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Activision Blizzard: Loslösung von Vivendi abgeschlossen

Activision Blizzard (Unternehmen) von
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Wie Activision Blizzard mitteilt, hat man heute das abgeschlossen, was man im Sommer angekündigt hatte: Der Publisher hat sich aus der Umklammerung von Vivendi gelöst. Der französische Medienkonzern hatte bisher über 60 Prozent der Anteile an dem Unternehmen gehalten, welches 2008 durch Zusammenführung von Activision und Vivendi Games geformt wurde.

Activision Blizzard greift dafür tief in die eigene Kasse und zahlt insgesamt 5,83 Mrd. Dollar. Weitere 2,34 Mrd. Dollar kommen von einer Investmentfirma namens ASAC II LP, welche von den Bobby Kotick (Geschäftsführer von Activision Blizzard) und Brian Kelly (alter Kotick Weggefährte und Aufsichtsratsmitglied bei Activision Blizzard) geleitet wird. 

Im Rahmen des Deals wechseln 429 Mio. Aktien den Besitzer. Vivendi hält nach dem Verkauf immer noch 12 Prozent am Publisher, wird die 8,2 Mrd. Dollar aber gut für den Abbau des eigenen Schuldenbergs verwenden können.

"Activision's stock purchase was financed with a combination of approximately $1.2 billion of domestic cash on hand and recently issued debt, including $1.5 billion of 5.625% senior notes due 2021, $750 million of 6.125% senior notes due 2024, and a $2.5 billion seven-year term loan facility. The entire $4.75 billion of debt financing has a weighted average annual interest rate of less than 5%.

"With the completion of this transaction we open a new chapter in the history of Activision Blizzard," Mr. Kotick said. "We expect immediate shareholder benefits in the form of earnings-per-share accretion and strategic and operational independence. Our audiences and our incredibly talented employees around the world will benefit from a focused commitment to the creation of great games. Our shareholders and debt holders will have the benefit of an energized, invested, deeply committed management team focused on generating long-term, superior returns and effectively managing our capital structure."

Quelle: ATVI

Kommentare

schefei schrieb am
JoniSaid hat geschrieben:
Tom_Magnum hat geschrieben:Bei solchen Meldungen kann ich nur noch den Kopf schütteln. Ich bin sicher nicht neidisch oder sozialistisch angehaucht...aber wenn sich sich solche Mrd.-Beträge auf wenigen Einzel-Personen und Firmen verteilen...und der Rest der Welt schreit vor Wirtschaftskrisen und Shut-Downs...
Sorry, auf unserer Welt läuft finanztechnisch seit vielen Jahrzehnten alles schief...

Weil ein Unternehmen mit 5000 Mitarbeitern und 5 Milliarden Jahresumsatz einen Milliardenbetrag stemmen kann?

Vielleicht meinte er auch Koticks Investmentfirma ASAC II LP, ich konnte zwar auf die schnelle nichts darüber finden, aber ich bin mir sicher das die keine 5000 Menschen beschäftigt. :?
Baralin schrieb am
TaLLa hat geschrieben:
Baralin hat geschrieben:Na dann. Zeit, für gute Spiele.

Der Zug ist bei denen schon lange abgefahren.

Ja, ich fürchte, das dem so ist. MMO, RTS, H&S, das ist alles nur noch mehr desselben. Wird Zeit für einen Knaller.
Creepwalker schrieb am
TaLLa hat geschrieben:
Baralin hat geschrieben:Na dann. Zeit, für gute Spiele.

Der Zug ist bei denen schon lange abgefahren.

Bei dir ist er nie angekommen. :twisted:
TaLLa schrieb am
Baralin hat geschrieben:Na dann. Zeit, für gute Spiele.

Der Zug ist bei denen schon lange abgefahren.
Boesor schrieb am
Tom_Magnum hat geschrieben:Bei solchen Meldungen kann ich nur noch den Kopf schütteln. Ich bin sicher nicht neidisch oder sozialistisch angehaucht...aber wenn sich sich solche Mrd.-Beträge auf wenigen Einzel-Personen und Firmen verteilen...und der Rest der Welt schreit vor Wirtschaftskrisen und Shut-Downs...
Sorry, auf unserer Welt läuft finanztechnisch seit vielen Jahrzehnten alles schief...

Was schief läuft (allerdings nicht schon seit jahrzehnten) ist, dass gerade große Unternehmen nicht vernünftig besteuert werden und entsprechende (Auslands)schlupflöcher nutzen können. (z.B. Google)
Ein Unternehmen wie Activision, welches sein geld ja nicht mit Ausbeutung oder hohen preisen auf lebenswichtige Güter wie z.B. lebensmittel verdient (hallo nestle!) soll gerne soviel geld zusammenraffen wie sie können, aber eben auch einen entsprechenden Steueranteil an die gesellschaft abführen.
letzteres ist global leider nicht mehr gesichert.
schrieb am

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