertungsystems: Da es keine echten Bewertungskategorien gibt (Grafik, Sound, Atmo, Steuerung, etc.) ergibt sich die Wertung nur aus den subjektiven Eindrücken des Testers. Da genügt dann ein Schwachpunkt in einem Bereich, um gleich alles einzureißen. Mir kommen die 4players-Wertungen daher oftmals rein subjektiv vor, während andere Magazine wenigstens Bewertungskriterien und das zustande kommen der Wertung halbwegs transparent gestalten Hier bekommt Runaway 3 lausige 70%. Da fragt man sich schon, was an diesem Spiel dermaßen kritikwürdig ist, dass es nur 70% und ein "befriedigend" verdient. Der Tester nennt als Hauptkritikpunkt den Mittelteil des Spiels, der hinsichtlich der Story langweilig sei. Großartig begründet wird dies nicht. Ich halte diesen Kritikpunkt, der offenbar zu der dürftigen Einschätzung des gesamten Spiels nahezu allein führt, für äußerst subjektiv. Mir hat auch der Mittelteil gefallen und ich mag es, wenn Phasen der Ruhe und Phasen der Anspannung abwechseln. Und auch die Rätsel sind im Mittelteil gut. Und nun? Ich würde mir mal wünschen, der Tester würde das Spiel mal mit Schulnoten in folgenden Kriterien bewreten: Grafik Sound Umfang Story Charaktere Schauplätze Handhabung Rätseldesign Ich bin mir sicher, dann würde es schwer werden, da noch ein "befriedigend" in der Summe raus zu basteln. Einige der anderen Kritikpunkte sind nachvollziehbar, jedoch Marginalien. Komischerweise habe ich z. B. alle Orte auf Anhieb gefunden. Komischerweise hat mir die Rätselhilfe in 2-3 Fällen gut weiter geholfen und ich fand das System innovativ. Spätestens bei der umfassenden Kritik am Hilfssystem beschleicht mich der Eindruck, dass dem Tester das Spiel persönlich nicht zugesagt hat und hier dann versucht wird, Dinge absichtlich auf Basis von Kleinigkeiten schlecht zu reden. Im Falle der Rätselhilfe hätte der Hersteller diese wohl besser weggelassen - dann hätte der Tester wohl weniger zu meckern gehabt. merkt jmd. das Problem? Da fehlt teilweise jedes gesunde Maß. Wenn man die Rätselhilfe dermaßen pingelig kritisiert, müsste man fairerweise ihren innovativen Charakter und ihre Vorzüge besonders deutlich betonen. Alles andere ist einfach nicht OK, da die Rätselhilfe in der Summe gut ist und nicht dürftig, wie es uns der Tester weißmachen will. Leider ist mir das gezielte Schlechtreden von Spielen anhand eines einzlenen, meist rein subjektiven Hauptkritikpunktes schon bei mehreren 4players-Testberichten bereits aufgefallen (Black Mirror 2, TR Underworld, Risen. etc). Insgesamt kann ich nur sagen, dass mich 4players einmal mehr enttäuscht hat. Hier wurde ein Spiel mal wieder förmlich verrissen, dass sehr viel zeimlich gut und einiges sogar klasse macht. Grafik, Sound, Steuerung und Rätsel sind gut bis sehr gut, die Story maximal in Teilen nicht ganz überzeugend. Daraus einen halben Weltuntergang zu machen, ist fast schon dreist. Ich bin kein Freund davon, mich über 83%, 86% oder 88% zu streiten, aber 70% für ein dermaßen gutes Spiel zu geben, ohne dies faktisch halbwegs untermauern zu können, ist einfach ein Armutszeugnis des Testers, der leider schon oft durch fragwürdige, nicht nachvollziehbare Reviews aufgefallen ist. Ich kann mir solche Tests nur damit erklären, dass 4players sich mit besonderen Wertungen hervorzuheben versucht: Wer auffällt, ist im Gespräch! Oder bestimmte Tester sind schlicht inkompetent und wissen nicht, was sie tun. Schade, da mir diese Seite abgesehen von den teilweise miserabeln Tests gut gefällt :( MK

