SOMA: Erste Spielszenen aus dem Sci-Fi-Horrortitel von Frictional; Release 2015 auf PC & PS4 - 4Players.de

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Survival-Horror
Entwickler: Frictional Games
Publisher: Frictional Games
Release:
22.09.2015
22.09.2015
Test: SOMA
84
Test: SOMA
83

Leserwertung: 84% [1]

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Soma: Erste Spielszenen aus dem Sci-Fi-Horrortitel von Frictional; Release 2015 auf PC & PS4

SOMA (Action) von Frictional Games
SOMA (Action) von Frictional Games - Bildquelle: Frictional Games
Mit zwei Teaser-Filmen hatte Frictional Games (Amnesia: The Dark Descent) schon mal auf sein nächstes Projekt eingestimmt. Heute präsentieren die Schweden erste Spielszenen aus Soma und bestätigten außerdem, dass es neben der PC-Version auch eine PS4-Fassung geben wird.

Man wird sich allerdings noch eine ganze Weile gedulden müssen: Das Spiel soll erst 2015 erscheinen.


In Amnesia: The Dark Descent sei es vor allem darum gegangen, vorn irgendwelchen Monstern zu flüchten und sich zu verstecken, so das Studio auf seinem Blog. Soma soll hingegen komplexer werden. Zwar werde es auch hier Monster geben, auch müsse der Spieler sich verstecken - es seien aber nicht jene Elemente, die das Spiel von anderen absetzen würden. Es gehe eher um das Erleben einiger sehr "verstörender Ideen bezüglich des Selbsts, der Gedanken und des Bewusstseins." Dies etabliere man durch das ganze Spiel hinweg - ein kurzer Trailer werde dem nicht gerecht.

Im Video zu sehen sei übrigens nicht die eigentliche Hauptfigur des Spiels, sondern nur ein Nebencharakter. Das dort Gezeigte stamme auch nicht direkt aus der Story, die der Spieler erlebt, sondern soll nur einen Eindruck vermitteln von dem, was einen dort erwartet. Frictional habe Spoiler vermeiden wollen. Ein Zusammenhang mit der Story gebe es natürlich trotzdem, auch habe man ein paar Hinweise untergebracht.

Screenshot - Soma (PC)

Screenshot - Soma (PC)



Auf dem PlayStation-Blog beschreibt Thomas Grip Soma folgendermaßen:

"

Worum genau geht es also bei SOMA? Kurz gesagt handelt es sich um ein Scifi-Horrorspiel, das aus der Ego-Perspektive gespielt wird. Dabei spielt ihr allerdings keinen Space Marine, sondern eine normale und sehr verletzliche Person, die in einer albtraumhaften Welt gefangen ist. SOMA ist ein Spiel, bei dem die Erkundung, das Überleben und das Eintauchen in eine interaktive Erzählung im Vordergrund stehen.



Diese kurze Beschreibung wird dem Spiel allerdings nicht wirklich gerecht. Um erklären zu können, warum ich so begeistert bin, müssen wir schon ein wenig ins Detail gehen.


In all unseren bisherigen Spielen waren die Spielewelt und die Thematiken nur Nebenprodukte. Wir haben mit dem grundlegenden Gameplay begonnen und anschließend Aspekte auf hoher Ebene erstellt, die dazu passen. Mit diesem Ansatz kann man zwar viele gute Ergebnisse erzielen, aber anspruchsvollere Themen lassen sich nur schwer umsetzen.



SOMA ist als ein richtiges Scifi-Spiel gedacht und um das zu erreichen, konnten wir die Themen nicht nur wie einen Nebengedanken behandeln. In meinen Lieblings-Scifi-Werken werden fantastische Welten dazu verwendet, um wichtige Themen auf eine Weise zu behandeln, die mit der Erde als Schauplatz schlichtweg nicht möglich wäre. Große Scifi-Autoren wie Asimov, Dick und Heinlein machen genau das. Wir möchten, dass SOMA ebenfalls diese Qualität aufweist.


Das Thema, um das es in SOMA geht, ist das Bewusstsein.

Für mich persönlich ist das eine der tiefgründigsten Fragen, die man sich überhaupt stellen kann. „Wie kann das Gefühl einer subjektiven Erfahrung in einer Masse aus Fleisch und Blut entstehen?” Geht man näher darauf ein, führt uns dies zu Fragen wie „Können Maschinen ein Bewusstsein haben?” und „Haben wir einen freien Willen?”. Das nimmt sehr schnell verstörende Züge an und ist ideal für ein futuristisches Horror-Szenario geeignet. Es ist genau die Art von Scifi, die wir machen wollen.



Dabei war es uns von Anfang an klar, dass sich so etwas nicht nur durch eine Hintergrundgeschichte oder Dialoge erreichen lässt. Wir wollen, dass man es durch das SPIELEN erfährt. Es muss ein integraler Bestandteil des Gameplays sein und nicht bloß schmückendes Beiwerk.



Dies wird zum Teil durch die Monster im Spiel erreicht. Ihr werdet auf eine Reihe von seltsamen Kreaturen treffen, die jeweils eine Verkörperung einer der Aspekte unserer Themen darstellen. Um die Reise zu überleben, müsst ihr verstehen, wie sie funktionieren und euch dabei mit extrem verstörenden Themen auseinandersetzen.



Wir möchten erreichen, dass SOMA nicht bloß eine weitere Aneinanderreihung schlechter Schockeffekte ist. Es soll euch in eurem Innersten erschüttern und euch mit Fragen über eure eigene Existenz konfrontieren."


Kommentare

crewmate schrieb am
Der Alternative Name zu Soma lautet
"Fass das nicht an!"
Und so werde ich wohl auch meine erste Runde in gut erinnern Jahr gestalten. Erstmal nichts anfassen, wenn s optional ist. Allein die Schädel decke, bah. "Warum setzt du dem das wieder auf!?"
Temeter  schrieb am
Verdammt, das sieht schon so genial aus. Überhaupt, Sci-Fi Horror von den Amnesia-Machern, wie geil ist das denn. Und jetzt kommt das erst 2015 :cry:
@Hij@ck3r: Storytelling mit Gameplay zu verbinden war schon eine von Amnesias stärken, selbst wenn die eigentliche Geschichte nicht allzu komplex war. Aber es ist schön zu hören, dass die Schweden bei Frictional von ihrem Ansatz überzeugt sind, auch wenn sie Amfp mögen.
schrieb am

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