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Ubisoft: Aktien-Rabatte für Mitarbeiter sollen offenbar feindlicher Übernahme vorbeugen

Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft
Ubisoft (Unternehmen) von Ubisoft - Bildquelle: Ubisoft
Ubisoft versucht offenbar mit Aktien-Angeboten an Mitarbeiter das Risiko einer feindlichen Übernahme zu senken. Der Medienkonzern Vivendi hat laut Gameinformer.com kurz nach der E3 seine Aktienanteile am französischen Publisher auf 20,1% aufgestockt - um sich Einfluss im Aufsichtsrat zu sichern. Offenbar will Ubisofts Unternehmensspitze dem entgegenwirken, indem Mitarbeiter eingebunden werden: Am Wochenende habe der Publisher von Assassin's Creed und Far Cry ein Programm bekanntgegeben, mit dem Mitarbeiter sich Aktien mit einem Rabatt von 15% sichern können. Sie dürften bis zu 25% ihres jährlichen Bruttoeinkommens in Unternehmensanteile investieren. Bis zu drei Prozent des Unternehmenskapitals könnten so an Mitarbeiter übergehen. Ihre Stimmrechte sollen vom Aufsichtsrat des investmentfonds verwaltet werden.

Nach einer Haltefrist von fünf Jahren könnten die Anteile verkauft oder in andere Invenstmentfonds des Unternehmens übernommen werden. Ubisoft erklärt gegenüber Game Informer:

"Unsere Intention hinter diesen Programmen ist es, den Mitarbeitern eine Möglichkeit zu bieten, enger mit unserer Weiterentwicklung und zukünftigen Leistung verbunden zu sein. Wenn die Mitarbeiter einen größeren Anteil unseres Kapitals repräsentieren, haben sie auch ein größeres Mitspracherecht in vom Unternehmen getroffenen Entscheidungen und beteiligen sich so intensiver am langfristigen Erfolg des Konzerns."

US-Mitarbeiter können übrigens weniger investieren als ihre internationalen Kollegen: Sie dürfen in einem auf die Vereinigten Staaten zugeschnittenen Programm 2,5% ihres jährlichen Bruttogehalts anlegen. Anfang Juni sicherte sich Vivendi bereits die Mehrheit an Gameloft und übernahm damit quasi die Kontrolle über die ehemalige Ubisoft-Tochter, die sich auf die Entwicklung und den Vertrieb mobiler Titel wie Modern Combat und Asphalt spezialisiert hat.



Quelle: Gameinformer.com

Kommentare

Raskir schrieb am
Da widerspreche ich dir auch nicht. Ich bezog mich auch eher auf die aussage, dass ubisoft noch hinter ea und Activision steht. Aber bei ea kann ich mich an keine neue marke oder spiel ohne Vorgänger erinnern die sie in den letzten jahren rausgebracht haben (mit Ausnahme von unravel vllt, aber kleine titel hat ubi ja ziemlich viele also gehe ich mal davon aus du redest von großen titeln)
Das einzige was mir einfällt ist star wars battlefront und auch da wird nicht wirklich was neues geboten. Zumal man bei star wars spielen nicht von Risiko reden kann. Aber ansonsten fällt mir tatsächlich nichts ein.
Activision hatte immerhin overwatch aber sonst?
NewRaven schrieb am
Raskir hat geschrieben:Was ist mit the division, rainbow sox siege, trackmania turbo, das neu angekündigte wintersportspiel und das bald erscheinende for honor?
Zumal south park sicher kein selbstläufer war. Schau dir vllt mal die Historie zu dem spiel an und die Schwierigkeiten die die Entwickler damit hatten. Es war zum teil schwer für sie Publisher zu überzeugen, ehe ubi das Risiko einging.

Rainbow Six und Trackmania sind ja nun alles andere als "neue Serien" oder somit irgendwelche Experimente...
The Division geb ich dir, stimmt. Das hatte ich glatt vergessen (so wie so mancher Spieler nem Monat nach Release... ;) ). Über die anderen beiden reden wir vielleicht besser nochmal, wenn sie da sind... aber selbst wenn, zumindest "For Honor" als richtig großer Titel aufgezogen wird, ist das dann doch jetzt eher die Ausnahme, die die Regel bestätigt als ein Hinweis auf angestrebte Innovationen.
Und ich kenn die Spielgeschichte von "The Stick of Truth" recht gut. Aber hier war nicht der Name das Problem, sondern der Inhalt. Das Spiel hat nur deshalb eben überhaupt einen Publisher gefunden, weil eben die Marke mit dran hing. Ansonsten hätte da auch UbiSoft den Kopf in den Sand gesteckt... teilweise haben sie das ja sogar, auf Dinge wie die ursprünglich angedachte und auch angekündigte Komplettlokalisierung haben sie schließlich verzichtet um, im Falle eines Flops, nicht mehr Geld zu verbrennen als nötig.
Raskir schrieb am
NewRaven hat geschrieben:Also wenn ich einen Publisher mit "more of the same old shit" in Verbindung bringe, dann ist es leider in der Tat UbiSoft - noch vor EA und allen anderen großen Publishern. Wenn man bedenkt, wie deren Sortiment vor 15 Jahren ausgesehen hat und wie jetzt immer das Gleiche mit neuem Anstrich verkauft wird. Neue "Große" Produkte - wie Watch Dogs (wenn das auch eher gefloppt ist... und ebenfalls eine gute Menge "typische Ubi-Formel" beinhaltete) oder South Park (an das man sich wohl nur wegen der Selbstläufer-Marke getraut hat) waren da in den letzten Jahren doch die große Ausnahme. Spiele die wirklich mal was Neues versuchten, wurden unter irgendwelche Indy-Deckmäntelchen geschoben, vermutlich, damit sie, falls sie floppen, die Ubi-Weste nicht beflecken und noch ein bisschen Indy-Bonus mitnehmen (dabei waren sowohl Child of Light als auch The Cave wirklich ganz gute Games). Dann hatten wir da noch "The Crew"... das war zwar spielerisch ebenfalls kein totaler Reinfall, konnte aber, wie Watch Dogs, die Erwartungen auch nicht wirklich erfüllen.
UbiSoft würde ein Wechsel an der Spitze also wahrscheinlich wirklich ganz gut tun. Natürlich ist Vivendi am Ende auch nur an Profit interessiert, aber vielleicht sind die, um mehr Gewinne einzufahren, auch etwas risikobereiter, als die momentane Führung, die ihren Status quo offensichtlich dauerhaft halten will.

