Resident Evil 6: Capcom weiterhin enttäuscht - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Survival-Horror
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Release:
02.10.2012
22.03.2013
02.10.2012
29.03.2016
29.03.2016
Test: Resident Evil 6
55
Test: Resident Evil 6
59
Test: Resident Evil 6
59
Test: Resident Evil 6
59
Test: Resident Evil 6
59
Jetzt kaufen ab 4,27€ bei

Leserwertung: 64% [15]

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Resident Evil 6
Ab 19.89€
Jetzt kaufen

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       
von ,

Resident Evil 6: Capcom weiterhin enttäuscht

Resident Evil 6 (Action) von Capcom
Resident Evil 6 (Action) von Capcom - Bildquelle: Capcom
Im Dezember hatte Capcom die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr (1. April 2012 bis 31. März 2013) nach unten korrigieren müssen. Neben der Releaseverschiebung von Monster Hunter 4 verwies der Publisher auf einen weiteren Grund: Der Absatz von Resident Evil 6 habe so sehr nachgelassen, dass die ursprünglichen Absatzerwartungen mit Sicherheit nicht erfüllt würden.

Das Weihnachtsquartal konnte der Hersteller laut des jetzt vorliegenden Geschäftsberichts (PDF) immerhin deutlich umsatz- und gewinnträchtiger abschließen als im Vorjahr. Besser als erwartet schnitten u.a. Dragon's Dogma und die Monster Hunter-Titel für Wii U und 3DS ab. Das Anfang Oktober veröffentlichte Resident Evil 6 gehörte zwar auch zu den Umsatzmotoren, sei aber eben klar dabei "gescheitert, die Erwartungen zu erfüllen."

Wie sehr der Action-Horror an Schwung eingebüßt hat, zeigen die Zahlen: Laut Capcom wurde das Spiel 4,8 Mio. Mal an den Handel ausgeliefert. Seit dem Launch - für den der Publisher mit seiner Marktmarkt 4,5 Mio. Einheiten in den Retailkanal befördert hatte - waren bis zum Jahresende also gerade mal 300.000 Einheiten nachgeordert worden. Der jüngste Teil der Serie war auch die bis dato mit Abstand teuerste Produktion, die sich die Japaner geleistet haben. Knapp 600 Leute waren weltweit involviert in die Entwicklung.

Nicht alles, was den Namen "Resident Evil" trug, erwies sich als Enttäuschung: Der Resident Evil 5-Pachinko-Automat lief Capcom zufolge besser als erhofft.

Die verfehlten Absatzerwartungen (und sicherlich auch: Wertungsziele) von Resident Evil 6 und Resident Evil: Operation Raccoon City dürften wohl der Anlass dafür sein, dass man mittlerweile öffentlich seine Markenstrategie überdenkt und den Action-Fokus sowie die Zahl der Veröffentlichungen hinterfragt.


Letztes aktuelles Video: Siege-DLC


Resident Evil 6
ab 4,27€ bei

Kommentare

johndoe803702 schrieb am
Wo gibt es denn Code Veronica zu kaufen? Ich kann im Store lediglich Teil 4 sehen und das brauche ich mir nicht zu kaufen, da ich mit der Wii-Fassung bestens bedient bin.
In einem Forum steht, dass man um Code Veronica zu bekommen erst Teil 4 in HD im Store gekauft haben muss, danach wird Code Veronica zum Kauf freigeschaltet und noch eine Frage wieso wurde Resident Evil 5 hierzulande eigentlich nicht indiziert, ich finde einige Szenen deutlich krasser als seiner Zeit bei Resident Evil 1-3 sowie Code Veronica.
http://forum.trophies-ps3.de/resident-e ... ich-2.html
CryTharsis schrieb am
Masters1984 hat geschrieben:
Ich habe doch Beispiele geliefert, was damals an den alten Teilen so toll war war
1. die Atmosphäre, auch die Kamerawinkel waren entscheidend, genau so wie du schon zuvor beschrieben hattest, die Puzzlerätsel waren kult, ok die Steuerung war manchmal etwas hakelig, aber sie war nie schlecht, wenn man sich einmal daran gewöhnt hatte.
2. Es war kein Dauerfeuern ala Call of Duty nötig, sondern taktisches Vorgehen und Einteilen der Munition.
3. Licht und Schatten spielten eine größere Rolle.
4. Das Herrenhaus in Teil 1 sowie das Polizeirevier in den Teilen 2 und 3 boten eine unvergleichliche Atmosphäre, manchmal sprangen sogar Gegner, die man vorher nicht sehen durch die Fensterscheibe ins Haus.
5. In Teil 3 gab es einen widerkehrenden Gegner den Nemesis, in der amerikanischen Fassung kam er sogar in einen Speicherraum rein, obwohl dieser eigentlich sicher sein sollte, er sprengte die Tür auf und war dann einfach da, als er mir gefolgt ist.
Die Grafik ist zwar nicht mehr zeitgemäß aber aber an solchen Qualitäten fehlt es in den neueren Teilen leider. Resident Evil 4 ist zwar ganz nett, aber Teil 5 ist spielerisch eine 1 zu 1 Kopie des Vorgängers.
Warum versucht sich Capcom nicht mal an HD Versionen der alten Teile 1-3 sowie Code Veronica?

