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Sony: Bereitet sich mit Cloud-Gaming auf eine Zukunft ohne Konsolen vor

Sony Interactive Entertainment (Unternehmen) von Sony
Sony Interactive Entertainment (Unternehmen) von Sony - Bildquelle: Sony
Während die PS4 Sony gerade Umsatzrekorde beschert, arbeitet ein anderer Zweig des Unternehmens an einer Vision, in der Konsolen nicht mehr nötig sind - das berichtet die japanische Tageszeitung Nikkei Shimbun (via Dualshockers.com). Die Zeitung sprach mit zwei am Streaming-Dienst PlayStation Now arbeitetenden Köpfen über das Thema: Hideaki Nishino, Direktor für SCEs Strategie- und Produktplanung sowie seinen Stellvertreter Shuzo Kikuchi.

Nishino habe erwähnt, dass sie sich bei ihrer Arbeit auf eine Zukunft vorbereiten würden, in der Spielekonsolen verschwinden könnten. Der Mobilspielsektor hätte ein raues Wettbewerbsklima für Konsolen geschaffen - und die Evolution des Cloud-Gamings habe sie gewissermaßen unnötig gemacht. Aus diesem Grund stelle man sich momentan vor, wie das Spielen in der Ära der Cloud aussehen könnte und studiere dazu das Spielverhalten von Spielern und ihre Kaufgewohnheiten.

Laut Kikuchi habe es auch Widerstand im Unternehmen gegeben, da PlayStation Now als Wettbewerber zum klassischen Konsolengeschäft empfunden werden könne. Dem sei aber nicht so: Das Geschäftsmodell von Sony Computer Entertainment sei nicht der Verkauf von Konsolen, sondern sein Grundsatz liege darin, Videospiel-Inhalte zu verkaufen. Das mache die Entscheidung, solche Inhalte durch die Cloud zu verkaufen, wichtig. Man habe den nahenden Konflikt kommen gesehen, ihn aber mit dem Kauf und der schnellen Weiterentwicklung von Gaikai entschärft. Nach nur zwei Jahren Entwicklungszeit bis zur Implementierung habe PlayStation Now schneller Form angenommen "als jemals zuvor", so Kikuchi. Er wolle, dass das System perfekt funktioniert. Kikuchi habe eingeräumt, dass die erste Reaktion nordamerikanischer Kunden nicht positiv ausgefallen sei. Gaikai habe aber unternehmensintern wie eine Stimulation für die Mitarbeiter gewirkt, so Nishino.

 

Quelle: Nikkei Shimbun (via Dualshockers.com)

Kommentare

sphinx2k schrieb am
Yoda1991 hat geschrieben:und was ist wenn ich kein internet habe? wie soll ich dann weiterhin gamer sein :cry: :roll: ich habe nur eine leitung mit knapp 200kb/s in meinem dorf o_O streamen ist bei mir also gar nicht möglich-.-

A. es wird mit Sicherheit nicht gleich passieren.
B. Die dicke der Leitung hat darauf kaum einfluss den die länge ist entscheidend :P
C. Ich glaub das ist nur ein feuchter Marketing traum und wird Technisch so schnell nicht sinnvoll machbar sein (Input Lag ist einfach ein Spaßkiller)
Yoda1991 schrieb am
und was ist wenn ich kein internet habe? wie soll ich dann weiterhin gamer sein :cry: :roll: ich habe nur eine leitung mit knapp 200kb/s in meinem dorf o_O streamen ist bei mir also gar nicht möglich-.-
ChrisJumper schrieb am
Der Ekelhafte Der Ekelhafte hat geschrieben:Ich höre schon lange nur Musik über Spotify, und vermisse es nicht CDs zu kaufen. Ich muß auch nicht unbedingt alles besitzen... und darum allgemein materieller Besitz nicht so wichtig ist wie für unsere Leistungsträger. :P

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, du verwechselst hier das Argument in Kombination mit dem Begriff Unterschicht. Es geht darum das jemand der wenig Geld besitzt... jetzt noch stärker ausgebeutet wird. Höhere kosten hat und mit anderen Mitteln zur Kasse gebeten wird.
Im Grunde ist das alles nichts neues, es ist auch nicht auf ein Medium fest gelegt sondern das Beispiel kennt viele Iterationen. Stell dir vor du kannst lesen. Jemand anderes nicht. Entweder könntest du jemandem lesen bei bringen oder Geld oder eine andere Dienstleistung verlangen wenn du der Person etwas vor liest.
Unser natürlicher Umgang ist das wir jemandem das lesen beibringen. Ja sogar das man die Bücher besitzen darf. Das jemand der lesen und schreiben kann auch selber Bücher schreiben darf und die Verkaufen kann.
Die Idee des Streamings ist dann nur noch ein: Ich lese es dir vor. Kann zu jeder Zeit meine Preise ändern und du hast nichts in der Hand. Zusätzlich schreibe ich deine Erfahrungen nieder und mache damit vielleicht neue Bücher, denn der Inhalt den du und deine Freunde bei der Gamestreaming Nutzung erzeugen lässt sich Bild genau (!) überwachen.
Zu Spotify, ich kenne den Dienst nicht. Aber ich behaupte das du durch Musik hören und bewerten, eine Arbeit machst die damals jemand anders Bezahlt bekommen hat. Zum einen lässt sich dein Musik Geschmack beschrieben, du kannst genau beworben werden (was dich letztlich wahrscheinlich mehr Geld kosten wird aber das ist ein anderes Thema), empfiehlst Freunden vielleicht sogar das ein oder andere Musikstück welches man dir vorgestellt hat.
Unsere Gesellschaft ist einfach nicht bereit für dieses...
johndoe979851 schrieb am
Yui-chan hat geschrieben:Und die Unterschicht freut sich schon: Endlich nichts mehr besitzen, auf nichts mehr Anspruch haben, aber gerne den Vollpreis zahlen. Prost Mahlzeit. Erstickt in eurer "Cloud" :lol:

Was hat dies nun wieder mit dieser sogenannten Unterschicht zu tun? Also haben die Menschen die am wenigsten Geld verdienen den meisten Einfluß wo und wie die Zukunft des Konsums auszusehen hat? Die Oberschicht kann da ja leider nichts entgegesetzen...
Ich höre schon lange nur Musik über Spotify, und vermisse es nicht CDs zu kaufen. Ich muß auch nicht unbedingt alles besitzen... leigt aber vielleicht daran das ich in der Unteschicht zuhause bin und eh wenig besitze, und darum allgemein materieller Besitz nicht so wichtig ist wie für unsere Leistungsträger. :P
ChrisJumper schrieb am
Aber es sprechen doch wirklich sehr viele Argumente für dieses Onlinestreaming, auf jeden Fall zu viele das es nicht kommt. Hier wird die Hardware von dem Spielerlebnis entkoppelt. Spiele können bei einer schnellen Datenleitung dann immer in der höchsten Qualität gespielt werden, unabhängig vom Empfangsgerät.
Das wird den Unterschied aus machen, aber nur dann wenn die Netze schnell genug und günstig sind. Die Technik hat sich aber noch nicht so richtig etabliert. Vielleicht kommt das aber bald mit der Laser-Luft-Glasfaserverbindung.
Persönlich bin ich gegen eine Technik die sich nicht selber nutzen lässt sondern die Kunden nur in eine schlimmere Abhängigkeit bringt.
schrieb am

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