Was ist mit the division, rainbow sox siege, trackmania turbo, das neu angekündigte wintersportspiel und das bald erscheinende for honor?
Zumal south park sicher kein selbstläufer war. Schau dir vllt mal die Historie zu dem spiel an und die Schwierigkeiten die die Entwickler damit hatten. Es war zum teil schwer für sie Publisher zu überzeugen, ehe ubi das Risiko einging.
NewRaven schrieb am
Also wenn ich einen Publisher mit "more of the same old shit" in Verbindung bringe, dann ist es leider in der Tat UbiSoft - noch vor EA und allen anderen großen Publishern. Wenn man bedenkt, wie deren Sortiment vor 15 Jahren ausgesehen hat und wie jetzt immer das Gleiche mit neuem Anstrich verkauft wird. Neue "Große" Produkte - wie Watch Dogs (wenn das auch eher gefloppt ist... und ebenfalls eine gute Menge "typische Ubi-Formel" beinhaltete) oder South Park (an das man sich wohl nur wegen der Selbstläufer-Marke getraut hat) waren da in den letzten Jahren doch die große Ausnahme. Spiele die wirklich mal was Neues versuchten, wurden unter irgendwelche Indy-Deckmäntelchen geschoben, vermutlich, damit sie, falls sie floppen, die Ubi-Weste nicht beflecken und noch ein bisschen Indy-Bonus mitnehmen (dabei waren sowohl Child of Light als auch The Cave wirklich ganz gute Games). Dann hatten wir da noch "The Crew"... das war zwar spielerisch ebenfalls kein totaler Reinfall, konnte aber, wie Watch Dogs, die Erwartungen auch nicht wirklich erfüllen.
UbiSoft würde ein Wechsel an der Spitze also wahrscheinlich wirklich ganz gut tun. Natürlich ist Vivendi am Ende auch nur an Profit interessiert, aber vielleicht sind die, um mehr Gewinne einzufahren, auch etwas risikobereiter, als die momentane Führung, die ihren Status quo offensichtlich dauerhaft halten will.
Sir Richfield schrieb am
Balla-Balla hat geschrieben:Aber Verbissenheit, Unzufriedenheit mit allem und jedem, die ewige Nörgelei sind ja einZeichen der Zeit und nicht nur hier anzutreffen. Dass man sich damit in erster Linie selbst die Suppe versalzt, scheint eine schwere Erkenntnis zu sein.

Das ist ein Zeichen ALLER Zeiten, aber ansonsten hast du recht. ;)
Es wäre dann nur nett, denen, die das doch spielen, nicht immer zwanghaft erklären zu müssen, was für Idioten sie doch sind.

Hmmja ich denke ich weiß, woher du kommst.
Natürlich ist man für die, die AC (als Beispiel!) auf dem Absteigenden Ast sehen der Buhmann, wenn man es trotzdem mag.
Dass gerade diejenigen dann trotzdem AC +1 kaufen, sie also selber dafür sorgen, dass der Publisher weiter macht wie bisher...
Naja.
Ich bin halt inzwischen zu arrogant, sowas auch nur zu bemerken. ;)
Etwas zu machen, was Kritikern wie der tumben Masse gefällt, hört sich erst einmal sehr vernünftig an. Meinst du aber wirklich, man kann etwas produzieren, das alle Kritiker begeistert aufnehmen plus die tM?

Natürlich nicht. Das ist eine Utopie.
So wollte ich das eigentlich auch nicht verstanden wissen.
Dass z.B. ein Transformers kein Französischer Problemfilm wird, ist klar.
Ich mache mal den advocatus diaboli und behaupte, die mainstreamigen AAA Titel sind zwingend notwendig, damit experimentelle Projekte realisiert werden können.

Daran ist nichts advocatus diaboli, das war so und das ist noch so...
Auch wenn es sich anfühlt, als würde das Risiko immer weiter runtergefahren.
Mit anderen, kürzeren Worten: gäbe es die verhassten AAA Titel nicht, hätten auch die hardcore gamer nichts mehr zum Zocken, ausser vllt ein paar 5 Euro Titel aus dem Steam...
schrieb am

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