Da bringst du tatsächlich viele der wichtigsten Punkte zusammen. Sie sind jedoch stellenweise abstrakt (z.B. Atmosphäre).
Beispiel: ich denke die beiden Dead Space Teile (besonders der erste) haben eine grandios gelungene und gruselige Atmosphäre wenn man nachts im Dunkeln mit Kopfhörern zockt. Das dachten auch viele Käufer, die einfach Schiß beim Spielen hatten und sich wünschten, die Fortsetzung (Teil 3) wird nicht mehr so hart (da denke ich anders). Aber es gibt auch Spieler die sich nicht allzu berührt von der Stimmung des Spiels gezeigt haben.
Was den Munitionsvorrat angeht, so gebe ich dir...
johndoe803702 schrieb am
CryTharsis hat geschrieben: Ich denke viele der Old School Fans sollten sich mal die Frage stellen, was genau sie damals so toll an RE fanden und wie sie das heute umgesetzt haben wollen würden, anstatt dauernd rumzujammern.
Ich habe doch Beispiele geliefert, was damals an den alten Teilen so toll war war
1. die Atmosphäre, auch die Kamerawinkel waren entscheidend, genau so wie du schon zuvor beschrieben hattest, die Puzzlerätsel waren kult, ok die Steuerung war manchmal etwas hakelig, aber sie war nie schlecht, wenn man sich einmal daran gewöhnt hatte.
2. Es war kein Dauerfeuern ala Call of Duty nötig, sondern taktisches Vorgehen und Einteilen der Munition.
3. Licht und Schatten spielten eine größere Rolle.
4. Das Herrenhaus in Teil 1 sowie das Polizeirevier in den Teilen 2 und 3 boten eine unvergleichliche Atmosphäre, manchmal sprangen sogar Gegner, die man vorher nicht sehen durch die Fensterscheibe ins Haus.
5. In Teil 3 gab es einen widerkehrenden Gegner den Nemesis, in der amerikanischen Fassung kam er sogar in einen Speicherraum rein, obwohl dieser eigentlich sicher sein sollte, er sprengte die Tür auf und war dann einfach da, als er mir gefolgt ist.
Die Grafik ist zwar nicht mehr zeitgemäß aber aber an solchen Qualitäten fehlt es in den neueren Teilen leider. Resident Evil 4 ist zwar ganz nett, aber Teil 5 ist spielerisch eine 1 zu 1 Kopie des Vorgängers.
Warum versucht sich Capcom nicht mal an HD Versionen der alten Teile 1-3 sowie Code Veronica?
speedie² schrieb am
Der Chris hat geschrieben:
speedie² hat geschrieben:Ich hab es damals bei Need for Speed gesagt, und ich sage es heute bei Resident Evil wieder: die Serie ist tot! Schluss, aus, Basta. Da gitbs nichts schön zu reden. Ich sehe hier die selben parallelen wie damals bei NfS: Underground 2 war grandios, Most Wanted hat für viele dann noch das I-Tüpfelchen gesetzt, und dann gings bergab. Da war NfS nix halbes und nix ganzes mehr. Blackbox eingstampft, irgendwelche No-names drangelassen, Pfusch, etc. Mit dem letzten Teil hat man sich wieder besonnen, aber wir sind 2013 und nicht mehr im Tuningrausch wie bei Underground 2/ Most Wanted. - meiner Meinung nach hätte nach MW schluss sein sollen.
Seh ich ähnlich bis auf meine etwas andere Wahrnehmung von Qualität. NfS hatte für mich mit Underground 2 einen ziemlichen Tiefpunkt erreicht wo Teil 1 wenigstens noch ganz nett war. Most Wanted fand ich dagegen als einen der besten Teile aus der Zeit. Egal, Geschmackssache auch irgendwie.
Aber Criterion jetzt als "No-names" zu bezeichnen kann ja jetzt aber echt mal nicht ernst gemeint sein. Die beherrschen ihr Handwerk in dem Rahmen der ihnen bleibt. Auch da wurde zu Zeiten von Burnout 2 sicherlich nochmal eine bessere Qualität abgeliefert. Aber seit die unter der Fuchtel von EA stehen ist die Produktivität da schon ziemlich eingebremst. Criterion hatte zuvor ja auch nie den Anspruch wie EA jedes Jahr ein neues Spiel raushauen zu müssen. Was die aber damals streckenweise auf die Beine gestellt haben ist für meine Begriffe aber jedesmal deutlich besser gewesen als all das was die schwarze Kiste sich da zusammengeklöppelt hat.
Aber was ich genauso sehe ist dass man (aus Konsumentensicht) so eine zu Tode gerittene Serie dann auch sterben lassen sollte wenn diese so viel Mist mitmachen musste. Oder man würde sich dazu durchringen einen ähnlich radikalen Schnitt zu machen wie EA...
CryTharsis schrieb am
Masters1984 hat geschrieben:Resident Evil 5 spielt sich fast identisch wie Teil 4, was an den neueren Teilen gut sein soll werde ich nie begreifen, für mich ist der 2. Teil sowie Code Veronica der beste Teil der Serie. Survival Horror war das Schlüsselwort, angst vor dem was im Schatten lauert oder hinter der nächsten Tür. Heute gibt es leider nur noch Action Einheitsbrei. Da kann ich genauso gut auch Call of Duty zocken.
Viele scheinen vergessen zu haben, dass ein Großteil des Horrors bei den alten REs daher stammt, dass die Kameraposition von Szene zu Szene fixiert war. Das war natürlich clever, weil man somit Stimmung aufbauen konnte, wenn man z.B. Geräusche gehört hat, die sich erst in der nächsten Szene "personfiziert" haben.
Capcom haben es nicht geschafft mit der neuen Perspektive etwas vergleichbares hinzukriegen, so wie dies die beiden Dead Space Teile hingekriegt haben. Stattdessen gab es nur noch leicht düstere Atmosphäre. Mich hat das nicht so sehr enttäuscht. Ich liebe den vierten Teil heute noch.
Ich denke viele der Old School Fans sollten sich mal die Frage stellen, was genau sie damals so toll an RE fanden und wie sie das heute umgesetzt haben wollen würden, anstatt dauernd rumzujammern.
schrieb am

Facebook

Google+