Oculus Rift: Prototyp "Crescent Bay" vorgestellt - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Hardware
Entwickler: Oculus VR
Publisher: Facebook
Release:
28.03.2016
28.03.2016
28.03.2016
Jetzt kaufen ab 539,00€ bei

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       

Oculus Rift Prototyp "Crescent Bay" vorgestellt

Oculus Rift (Hardware) von Facebook
Oculus Rift (Hardware) von Facebook - Bildquelle: Facebook
Auf der Oculus-Connect-Konferenz wurde der nächste Prototyp "Crescent Bay" des Virtual-Reality-Headsets vorgestellt. Crescent Bay sei laut Geschäftsführer Brendan Iribe ein großer Fortschritt im Vergleich zum Dev-Kit 2 (DK2), aber noch immer weit von der fertigen Version für Endkunden entfernt.

Die größte Neuerung sind die integrierten Kopfhörer, die sich jedoch optional durch andere Kopfhörer ersetzen lassen würden. Da die VR-Immersion nicht nur von der Optik, sondern auch vom Sound abhängen würde, hebt das Unternehmen diesen Aspekt als besonders wichtig hervor und deswegen wurde ebenso die RealSpace3D-Audio-Engine lizenziert. Zudem könnten die Entwickler davon ausgehen, dass alle Käufer die gleichen Kopfhörer hätten und damit das Audio-Erlebnis darauf abstimmen.

Screenshot - Oculus Rift (PC)

Screenshot - Oculus Rift (PC)

Screenshot - Oculus Rift (PC)

Auf der Rückseite des Geräts bzw. der Halterung sind neuerdings LEDs verbaut, die erlauben die Kopf-Position zu verfolgen, wenn der Nutzer nach hinten schaut (360°-Headtracking). Außerdem sei die Reichweite der Positionsverfolgung über die Kamera deutlich vergrößert worden.

Crescent Bay verfügt zudem über ein leicht vergrößertes Sichtfeld sowie über eine höhere Auflösung und Bildfrequenz als die derzeitige Entwicklerversion, die mit 1080p und 75Hz arbeitet. Es wird geschätzt, dass die Auflösung vergleichbar mit dem Samsung-Gear-VR-Headset sei (1440p). Zudem sei das Headset leichter geworden und komfortabler zu tragen, da der Schwerpunkt weiter hinten liegen würde und das Gerät nicht mehr so frontlastig sei. Konkrete technische Daten zum Prototyp stellte Oculus nicht zur Verfügung.

Laut Aussagen diverser Tester soll das VR-Erlebnis bzw. die Immersion deutlich stärker sein als bei den Vorgänger-Modellen. Es heißt, man soll förmlich in die (virtuelle) "Welt hineingezogen" worden sein - sogar von erstmaliger Präsenz in der virtuellen Realität wird gesprochen.

Zudem kündigte NVIDIA einige VR-spezifische Funktionen an. So könnte die Verzögerung/Latenz im SLI-Verbund deutlich gesenkt werden, wenn je eine Grafikkarte das Bild für ein Auge berechnen würde.

