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Microsoft: Bach & Allard treten ab

Microsoft (Unternehmen) von Microsoft
Microsoft (Unternehmen) von Microsoft - Bildquelle: Microsoft
Schon seit ein paar Tagen war gemunkelt worden, dass Microsofts Entertainment & Devices-Sparte einige Umwälzungen bevorstehen, jetzt bestätigte der Konzern selbst: Robbie Bach, der langjährige Präsident der Division, zu der auch die Xbox-Gruppe gehört, wird sich Ende des Jahres aus dem Unternehmen zurückziehen - pünktlich zum Stapellauf von Windows Phone 7 und Natal.

Er wolle mehr Zeit mit seiner Familie verbringen und sich außerdem einigen ehrenamtlichen Tätigkeiten widmen, so Bach, der das Unternehmen somit nach über 22 Jahren verlassen wird. Einen direkten Ersatzmann wird es vorerst nicht geben. Don Mattrick, der als Leiter der Interactive Entertainment Business-Gruppe die Fäden hinsichtlich der Konsolen- und Spieleunterfangen in der Hand hält, soll zukünftig Steve Ballmer direkt unterstellt sein.

Laut einer Kotaku-Quelle könnten Microsofts Pläne für die nächste Generation Einfluss auf Bachs Abgang gehabt haben. Um die Konzipierung und Vorbereitung des Xbox 360-Nachfolgers zu betreuen und zu koordinieren, hätte sich der E&D-Boss mindestens drei weitere Jahre an das Unternehmen binden müssen. Bach selbst wäre aber nur noch bereit dazu gewesen, maximal ein Jahr seiner Tätigkeit nachzukommen.

Microsoft gab außerdem bekannt, dass J Allard die Firma nach 19 Jahren verlassen wird. Allard war einer der Schlüsselfiguren bein Einstieg des Softwaregiganten in das Konsolengeschäft und gilt als einer der Väter der Xbox. In den jüngeren Vergangenheit war er als Senior Vice-President of Design und Development in der E&D-Division für Produkte wie den (nach wie vor eher erfolglosen und hierzulande nicht mal erhältlichen) Zune verantwortlich gewesen.

Zuletzt hatte er an Microsofts Courier-System gearbeitet - das Unternehmen entschied sich aber letztendlich dafür, den Tablet-PC zu beerdigen, bevor er überhaupt offiziell angekündigt wurde. Der Unmut über jenen Beschluss soll einigen Berichten zufolge auch einer der Hauptgründe dafür sein, dass Allard seinem einstigen Arbeitgeber den Rücken gekehrt hat. Laut Angaben Steve Ballmers soll er dem Unternehmen allerdings in beratender Funktion weiterhin zur Verfügung stehen.

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