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Sony kürzt Gehälter von Führungskräften

Sony (Unternehmen) von Sony
Sony (Unternehmen) von Sony - Bildquelle: Sony
Als Folge der großen Verluste, die Sony in den letzten vier Jahren auf 856 Milliarden Yen angehäuft hat, werden laut Bloomberg die Gehälter von Führungskräften gekürzt. Im letzten Geschäftsjahr, das am 31. März endete, betrugen die Ausgaben für die 21 Führungskräfte und Aufsichtsräte insgesamt 799 Millionen Yen, was umgerechnet etwa acht Millionen Euro entspricht. Sieben leitende Angestellte haben ihre Bonuszahlungen derweil schon zurückgegeben, weil es in dem japanischen Traditionsunternehmen nicht (mehr) rund läuft.

Sony will sich aber nicht dazu äußern, wie groß die Einschnitte bei den Gehaltszahlungen sein werden.

Kommentare

the_Bruce schrieb am
Ja ich find EUROPÄER sind auch son VOLK für sich... :roll:
Serega schrieb am
Ja Brian, ich habe in Japan gelebt und habe die Sprache und Kultur studiert. Es stimmt schon, die Bildung dort ist eigentlich sehr gut, weil man ohne schneller im Aus ist als hier. Aber verstehe ich das richtig, du willst anderen was erzählen und scherst erstmal selber alle Asiaten über einen Kamm?
Was hat Japan jetzt mit Südkorea zu tun? Wo hat hier jemand geschrieben, dass sie menschlich in irgendeiner Weise schlechter sind? Wir sind alle Menschen und Glorifizierung ist imho nicht sehr viel sinniger als Bashing.
~ Brian ~ schrieb am
KOK hat geschrieben:
lichtpunkt hat geschrieben:
Sieben leitende Angestellte haben ihre Bonuszahlungen derweil schon zurückgegeben, weil es in dem japanischen Traditionsunternehmen nicht (mehr) rund läuft.
Das muss man den Japanern wirklich zugestehen, maßlose Gier "verantwortlicher" (bewusst in Anführungszeichen gesetzt) Manager ist in unseren westlichen Gefilden ja schon lange üblich. In Japan schämt man sich wohl noch aufrichtig für getroffene Fehlentscheidungen und hat den Anstand Bonusgeld zurückzuzahlen. Hierzulande wird der Konzern in den Abgrund gestoßen und wenn das Ding dann endlich insolvent am Boden liegt wird sich am besten noch in die Reihe der Gläubiger wegen den offen stehenden "Bonuszahlungen" gestellt.
Eigentlich ist es andersrum. In Japan gilt noch das alte Klassensystem, welches schon in der Schule anfängt und sich über die Universität, Arbeit und sogar bis zur Rente hält. Es gibt zwar keine offizielle Statistik und die wird es auch nie geben, aber mich würde es nicht wundern, wenn es in Japan mehr unqualifizierte Führungskräfte gibt als Leute, die sich den Posten hart erarbeitet haben. Viele Westler haben da ein etwas falsches Bild von Japan und deren Mentalität. Zum Beispiel ist das Bild des durchschnittlichen Arbeitnehmer in japan bei uns durch harte Arbeit mit endlosen Überstunden geprägt. Das widerum ist aber eigentlich nur eine Folge des unkoordinierten Arbeitens der Japaner, vorallem mangelt es Japanern an Selbstständigkeit, wodurch die hohen Überstunden sich auch erklären.
Ich habe das jetzt natürlich stark verallgemeinert, aber das haben Sie ja auch. Worauf ich hinaus will ist aber, daß nicht alles golden ist, was glänzt. Das Sony-Unternehmen musste auch erst ziemlich durch den Dreck gezogen werden, bis man Einsicht gezeigt hat und endlich bereit war für große Veränderungen.
PS: Ich könnte...
Serega schrieb am
Man kann natürlich nicht pauschale Aussagen über das ganze Bildungssystem eines ganzen Landes machen, aber ich bin dort an der Uni gewesen und kann zumindest die Sachen berichten, die ich selber erlebt habe.
Es gibt sie durchaus, die Leute, deren Eltern sie auf eine private Mittelschule und dann High School schicken, von denen sie dann ohne Eintrittsexamen an die Uni können. Dort tobt man sich dann komplett aus, weil es die freie Zeit vor dem Arbeitsbeginn ist. Aber auch andere, die es an die Uni geschafft haben (war an einer privaten) und die horrenden Studiengebühren zahlen, werden in den ersten Jahren nicht damit belästigt, dass sie für ihren Bachelor viel tun müssten. Ist natürlich ein kleinerer Teil und sieht beim zweiten Abschluss dann auch anders aus.
Wundert mich, dass Leute noch mit dem Japaner-fleissige-Übermenschen-mit-uns-überlegener-Moral Klischee aus den 80er-Jahren ankommen, das aus Unverständnis und teilweise Angst über den (schon etwas länger zurückliegenden) Erfolg entstand.
schrieb am

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