Quelle: Oculus, NVIDIA, PC Gamer, arstechnica
Oculus Rift
ab 539,00€ bei

Kommentare

leifman schrieb am
Usul hat geschrieben:Aber wer meint, daß er sich bei Facebook und ähnlichen Seiten nicht anmeldet und daher auf der sicheren Seite ist, verhält sich naiver als jemand, der um besagte Risiken weiß und sich dementsprechend verhält.
ne, du implizierst ja dann automatisch, dass er sich nicht der datenschtuzrisiken anderer dienste wie email, skype oder whatspp bewusst ist, sowie ich fälschlicherweise impliziert habe, dass derjenige der dienste nutzt auch alles preisgibt ohne sich gedanken zu machen.
Im Übrigen hatte ich Ähnliches zuvor schon geschrieben: Viele, die Facebook als den Datenschutzteufel erachten und einen großen Bogen darum machen, verhalten sich an anderer Stelle geradezu absurd sorglos.
kann sein, muss aber nicht. es ist jedoch schonmal ein anfang sich zumindest mit einer plattform auseinandersutzen.
aber richtig ist natürlich, dass es unsinn ist zu denken nur facebook sei stark zweifelhaft.
Liegt es bei solchen Menschen am Ende vielleicht daran, daß sie gegen Facebook sind, weil so viele dafür sind? Also der übliche Reflex gegen etwas, das zu groß, zu bekannt, zu allgegenwärtig wird?
ich kann nur von mir sprechen, mir gefällt die fütterung einer riesigen datenbank, auf welche die "regierung" nach wunsch zugreifen kann, mit persönlichen informationen nicht.
dabei sind mir die einzigen individuen eigentlich herzlich egal, die können machen was se wollen, aber wohin das ganze führt oder führen könnte, vorallem unter dem deckmantel der terrorabwehr, macht mir schon ab und an sorgen.
jetzt mal komplett gesponnen, jeder der zukünftig sich nicht in das netzwerk freiwillig einklinkt, hat automatisch etwas zu verbergen und bekommt eine potentielle terrorismuswahrscheinlichkeit zugeteilt.
klar, abstrakt, aber, dass sich die lage dahingehend verändert sehe ich als wahrscheinlicher...
Usul schrieb am
leifman hat geschrieben:fand deine geschilderte herangehensweise ein paar seite zuvor nachvollziehbarer, nämlich bei facebook nur das zu veröffentlichen was man denkt händeln zu können, aber dieses argument da oben ist fürn poppes.
Das eine schließt doch das andere nicht aus. Aber wer meint, daß er sich bei Facebook und ähnlichen Seiten nicht anmeldet und daher auf der sicheren Seite ist, verhält sich naiver als jemand, der um besagte Risiken weiß und sich dementsprechend verhält.
Im Übrigen hatte ich Ähnliches zuvor schon geschrieben: Viele, die Facebook als den Datenschutzteufel erachten und einen großen Bogen darum machen, verhalten sich an anderer Stelle geradezu absurd sorglos.
Liegt es bei solchen Menschen am Ende vielleicht daran, daß sie gegen Facebook sind, weil so viele dafür sind? Also der übliche Reflex gegen etwas, das zu groß, zu bekannt, zu allgegenwärtig wird?
leifman schrieb am
Usul hat geschrieben:Dumm ist es eher, in besagtem Zeitalter zu glauben, daß man mit herkömmlichen Mitteln seine Daten auch nur im Ansatz privat halten kann. Da nützt einem der Verzicht auf Facebook nix, wenn auch verschlüsselte E-Mails z.B. nicht sicher sind.
Also immer schön die Relation der eigenen Datenschutzhyperaktivität im Auge behalten.
verstehe das argument nicht, weil nichts mehr sicher ist ist es dann auch halbsowild sich bei weiteren nicht sicheren diensten zu registrieren?
fand deine geschilderte herangehensweise ein paar seite zuvor nachvollziehbarer, nämlich bei facebook nur das zu veröffentlichen was man denkt händeln zu können, aber dieses argument da oben ist fürn poppes.
greetingz
Uvirith schrieb am
Sabrehawk hat geschrieben: Da ist genau die Typ Facebook Zombie Einstellung die mir Angst macht, mit genau den ewig wiederholten verblödeten Pseudoargumenten die an Ignoranz zum Thema Identitätsschutz kaum noch zu überbieten sind.
Nein, das ist die Einstellung eines normalen Menschen aus der normalen Welt. Du weißt schon, die in der Datenschutz zwar auch immer ein Grund zur Sorge sein wird, jedoch nicht in dem Ausmaß deswegen Paranoia zu bekommen. (Paranoia hat übrigens viele Abstufungen und gilt oft nicht als Psychose. "Alltagsparanoia" wird sogar direkt vom Hausarzt behandelt).
Nebenbei, Facebook ist nun wirklich nicht bekannt dafür mit Nutzerdaten schludrig umzugehen. Natürlich kann auch dort mal ein Hack/Leak passieren, aber das kann dir überall im Internet passieren. Der einzige Weg wäre sich komplett daraus zurück zu ziehen.
Und es ist keine Paranoia seine Privatsphäre schützen zu wollen, Paranoia ist eine Geisteskrankheit.
Menschen wie Ich die seit Jahrzehnten online sind (lang bevor das Internet zum Tummelplatz der Ahnungslosen wurde) wissen um den Wert der Privatsphäre und wir verbitten
uns als Geisteskranke und potentielle Kriminelle tituliert und diffamiert zu werden.
Für jemanden der "seit Jahrzehnten im Internet ist" nimmst du einen nicht mal annähernd polemischen Post mit einem kleinen Seitenhieb schon sehr persönlich. Wie reagierst du denn dann wenn dich mal wirklich jemand beleidigt? Das sag ich dir als jemand der ebenfalls ein paar Jahrzehnte im Internet hinter sich gebracht hat (und noch weiss was das usenet ist ;-) )
Wie jemand in Zeiten von Prism, Keyscore, Gag Orders, No Fly Lists, Secret Courts und der faktischen globalen Überwachung mit so einer Einstellung herumläuft ist und...
Usul schrieb am
Sabrehawk hat geschrieben:Wie jemand in Zeiten von Prism, Keyscore, Gag Orders, No Fly Lists, Secret Courts und der faktischen globalen Überwachung mit so einer Einstellung herumläuft ist und bleibt mir ein Rätsel. Die Dummheit der Menschen kennt einfach keine Grenzen. Der weltweite Polizeistaat ist kein Mythos sondern er wird zunehmend Realität.
Dumm ist es eher, in besagtem Zeitalter zu glauben, daß man mit herkömmlichen Mitteln seine Daten auch nur im Ansatz privat halten kann. Da nützt einem der Verzicht auf Facebook nix, wenn auch verschlüsselte E-Mails z.B. nicht sicher sind.
Also immer schön die Relation der eigenen Datenschutzhyperaktivität im Auge behalten.
schrieb am

Facebook

Google+