Kingdoms of Amalur: Reckoning: 38 Studios & BHG: Alle entlassen - 4Players.de

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Action-Rollenspiel
Publisher: Electronic Arts
Release:
09.02.2012
09.02.2012
09.02.2012
Test: Kingdoms of Amalur: Reckoning
79

“Als Rollenspiel-Epos spielt Amalur nur die zweite Geige, doch als Hack&Slay gibt es derzeit nichts Besseres - auch wenn die Inventar-Führung vermurkst wurde.”

Test: Kingdoms of Amalur: Reckoning
79

“Visuell leicht besser als auf den Konsolen, wurde das vermurkste Inventar leider nicht für Rechner optimiert. Dennoch ist der Ausflug nach Amalur auch am PC ein unterhaltsames Hack&Slay.”

Test: Kingdoms of Amalur: Reckoning
79

“Rollenspieler auf der Suche nach einem neuen Epos werden abwinken, Hack&Slay-Fans finden derzeit nichts Besseres - auch wenn das Inventar ordentlich verbockt wurde.”

Leserwertung: 66% [8]

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Kingdoms of Amalur: Reckoning: 38 Studios & BHG: Alle Angestellten entlassen

Kingdoms of Amalur: Reckoning (Rollenspiel) von Electronic Arts
Kingdoms of Amalur: Reckoning (Rollenspiel) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Seit fünf Jahren hatte 38 Studios  an einem MMORPG (Project Copernicus) gearbeitet. 2009 übernahm das Unternehmen Big Huge Games (Rise of Nations, Rise of Legends), welches bis zu jenem Zeitpunkt zu THQs Studiosfamilie gehörte. Der Publisher hatte das RPG-Projekt des Team auf Eis gelegt und die Schließung des Studios angekündigt, falls man keinen Kaufinteressenten findet.

Der weiße Ritter erschien in Form von 38 Studios und erwarb neben dem Studio auch dessen Spiel, um darauf Kingdoms of Amalur: Reckoning zu formen. Das Rollenspiel wurde im Winter fertiggestellt und über EA Partners veröffentlicht.

Seit zehn Tagen ist bekannt, dass das Unternehmen finanziell stark angeschlagen ist. Das Management hatte die letzten Geldmittel mobilisiert, um im zweiten Anlauf eine fällige Kreditrate in Höhe von 1,125 Mio. Dollar zu bedienen. Die hauseigenen Angestellten hingegen konnten im Mai nicht mehr bezahlt werden. Während die Geschäftsführerin Jen MacLean dem Studio im März den Rücken gekehrt hatte, mühten sich Curt Schilling & Co. eifrig darum, alternative Geldquellen ausfindig machen. Eilig veröffentlichte das Team einen Trailer von Project Copernicus, wohl darauf hoffend, Interesse in der Spielergemeinde zu generieren und damit vielleicht Investoren locken zu können.

Es hat wohl nichts geholfen: Wie WPRI berichtet, hat das Studio am Donnerstag sämtliche Entwickler entlassen. Laut aus dem März stammenden Angaben hatte 38 Studios zuletzt 379 Angestellte - 288 davon im Hauptstudio in Providence sowie 109 bei Big Huge Games in Maryland. Die Neuigkeiten wurden den Mitarbeitern in einer wenig tröstlichen Botschaft dargebracht:

"The Company is experiencing an economic downturn. To avoid further losses and possibility of retrenchment, the Company has decided that a companywide lay off is absolutely necessary. These layoffs are non-voluntary and non-disciplinary.

This is your official notice of lay off, effective today, Thursday, May 24th, 2012."

Colin Campbell, Lead World Designer bei BHG, ließ per Twitter verlauten:

"Big Huge Games was home for my wife and me for our adult lives so far. I'll miss it terribly, but so proud. Good night and good luck."

Curt Schilling hatte durchblicken lassen, dass sich Kingdoms of Amalur: Reckoning 1,2 Mio. Mal verkaufen konnte und damit die Prognosen EAs übertroffen hatte. Der Governeur von Rhode Island, Lincoln Chafee, hatte in den vergangenen Tagen in ständigem Kontakt mit den Gesellschaftern gestanden, um Rettungsmöglichkeiten zu erörtern. Im Rahmen einer Pressekonferenz gab er bekannt: Laut nicht näher benannter Experten hätte das RPG sich schon drei Mio. Mal verkaufen müssen, damit das Studio die Verlustzone verlässt.

