Medal of Honor: Bundeswehr: "Es ist widerwärtig" - 4Players.de

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Military-Shooter
Publisher: Electronic Arts
Release:
14.10.2010
14.10.2010
14.10.2010
Test: Medal of Honor
70

“Keine ernste Konkurrenz für Call of Duty: EA orientiert sich zwar am Vorbild, aber kann es weder inhaltlich noch technisch erreichen.”

Test: Medal of Honor
73

“Mit einer deutlich besseren Technik kämpft sich die PC-Fassung im direkten Vergleich nach vorne.”

Test: Medal of Honor
70

“Mit enttäuschender Technik und extrem kurzer Kampagne landet MoH nur im Mittelfeld. Unterhaltsamer ist der Mehrspielermodus.”

Leserwertung: 67% [34]

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Medal of Honor - Kritik von der Bundeswehr und aus England

Medal of Honor (Shooter) von Electronic Arts
Medal of Honor (Shooter) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts

Die Kontroversen und kritischen Stimmen zu Medal of Honor reißen nicht ab (wir berichteten; gc-Eindruck). Wieder geht es darum, dass es im Mehrspielermodus möglich ist, neben der US-Armee auch die Taliban zu spielen. Diesmal äußerte sich der Bundeswehrverbandssprecher Wilfried Stolze gegenüber Focus und sagte bestürzt: "Es ist widerwärtig, so ein Spiel auf den Markt zu bringen, während in Afghanistan Menschen sterben." Einen Schritt weiter geht der britische Verteidigungsminister Liam Fox, der die Einzelhändler darum bittet, das Actionspiel nicht in ihr Sortiment aufzunehmen, schließlich seien die Taliban dafür "verantwortlich, dass Kinder ihre Väter und Frauen ihre Ehemänner verloren hätten".

Publisher Electronic Arts reagierte bereits und ein Firmensprecher entgegnete gegenüber Focus: "Wenn aktuelle Gewalt in Büchern, Filmen oder im TV thematisiert werden darf, warum nicht auch in einem Game". In Großbritannien gab es ähnliche Kommentare von EA, denn jeder Konflikt habe zwei Seiten und "wir geben den Spielern die Chance, beide Seiten zu spielen. Die meisten von uns machen dies bereits, seit sie sieben Jahre alt sind: Einige sind die Polizisten, die anderen die Räuber".


Quelle: Focus, Yahoo

Kommentare

Wulgaru schrieb am
8492nd hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:
8492nd hat geschrieben: schießwütige Folterknechte auf Abenteuerurlaub jedoch schon.
Das wiederum. ist natürlich eine viel objektivere Darstellung als die Glorifizierung von US-Soldaten. :wink:
Gleiches mit Gleichem bekämpfen :P Natürlich sind nicht alle US Soldaten Hulks mit MGs, aber nicht alle Taliban sind kinderfressende Frauenschläger.
Sagen wir mal so...Menschen sind immer Menschen und keine Monster, was sie tun ist das entscheidende. Ich würde eher sagen das afghanische Volk besteht nicht nur aus den Taliban, bei den Taliban kannst du glaube ich nicht mehr ganz so gut zwischen "wie du und ich" und "Terrorist" identifizieren. Das ist ja das perfide.
Wenn es so gehen würde: Westen gegen Afghanistan, aber es geht leider um "alle" gegen Taliban...
Im ersten Falle wäre die Situation übersichtlicher und ein moralisches Urteil simpler....es sei denn man macht es sich einfach, dann geht es natürlich auch jetzt.
8492nd schrieb am
Wulgaru hat geschrieben:
8492nd hat geschrieben: schießwütige Folterknechte auf Abenteuerurlaub jedoch schon.
Das wiederum. ist natürlich eine viel objektivere Darstellung als die Glorifizierung von US-Soldaten. :wink:
Gleiches mit Gleichem bekämpfen :P Natürlich sind nicht alle US Soldaten Hulks mit MGs, aber nicht alle Taliban sind kinderfressende Frauenschläger.
Wulgaru schrieb am
8492nd hat geschrieben: schießwütige Folterknechte auf Abenteuerurlaub jedoch schon.
Das wiederum. ist natürlich eine viel objektivere Darstellung als die Glorifizierung von US-Soldaten. :wink:
8492nd schrieb am
Es grenzt schon an Propaganda. Diese Schwarz-Weiß Malerei von US Armee und Taliban ist zum Kotzen. Religöse Fundamentalisten darf man nicht Spielen; schießwütige Folterknechte auf Abenteuerurlaub jedoch schon.
FreshG schrieb am
Es ist überflüssig das die Politiker und andere Personen die keine ahnung von den wirklichen Interesen von Gamern haben sich darüber immer so aufregen :wink:
schrieb am

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