Band Hero: gc-Eindruck: Jammen? Drummen? - 4Players.de

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Musikspiel
Publisher: Activision
Release:
06.11.2009
06.11.2009
06.11.2009
06.11.2009
20.11.2009
Test: Band Hero
76
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gc-Eindruck: Band Hero

Band Hero (Geschicklichkeit) von Activision
Band Hero (Geschicklichkeit) von Activision - Bildquelle: Activision

Guitar Hero, Rock Band, Singstar, Rock Revolution und wie sie nicht alle heißen – langsam wird es selbst für Peripherie-Profis schwer, die komplette Übersicht zu behalten. Dieses Dilemma wird sich in Zukunft nicht verbessern, denn Activision hat mit Band Hero bereits die nächste Marke in der Pipeline. Die richtet sich allerdings weniger an das DragonForce-verwöhnte Experten-Publikum der Schrammel-Giganten, sondern vielmehr als den Top 10-Trällerer: Maroon 5, Jackson Five, Lily Allen und Cheap Trick sind nur einige der Namen, die sich auf der 65 Songs umfassenden Trackliste finden.

Das Spiel geht in jeder Hinsicht deutlich in Richtung Pop: Von der Songauswahl über das flippige Charakterdesign bis zur Ausleuchtung der Bühne spricht alles für eine Extraladung Kaugummi.  Guitar Hero-Kenner werden allerdings das eine oder andere Déjà-Vu erleben, denn die vorgefertigten Figuren sind teilweise der Serie entnommen – wurden allerdings ebenfalls in Richtung Pop gestylt. Doch keine Bange: Wer eine echte Herausforderung sucht, der wird sie auch hier finden: Der seit GH: Metallica bekannte Expert Plus-Modus findet sich auch in Band Hero. Auch einige erst für Guitar Hero 5 geplante Feature findet seinen Weg in das Spiel: Man kann jederzeit mit einem beliebigen Instrument ein- und aussteigen, außerdem lassen sich Gitarre, Schlagzeug, Drum und Mikrofon frei mischen und verteilen.

Während der Präsentation gab es die Wii- und DS-Fassung zu sehen – und das mit gutem Grund. Denn beide lassen sich auf bisher ungeahnte Art und Weise miteinander verbinden: Die einfachste Variante ist die, auf den DS eine kleine Applikation zu laden, mit der man vom Handheld aus die Playlist auf Wii beeinflussen kann. Der DS-Freund wählt aus allen vorhandenen Songs seine Favoriten aus, bringt sie in eine beliebige Reihenfolge und überträge diese Auswahl dann auf Wii – eine visuelle Bestätigung später ist diese Liste dann bindend. Viel interessanter ist allerdings der "Roadie-Modus": Hier können sich zwei DS-Spieler darum balgen, den Wii-Artisten das Leben leichter bzw. schwerer zu machen. Während die nämlich auf der virtuellen Bühne alles geben, müssen die DS-Helferlein hinter Bühne allerlei Minigames bewältigen: gegnerische Lautsprecher zerstören, die befreundete Gitarre neu besaiten, die gegnerische verstimmen, die Lautstärke auf 11 hochkurbeln oder Flammen auspusten – sehr witzig anzusehen und intuitiv zu steuern. Darüber hinaus gibt es auf dem DS 200 nicht näher definierte Achievements, die zum Teil auch darauf beruhen, dass man den Handheld mit der Wii verbindet und spezielle Herausforderungen herunterlädt.

Wer bislang seinen DS mit den verschiedenen Versionen von Guitar Hero On Tour gefüttert hat, der weiß um den Guitar Grip-Controller Bescheid. Mit Band Hero kommt noch eine weitere Peripherie dazu, die wie eine Schlangenhaut um den DS gewickelt wird: Der Drum Controller. Liegt er erstmal auf den Tasten, kann man drauflos trommeln, ein leichter Widerstand ermöglicht fröhliches Stylus-Dreschen. Auch die Kombination mit dem Guitar Grip ist möglich (er liegt dem Spiel in der vollständigen Version ebenfalls bei), wenngleich der arme Handheld dann etwas überfrachtet aussieht. 30 Songs stehen zur Auswahl, typischerweise wird die Hälfte davon wieder dem europäischen Musikgeschmack angepasst. Und alle lassen sich nicht nur schrammeln und drummen, sondern auch singen: Wer Lust verspürt, den DS in der Nähe seines Mundes zu platzieren, kann ganz wie bei Singstar drauflos trällern – ist die Stimme laut genug, erkennt die Software zuverlässig die Tonhöhe. Aber auch wer kein Goldkehlchen ist, muss nicht befürchten, vom Programm rausgeschmissen zu werden: Versagen ist auf dem DS nicht möglich, jede einzelne Spielvariante ist "Fail Safe". Das dürfte besonders in einer Gruppe Musik-Frischlinge gut ankommen, denn genügend Module vorausgesetzt dürfen bis zu vier Spieler mit- und gegeneinander antreten. Bonusfeature für Wii-Künstler: Ein "Sing Along"-Modus genannter Karaoke-Bereich, in dem man seine Lieblingssongs ganz ohne Instrumentenzwang nach Herzenslust in die Welt hinaus schreien darf – auch hier ohne die Möglichkeit, zu versagen.

gc-Eindruck: gut


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