Kommentare

REKA_AT schrieb am
Werden sicher einige inklusive mir das Spiel wegen DRM nicht gekauft haben. EA tut in meinen Augen nichts um Origin populärer zu machen und vertraut auf die Zugkraft ihrer Spieleserien. Solangs nicht anders geht kommt mir keine weitere DRM Plattform auf den PC.
Steam hat mich mit den vielen Aktionen irgendwann doch geködert, bei 50 % Preisnachlass und mehr drückt man halt mal ein Auge zu. Die bereits erwähnten Indiegames und Free2Play Titel (TF2) lassen Steam in meinen Augen auch besser dastehen als Origin...
brent schrieb am
Sevulon hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
[Shadow_Man] hat geschrieben:Wer sein Spiel mit der DRM Grütze Origin veröffentlicht, der hat das auch nicht anders verdient.
KoA erschien auch auf Steam und setzt meines Wissens in der PC-Retail-Version auch kein Origin voraus.
Ich finds immer lustig, wenn sich Leute über Origin wegen DRM aufregen und im nächsten Posting dann über Steam das DRM ignoriert wird. Ich hab weder was gegen Origin noch etwas gegen Steam etwas, aber wer gegen Origin ist, darf eigentlich auch nicht für Steam sein.
Steam bietet nen Haufen Spiele, Deals, Indiegames, Gewinnspiele etc.
Origin bietet zwei, drei Spiele?, die in den letzten 2 Jahren erschienen und ein bisschen Beiwerk, blendet Werbefenster ein, hatte zurecht Probleme mit Privatsphäreklagen (interessant übrigens, wie es ungefragt Spiele erkennt - macht Steam nicht) - bietet also einen Mehrwert von knapp über Null. Bei Steam geh ich den Handel gerne ein, es lässt mich weitestgehend in Ruhe und ich hab was davon.
Sevulon schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
[Shadow_Man] hat geschrieben:Wer sein Spiel mit der DRM Grütze Origin veröffentlicht, der hat das auch nicht anders verdient.
KoA erschien auch auf Steam und setzt meines Wissens in der PC-Retail-Version auch kein Origin voraus.
Ich finds immer lustig, wenn sich Leute über Origin wegen DRM aufregen und im nächsten Posting dann über Steam das DRM ignoriert wird. Ich hab weder was gegen Origin noch etwas gegen Steam etwas, aber wer gegen Origin ist, darf eigentlich auch nicht für Steam sein.
Mafiosi77 schrieb am
Zunächst mal Hallo liebe Community... Lese schon sehr lange mit aber hab mich nicht so recht getraut auch mal aktiv zu werden aber naja jetzt doch...
An diesem Bespiel sieht man mal aber wieder denke ich wie wichtig es in der spielebranche und der Wirtschaft allgemein ist seine kosten in griff zu kriegen. Ich Frage mich wie die auf die idee kamen direkt mal 3 Millionen davon absetzen zu können. Ich mein wenn Call of Duty oder Warcraft oder Resident Evil Millionen investiert in Werbung und Spiel wird es höchstwahrscheinlich sich verkaufen wie als gebe es kein morgen. Weil diese Spiele sich über Jahre einen gewissen Namen und Bekanntheitsgrad erarbeitet haben aber ich Frage mich sowieso welcher Investor sich diesen teuren Spaß mit KoA erlaubt hat. Leider befürchte ich das es auch einigen deutschen Entwicklern wie den Jungs von Jager so gehen konnte. Aber mal schauen. Nur studios die gute Spiele relativ günstig herstellen können werden es schaffen um an die großen Töpfe zu kommen braucht es deutlich mehr ( nicht einmal unbedingt an Qualität ) als KoA bieten konnte.
Pyoro-2 schrieb am
Das gute am KoA Inventar war ja, dass man es praktisch nie braucht ^^
(und ganz so beschissen wie das von Skyrim isses auch nid ;) )
schrieb am

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