RiME: Erster Patch entfernt Denuvo Anti-Tamper; Kopierschutz wurde bereits geknackt; "Cracker" spricht über Performance-Macken durch Anti-Tamper - 4Players.de

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Action-Adventure
Entwickler: Tequila Works
Release:
26.05.2017
26.05.2017
17.11.2017
26.05.2017
Test: RiME
85
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80
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RiME: Erster Patch entfernt Denuvo Anti-Tamper; Kopierschutz wurde bereits geknackt

RiME (Action) von Grey Box / Six Foot
RiME (Action) von Grey Box / Six Foot - Bildquelle: Grey Box / Six Foot
Die Entwickler von RiME haben ihr Versprechen gehalten und den Kopierschutz (Denuvo Anti-Tamper) aus dem Rätsel-Abenteuer mit dem Patch auf Version 1.01 entfernt (2,5 GB). Damit haben sie ihr Versprechen gehalten, denn in einem Steam-Forum-Beitrag wurde vor einigen Tagen angekündigt, dass sie den Kopierschutz entfernen würden, sobald dieser geknackt worden sei. Das DRM-System wurde somit in weniger als einer Woche überwunden.

Die Entwickler erklärten, dass der Kopierschutz keinen Einfluss auf die Performance (Bilder pro Sekunde) des Spiels hätte. Die Person, die den Kopierschutz geknackt hat, sieht das anders. Sie zählte über dreihunderttausend Denuvo-bezogene 'Trigger' beim Spielstart und beim Laden von Speicherständen. Bei Sniper: Ghost Warrior 3, NieR Automata und Prey, die ebenfalls von Denuvo Anti-Tamper geschützt werden, waren es nur ungefähr 1.000 Trigger. Nach mehr als 30 Minuten überspang der Trigger-Zähler die zwei Millionen-Marke. Normalerweise werden zwischen zehn und 30 Trigger pro Minuten im Spielgeschehen gezählt, was bereits einen Einfluss auf die Performance haben soll.

RiME soll in der nächsten Woche mit einem weiteren Patch versorgt werden, der den VR-Initialisierungsbug und einige Hardware-bezogene Absturzursachen aus der Welt schaffen soll.

Letztes aktuelles Video: Launch-Trailer


Quelle: Grey Box, Six Foot und Tequila Works; torrentfreak
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Kommentare

Kajetan schrieb am
sourcOr hat geschrieben: ?
03.06.2017 14:15
Es is halt unmöglich das zu beweisen, weil du das selbst bei Serien wie Fifa nie von anderen Faktoren isolieren könntest.
Aber es wird ständig behauptet, dass es notwendig sei, um den Umsatz zu schützen. Und für diese Notwendigkeit gibt es keinen einzigen Nachweis.
So lässt sich halt nur feststellen, dass viele Leute das Spiel spielen ohne dafür zu zahlen und dass man eventuell einige davon abschröpfen kann, wenn sie das Spiel nicht mehr auf diesem Wege bekommen. Müsst man vllt mal Umfragen machen bei Leuten die gerne mal ne Raubkopie ziehen, ob DRM ihr Kaufverhalten da irgendwie beeinflusst hat oder eben auch net.
Es gibt solche Untersuchungen. Es wurde interessanterweise festgestellt, dass Leute mit einer hohen Schwarzkopie-Aktivität MEHR Geld für solche Inhalte ausgeben als Leute mit nur einer geringen Schwarzkopie-Aktivität. Daraus zu schliessen, dass Kopien den Umsatz erhöhen, ist natürlich Dummfug, denn hier wurde nur gezeigt, dass Leute, die an bestimmten Inhalten stark interessiert sind, für diese Inhalte auch eher bereit sind Geld auszugeben.
Wenn ich mir all die Studien der letzten Jahre zu diesem Thema anschaue, so komme ich persönlich zu dem Schluss, dass die Verfügbarkeit von Kopien höchstwahrscheinlich keinen meßbaren Einfluss auf den Umsatz hat, aber dafür Faktoren wie Produktattraktivität und bequeme Bezugs- und Bezahlmöglichkeiten entscheidend sind. Es ist IMHO scheissegal, ob es Kopien gibt oder nicht, weil andere Faktoren darüber entscheiden, wieviel Geld vom Kunden zum Anbieter strömt.
Eirulan schrieb am
Achso, ich hatte das so verstanden, er vergleicht die Anzahl der Funktionsaufrufe zu vorherigen Versionen von Denuvo und die wären um die Faktor 300 gestiegen...
sourcOr schrieb am
Kajetan hat geschrieben: ?
03.06.2017 14:02
sourcOr hat geschrieben: ?
03.06.2017 13:45
Gibt auch keinen Beweis fürs Gegenteil :p
Wenn in über 30 Jahren kein einziger Beweis für die Behauptung gefunden wurde, dass solche Systeme den Umsatz "schützen", liegt der Verdacht nahe, dass solche Systeme höchstwahrscheinlich gar keinen Einfluss auf den Umsatz haben.
Es gibt aber einen ganz konkreten Grund, warum solche Systeme weiterhin verwendet werden. Mit einem wie auch immer gearteten Einfluss oder Nicht-Einfluss auf den Umsatz hat dieser Grund aber nichts zu tun. Ein Kopierschutz kann ahnungslosen Geldgebern gegenüber ganz einfach als Risikominimierungsmaßnahme verkauft werden.
Es is halt unmöglich das zu beweisen, weil du das selbst bei Serien wie Fifa nie von anderen Faktoren isolieren könntest.
So lässt sich halt nur feststellen, dass viele Leute das Spiel spielen ohne dafür zu zahlen und dass man eventuell einige davon abschröpfen kann, wenn sie das Spiel nicht mehr auf diesem Wege bekommen. Müsst man vllt mal Umfragen machen bei Leuten die gerne mal ne Raubkopie ziehen, ob DRM ihr Kaufverhalten da irgendwie beeinflusst hat oder eben auch net.
Kajetan schrieb am
Liesel Weppen hat geschrieben: ?
03.06.2017 14:01
Es ging nur um "Schutz" ansich, das beschränkt sich keineswegs auf Kopierschutz für Software.
Was hier denn dieser "Schutz an sich". Der Trick, den Geldgebern etwas erfolgreich vormachen zu können?
Ich hab auch absolut nichts dergleichen behauptet. Der Schutz hat eine Woche lang funktioniert, weil es keinen Crack gab. Punkt.
Korrekt. Und was für einen Nutzen haben die Entwickler davon? Was bringt die Verwendung dieser Systeme? Warum verwendet man sie? Potentielle Risikominimierung. Und deswegen ist Denuvo auch bald weg vom Fenster. Weil Du Geldgeber nicht mehr mit einem System beeindrucken kannst, welches in immer kürzerer Zeit geknackt wird. Von "Unknackbar" zu "Monaten" zu "Wochen" zu "Tagen". Ich rechne bald mit DayOne-Releases von Software, die noch auf Denuvo setzt.
Ich habe nicht ansatzweise behauptet, dass Rime deswegen öfter verkauft wurde.
Das stimmt :)
schrieb am