Fire Emblem Fates: Kontroverse Szene wird im Westen abgeändert - 4Players.de

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Taktik-Rollenspiel
Publisher: Nintendo
Release:
20.05.2016
20.05.2016
Test: Fire Emblem Fates
86

“Fire Emblem Fates ist ein episches Biest. Ich verabscheue seine alberne Fratze, aber wenn es die rundentaktischen Krallen ausfährt, liebe ich es.”

Test: Fire Emblem Fates
86

“Fire Emblem Fates ist ein episches Biest. Ich verabscheue seine alberne Fratze, aber wenn es die rundentaktischen Krallen ausfährt, liebe ich es.”

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Fire Emblem Fates: Kontroverse Szene wird im Westen abgeändert

Fire Emblem Fates (Rollenspiel) von Nintendo
Fire Emblem Fates (Rollenspiel) von Nintendo - Bildquelle: Nintendo
Beim Taktik-Rollenspiel Fire Emblem Fates werden Intelligent Systems und Nintendo für die anstehende Veröffentlichung in westlichen Gefilden eine Szene abändern, die bereits kontrovers diskutiert wurde. Das hat ein Nintendo-Sprecher gegenüber dem Magazin Nintendo World Report bestätigt. Die besagte Szene, die thematisch in Richtung Homosexualität und Drogenmissbrauch tendiert, soll es in Europa und den USA nicht geben.

"In the version of the game that ships in the U.S. and Europe, there is no expression which might be considered as gay conversion or drugging that occurs between characters."


In der japanischen Version erreicht man die beste Verbindung zweier Charaktere, indem man sie in Kämpfen miteinander verknüpft. Oft endet die zunehmende Harmonie dann in einem Heiratsantrag. Die weibliche Figur Soleil steht allerdings auf Frauen und wird in ihrer Nähe sowohl nervös als auch schwach. Als Folge dessen fürchtet sie, dass sie selbst keine "starke und coole Frau" sein kann.

Deshalb mischt der männliche Protagonist ohne ihr Wissen ein magisches Pulver in ihr Getränk, durch das Soleil Frauen als Männer wahrnimmt und umgekehrt, um locker mit der verfälschten Damenwelt "zu üben". Als der Zauber nachlässt, findet sie den männlichen Protagonisten trotzdem anziehend und macht ihm sogar einen Heiratsantrag. Dabei sagt sie, dass sie sich zwar in die weibliche Version von ihm verliebt hätte, aber ihn jetzt auch als Mann lieben würde.

Viele Spieler interpretierten diesen Handlungsverlauf nicht nur als Missbrauch, bei dem ein Gegenüber bewusst (und ohne Einverständnis) unter Drogen gesetzt wurde. Auch wirkte auf Nutzer die Szene wie ein Therapieversuch, bei dem die Sexualität von Homosexuellen wieder umgekehrt werden soll - eine Methode, die sich offenbar bei manchen religiösen Organisationen einer großen Beliebtheit erfreut, um die Schäfchen wieder auf Hetero umzupolen.

Nintendo gab noch keine Details, wie genau man die besagte Szene für Europa und die USA umschreiben bzw. abändern will.

Letztes aktuelles Video: E3-Trailer 2015


Quelle: Nintendo World Report

Kommentare

Wigggenz schrieb am
Zensur sollte im nicht-juristischen Sprachgebrauch weit zu verstehen sein, wie ich finde.
Im Grunde könnte man immer, wenn ein Künstler sich durch äußere Faktoren genötigt sieht, sein Werk von seiner Vorstellung zu entfernen, von Zensur sprechen. Anpassungen für einen bestimmten Markt aus Sittlichkeitsgründen etwa. Natürlich sind die Grenzen fließend, innere von äußeren Faktoren zu trennen, aber so ist nunmal das Leben.
Und auch im juristischen Sprachgebrauch sollte man sich mal überlegen, wie man den Zensurbegriff definiert... denn die momentan herrschende recht streng formale Definition greift definitiv zu kurz...
greenelve schrieb am
sabienchen hat geschrieben:...Siehste das ist Ironie.. :wink:

Das ist ne Ausrede. :wink:
sabienchen schrieb am
greenelve hat geschrieben:
sabienchen hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben:Was deine Definition von Zensur betrifft, das bezieht sich auf deine Aussage, während des Schaffens kann es nie zu Zensur kommen, wenn der Erschaffer die Änderung selber will. Dem widerspricht der vorauseilende Gehorsam bei Zensur. Nur mal so... :oops:

Ich keine Definition für diesen Begriff gegeben...^.^'
Selbstzensur ist keine wirklich freiwillige Anpassung die ein Künstler an seinem Werk vornimmt.
Es ist vorauseilender Gehorsam, der aus einem "gefühlten" Zwang resutliert.
Nur mal so... :Häschen:

Wenn du mal grad nicht definierst, was dann? :Häschen:

...Siehste das ist Ironie.. :wink:
greenelve schrieb am
sabienchen hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben:Was deine Definition von Zensur betrifft, das bezieht sich auf deine Aussage, während des Schaffens kann es nie zu Zensur kommen, wenn der Erschaffer die Änderung selber will. Dem widerspricht der vorauseilende Gehorsam bei Zensur. Nur mal so... :oops:

Ich keine Definition für diesen Begriff gegeben...^.^'
Selbstzensur ist keine wirklich freiwillige Anpassung die ein Künstler an seinem Werk vornimmt.
Es ist vorauseilender Gehorsam, der aus einem "gefühlten" Zwang resutliert.
Nur mal so... :Häschen:

Wenn du mal grad nicht definierst, was dann? :Häschen:
sabienchen schrieb am
greenelve hat geschrieben:Btw. wurden die Animationen bei SF5 nicht nach einem Aufschrei im Internet entfernt. Es gab einen Aufschrei nach dem Entfernen.

Da hab ich bspw. bezüglich dem CrotchShot bei Cammy anderes gelesen.. :wink:
greenelve hat geschrieben:Was deine Definition von Zensur betrifft, das bezieht sich auf deine Aussage, während des Schaffens kann es nie zu Zensur kommen, wenn der Erschaffer die Änderung selber will. Dem widerspricht der vorauseilende Gehorsam bei Zensur. Nur mal so... :oops:

Ich keine Definition für diesen Begriff gegeben...^.^'
Selbstzensur ist keine wirklich freiwillige Anpassung die ein Künstler an seinem Werk vornimmt.
Es ist vorauseilender Gehorsam, der aus einem "gefühlten" Zwang resutliert.
Nur mal so... :Häschen:
schrieb am

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